Merkengersch
| Merkengersch (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Merkengersch | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Dobersberg | |||||
| Koordinaten | 48° 53′ 26″ N, 15° 18′ 50″ O
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| Höhe | 466 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06399 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21159 | |||||
| Bild Ansicht aus dem Ort | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Merkengersch (früher auch Merggengersch) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Dobersberg im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 war Merkengersch eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das Dorf befindet sich südlich von Dobersberg und unmittelbar östlich der Thaya. Die Zwettler Straße führt durch den Ort, der teils um einen Anger angelegt wurde. Bei der Thaya befindet sich eine ehemalige Mühle. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
In der prima fundatio, dem Zehentbuch des Klosters St. Georgen, liest man den Ort als Erkengers. Die gut bestifteten Landbauern und Kleinhäusler verfügten neben dem Ackerbau auch über eine bedeutende Rinder- und Schweinezucht; zusätzlich wurde in fast jedem Haus auch Baumwollwarenweberei betrieben, hielt Schweickhardt im 19. Jahrhundert über den Ort fest. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 35 Häusern genannt, das nach Dobersberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Dobersberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
1850 wurde zusammen mit den umliegenden Dörfern die Gemeinde Merkgengersch gebildet, die sich 1922 neu konstituierte und nur mehr aus den Katastralgemeinden Riegers und Merkengersch bestand.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Merkengersch eine Gastwirtin, ein Gemischtwarenhändler, ein Landesproduktehändler, eine Mühle samt Sägewerk, ein Schmied, ein Schuster, ein Schweinehändler, ein Wagner und zahlreiche Landwirte ansässig. Außerdem gab es ein Elektrizitätswerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 355</ref>
Merkengersch wurde im Jahr 1971 in die Großgemeinde Dobersberg eingegliedert.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />