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Kleinschweinbarth

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Kleinschweinbarth (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Kleinschweinbarth
Kleinschweinbarth (Österreich)
Kleinschweinbarth (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Drasenhofen
Koordinaten 48° 45′ 13″ N, 16° 36′ 13″ OKoordinaten: 48° 45′ 13″ N, 16° 36′ 13″ O
 {{#coordinates:48,753611111111|16,603611111111|primary
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Höhe 274 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05014
Katastralgemeindenummer 15120
Bild
Der Ort vom Schweinbarther Berg aus gesehen
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Kleinschweinbarth ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Drasenhofen im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 bildete Kleinschweinbarth eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das vom Niklasgraben entwässerte Haufendorf ist über die Landesstraße L3055 erreichbar, von der die L3056 abzweigt, durch den Ort führt und an der Staatsgrenze endet. Zur Ortschaft gehört auch der Tiergartenhof, ein im frühen 20. Jahrhundert errichteter Wirtschaftshof. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Jahr 1306 erschien mit Otte von Sweinwurt erstmals eine ortsansässige Adelsfamilie und nach 1315 waren auch die Herren von Baumgarten hier begütert. Die anfangs häufig in Urkunden genannten Schweinbarther verfügen 1590 nur mehr über Splitterbesitz. Ihr Ansitz ist abgekommen und stand möglicherweise in Zusammenhang mit der Flur Thiergarten.<ref>Kleinschweinbarth. In: NÖ-Burgen online. Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg;</ref>

Schweickhardt beschrieb den Ort mit knapp 150 Familien, die sich in Ganz-, Halb-, Viertellehner und Kleinhäusler gliederten, die Acker- und Weinbau betrieben oder einem Handwerk nachgingen. Die Bauern pflanzten Weizen, Korn, Hafer, Kukuruz und etwas Gerste und verfügten über einen nicht unbedeutenden Weinbau.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 102 Häusern genannt, das nach Stützenhofen eingepfarrt war, die Kinder aber vor Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Steinebrunn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Steinebrunn und Poysbrunn sowie der Pfarre Großkrut.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kleinschweinbarth ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Sattler, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, zwei Trafikanten, ein Tischler, zwei Viktualienhändler, ein zwei Weinsensale und eine Ziegelei ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 314</ref>

Die um 1850 entstandene Ortsgemeinde fusionierte am 1. Jänner 1971 mit der damaligen Gemeinden Drasenhofen, Steinebrunn und Stützenhofen, die neue Gemeinde erhielt den Namen Drasenhofen.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswertes

Literatur

Weblinks

Commons: Kleinschweinbarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Drasenhofen