Zum Inhalt springen

Hermann Mayer-Falkow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. März 2026 um 15:21 Uhr durch imported>Pönij (Filmografie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hermann Mayer-Falkow (* 16. März 1897 in Straßburg als Hermann Mayer<ref>Reichsfilmkammerakte auf Deutsche Digitale Bibliothek; abgerufen am 12. Januar 2024</ref>; † 1. August 1963;<ref>Piet Hein Honig, Hanns-Georg Rodek: 100001. Die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Showbiz-Data-Verlag, Villingen-Schwenningen 1992, ISBN 3-929009-01-5, S. 638.</ref> auch als Hermann Meyer-Falkow geführt) war ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Operettensänger.

Leben

Hermann Mayer-Falkow war Sohn des Regierungsrates Hermann Mayer und seiner Ehefrau Martha. Nach dem Studium am Konservatorium in Straßburg und an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main erhielt er erste Rollen am Neuen Operetten-Theater (Frankfurt am Main). Es schlossen sich Engagements an Bühnen in Remscheid, Herford, Bamberg und dem Theater am Gärtnerplatz in München an. Im Jahr 1932 wurde er Verwaltungsdirektor am Schloßparktheater in Berlin. Ab 1945 war Hermann Mayer-Falkow Mitglied des Ensembles der Volksbühne Berlin. So ist für die Spielzeit 1960/1961 ein Auftritt in dem Einakter Der gemütliche Kommissar von Georges Courteline in einer Inszenierung von Franz Kutschera verzeichnet.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archiv der Volksbühne Berlin (Memento vom 1. Juli 2011 im Internet Archive) auf volksbuehne-berlin.de; abgerufen am 2. Januar 2015</ref>

Ab dem Jahr 1928 wirkte er in verschiedenen Filmproduktionen überwiegend in Nebenrollen mit. Darunter befanden sich die Unterhaltungsfilme Die Czardasfürstin von Georg Jacoby mit Marta Eggerth und Hans Söhnker und Kora Terry ebenfalls in der Regie von Georg Jacoby mit Marika Rökk, Will Quadflieg und Josef Sieber. Er spielte aber auch in den nationalsozialistischen Propagandafilmen Spähtrupp Hallgarten und Drei Unteroffiziere, wobei letzterer heute als Vorbehaltsfilm in Deutschland nur noch unter strengen Voraussetzungen aufgeführt werden kann. Ab 1953 war Mayer-Falkow in einigen Spielfilmen der DEFA, wie Die Unbesiegbaren von Arthur Pohl mit Willy A. Kleinau, Werner Peters und Erwin Geschonneck und 1956 in der Politsatire Der Hauptmann von Köln von Slatan Dudow mit Rolf Ludwig, Erwin Geschonneck und Christel Bodenstein, zu sehen. Seine letzte Rolle in einem Spielfilm verkörperte er 1957 in Betrogen bis zum jüngsten Tag in der Regie von Kurt Jung-Alsen mit Rudolf Ulrich, Wolfgang Kieling und Renate Küster.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Betrogen bis zum jüngsten Tag (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.defa-sternstunden.de auf defa-sternstunden.de; abgerufen am 31. Juli 2016</ref> Letztmals trat er in der Fernsehserie Es geschah in Berlin auf, deren Auftaktfolge Trickbetrüger Tubatzki 1963 gedreht und 1965 ausgestrahlt wurde.

Hermann Mayer-Falkow sprach im Jahr 1953 auch in der Hörspielproduktion des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) Es wurde dunkel vor dem Abend mit Tilly Lauenstein, Fritz Tillmann und Erich Schellow.<ref>Es wurde dunkel vor dem Abend auf ARD-Hörspieldatenbank; abgerufen am 16. Juli 2015</ref> Er betätigte sich zudem als Synchronsprecher. So konnte man ihn 1956 in der Produktion der Walt-Disney-Studios Susi und Strolch als deutsche Stimme hören.<ref>Hermann Mayer-Falkow in der Deutschen Synchronkartei; abgerufen am 18. Oktober 2011</ref>

Hermann Mayer-Falkow war mit der Schauspielerin und Operettensängerin Betty Sedlmayr verheiratet.

Filmografie

Theater

Literatur

  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560744, S. 1100–1101.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein