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Sina Doughan

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Sina Doughan (2011)

Sina Doughan (* 1. Dezember 1987 in Tegernsee) ist eine deutsche Politikerin und war von Oktober 2011 bis Oktober 2013 Sprecherin der Grünen Jugend.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.gruene-jugend.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Leben

Sina Doughan machte 2008 ihr Abitur in Miesbach, anschließend begann sie ihr Studium der Sozialen Arbeit in Fulda. Nach zwei Workshops bei der Heinrich-Böll-Stiftung erhielt sie ein Zertifikat als Gender-Trainerin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Studentischer Webserver der Hochschule Fulda auf Archive.is</ref>

Sie war seit 2006 Mitglied der Grünen Jugend im Landesverband Bayern, von 2007 bis 2009 war sie Beisitzerin im Landesvorstand. Dort koordinierte sie auch den Landesarbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit. Auf dem Bundeskongress in Weimar 2009 wurde Doughan in den Bundesvorstand als Beisitzerin gewählt. 2010 wurde sie zudem als Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend gewählt. Nach einer Wiederwahl in beide Ämter 2010 wurde sie 2011 zur Sprecherin des Bundesverbandes der Grünen Jugend gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Grüne Jugend hat einen neuen Bundesvorstand (Memento vom 24. April 2014 im Internet Archive), Grüne Jugend, 9. Oktober 2011</ref> 2012 wurde sie in diesem Amt wiedergewählt.

Seit Anfang 2009 ist Doughan Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und seit 2010 Mitglied im Präsidium des Bundesfrauenrates der Partei. Auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Kiel im November 2011 vertrat sie die Forderung der Grünen Jugend nach einem Spitzensteuersatz von 53 Prozent und machte sich für eine „Umverteilung von oben nach unten“ stark.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kanal8.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Im November 2012 fand auf ihre Initiative hin der erste feministische Austausch mit jungen Frauen nach Tunesien statt,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.gruene-jugend.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )</ref> der vom Auswärtigen Amt gefördert wurde.

Sina Doughan wurde bei der Aufstellungsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Bayern für die Bundestagswahl 2013 auf Platz 15 der Landesliste aufgestellt. Angetreten war sie mit einem Votum der Grünen Jugend Bayern auf Platz 13, wo sie im dritten Wahlgang knapp Lisa Badum unterlag. Auf Platz 15 konnte sie sich gegen zwölf Mitbewerberinnen im dritten Wahlgang durchsetzen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Dezember 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gruene-bayern.de</ref> Doughan wurde zudem am 25. Februar 2013 als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Ansbach (Wahlkreis 241) nominiert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bündnis 90/Die Grünen Ansbach: Aktuelles.] gruene-ansbach.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gruene-ansbach.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei der Wahl erreichte sie kein Abgeordnetenmandat, nachdem sie im Wahlkreis lediglich 5,9 Prozent der Erststimmen erzielte<ref>Landeswahlleiterin Bayern: Regionalergebnisse der Bundestagswahl 2013, abgerufen am 7. Dezember 2014</ref> und neun Kandidaten der Landesliste in den Bundestag einzogen.<ref>Landeswahlleiterin Bayern: Direkt bzw. über Landesliste gewählte Bewerber sowie Listennachfolger in Bayern nach Parteien, abgerufen am 7. Dezember 2014</ref>

Mittlerweile arbeitet Doughan als Sozialarbeiterin in Leipzig.<ref>Anstatt nur zu meckern ergreifen diese jungen Menschen selbst Partei. 23. März 2017, abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>

Kritik

Im Rahmen der Online-Aktion der Grünen Jugend und Linksjugend solid Ich bin linksextrem – Eine Kampagne zum Extremismusquatsch, die sich kritisch mit dem Extremismus-Begriff auseinandersetzt,<ref>Wieso diese Kampagne? In: linksextremistin. 3. April 2013, abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref><ref>Extreme Geständnisse. 11. April 2013, abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref> hatte sich Doughan als „linksextrem“ bezeichnet, weil sie durch ihr „Engagement gegen Nazis und für Demokratie dazu gemacht wurde“.<ref name="faz">Justus Bender: Vorwürfe gegen Jungpolitikerin: Dasselbe in Grün. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. April 2013</ref>

In diesem Zusammenhang wurde Doughans Mitgliedschaft in der Roten Hilfe thematisiert, die laut Verfassungsschutz als linksextremistisch gilt. Weil Doughan in Bayern für den Bundestag kandidierte, „empörte sich auf Seiten der Union der innenpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Florian Herrmann, über die mutmaßliche Nähe der Grünen-Politikerin zu Linksextremisten.“<ref name="faz" /><ref>Jan Bielicki: Rote Hilfe - Bundeschefin der Grünen Jugend ist Mitglied in linksextremer Gruppe. In: Süddeutsche Zeitung. 16. April 2013</ref> Der CDU-Politiker Patrick Schnieder forderte von den Grünen „eine Unvereinbarkeit der Mitgliedschaft in der ‚Grünen Jugend‘ und extremistischen Gruppen wie der ‚Roten Hilfe‘“.<ref>Patrick Schnieder: Grüne dürfen Linksextremismus in eigenen Reihen weder dulden noch verharmlosen. In: Eifel-Zeitung. 17. April 2013@1@2Vorlage:Toter Link/www.eifelzeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Doughan wies die Vorwürfe zurück und äußerte, der Verein helfe Menschen, „die für Demokratie und Menschenrechte stehen“. Sie sähe es „sehr, sehr kritisch“, wenn die Rote Hilfe tatsächlich politisch motivierte Gewalt gutheißen würde. Doughan selbst „lehne Gewalt in jeder Form aus tiefer Überzeugung ab.“<ref name="faz" />

Mitgliedschaften

Weblinks

Commons: Sina Doughan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Publikationen

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1994–2000: Grün-Alternatives Jugendbündnis
Birgit Spohn | Jens Augner | Astrid Henning | Manuela Rottmann | Marco Walker | Heike Opitz | Nadia vom Scheidt | Lars Lübben | Katja Husen | Andreas Gebhard

Seit 2000: Grüne Jugend
Ramona Pop | Werner Graf | Tina Gerts | Benjamin von der Ahe | Ines Eichmüller | Benedikt Lux | Stephan Schilling | Nike Wessel | Paula Riester | Jan Philipp Albrecht | Kathrin Henneberger | Max Löffler | Gesine Agena | Emily Büning | Sina Doughan | Karl Bär | Jens Parker | Theresa Kalmer | Felix Banaszak | Erik Marquardt | Jamila Schäfer | Moritz Heuberger | Ricarda Lang | Max Lucks | Anna Peters | Georg Kurz | Sarah-Lee Heinrich | Timon Dzienus | Svenja Appuhn | Katharina Stolla | Jette Nietzard | Jakob Blasel | Henriette Held | Luis Bobga Vorlage:Klappleiste/Ende

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