Max Niederlag
| Max Niederlag bei der EM 2015: Silbermedaille im Sprint | |
| Max Niederlag bei der EM 2015: Silbermedaille im Sprint | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 5. Mai 1993 |
| Nation | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Disziplin | Bahn |
| Karriereende | 2017 |
| Verein(e) / Renngemeinschaft(en) | |
| 2005–2010 seit 2011 |
SSV Heidenau Chemnitzer Polizeisportverein |
| Internationale Team(s) | |
| 2011–2012 | Team Erdgas.2012 |
| Wichtigste Erfolge | |
| |
| Letzte Aktualisierung: 29. November 2017 | |
Max Niederlag (* 5. Mai 1993 in Heidenau) ist ein ehemaliger deutscher Bahnradsportler.
Sportliche Laufbahn
Max Niederlag startete zunächst für den SSV Heidenau, ab 2011 für den Chemnitzer Polizeisportverein. Von 2011 bis 2012 war er Mitglied des Profi-Bahnradteams Team Erdgas.2012.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neues Teammitglied auf der Website des Teams Erdgas.2012 ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Dezember 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..</ref>
2011 wurde Niederlag zweifacher deutscher Juniorenmeister in Sprint und Keirin, im 1000-Meter-Zeitfahren belegte er Platz zwei. Im selben Jahr belegte Niederlag bei den Bahn-Europameisterschaften für den Nachwuchs im portugiesischen Anadia zwei zweite Plätze, im Keirin und im Teamsprint (gemeinsam mit Benjamin König und Pascal Ackermann). Wenige Wochen später wurde er in Moskau gemeinsam mit Ackermann und König Junioren-Weltmeister im Teamsprint. Bei der Qualifikation für den Sprint, wo er den dritten Platz belegte, stellte er dort am 19. August 2011 über 200 Meter mit 9,89 Sekunden einen neuen Junioren-Weltrekord auf.
Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2014 belegte Max Niederlag im Sprint Rang sechs. Im November 2014 wurde Niederlag „aus disziplinarischen Gründen“ aus dem Aufgebot für den Lauf des Bahnrad-Weltcups in London gestrichen. Damit konnte er sich nicht für die UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2015 qualifizieren, was auch eine mögliche Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro hätte verhindern können.<ref>WM-Sechster Niederlag aus disziplinarischen Gründen gestrichen. bahnradsport.org, 29. November 2014, abgerufen am 29. November 2014.</ref>
Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften der Junioren/U23 2015 in Athen wurde Niederlag gemeinsam mit Maximilian Dörnbach und Richard Aßmus Europameister (U23) im Teamsprint, im Sprint errang er Silber. Bei den Bahn-Europameisterschaften der Elite im selben Jahr gewann er ebenfalls Silber im Sprint.<ref>Sport1.de: Max Niederlag gewinnt bei der Bahnrad-EM in der Schweiz Silber. In: sport1.de. 16. Oktober 2015, abgerufen am 26. Oktober 2015.</ref> Aufgrund dieser Leistungen wurde er wieder in den Nationalkader aufgenommen.<ref>Max Niederlag ist wieder in der Spur. In: bdr-medienservice.de. 17. Oktober 2015, abgerufen am 25. Mai 2016.</ref>
2016 wurde Max Niederlag für Starts im Sprint und Teamsprint bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert. Wegen einer Erkrankung konnte er dort jedoch nicht an Start gehen.<ref>Vom Goldanwärter zum Wackelkandidaten. In: Deutsche Welle (www.dw.com). 10. August 2016, abgerufen am 11. August 2016.</ref><ref>Rio: Niederlag fällt auch für Keirin und Einzelsprint aus. In: rad-net.de. 25. März 2013, abgerufen am 13. August 2016.</ref> Nachdem er bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2017 in Hongkong im Sprintturnier disqualifiziert worden war und erneut krankheitshalber die UEC-Bahn-Europameisterschaften 2017 in Berlin absagen musste, beendete er im November 2017 seine sportliche Laufbahn. Nach diesen Rückschlägen fehle ihm das „Feuer für den Leistungssport“, so Niederlag, der bei der Bundespolizei tätig ist.<ref>Kristina Vogel führt Weltcup-Team an. BDR-Medienservice, 29. November 2017, abgerufen am 29. November 2017.</ref>
Ehrungen
Max Niederlag wurde mit dem Chemmy als bester Nachwuchssportler 2013 von Chemnitz ausgezeichnet.<ref>Versöhnliche Töne bei Sportgala. Freie Presse, 7. April 2014, abgerufen am 7. April 2014.</ref> Am 9. März 2016 wurde er gemeinsam mit Kristina Vogel und Joachim Eilers mit einer Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Chemnitz geehrt.<ref>Einträge ins Goldene Buch für Chemnitzer Bahnrad-Weltmeister. In: freiepresse.de. 7. Januar 2016, abgerufen am 10. März 2016.</ref>
Erfolge
- 2011
- Regenbogentrikot Junioren-Weltmeister – Teamsprint (mit Pascal Ackermann und Benjamin König)
- Bronzemedaille Junioren-Weltmeisterschaft – Sprint
- Silbermedaille Junioren-Europameisterschaft – Keirin, Teamsprint (mit Pascal Ackermann und Benjamin König)
- Bronzemedaille Junioren-Europameisterschaft – Sprint
- Datei:MaillotAllemania.svg Deutscher Junioren-Meister – Keirin, Sprint
- 2012
- Europameister-Trikot Europameister – Teamsprint (mit Joachim Eilers und Tobias Wächter)
- Silbermedaille Europameisterschaft – Sprint
- Datei:MaillotAllemania.svg Deutscher Meister – Teamsprint (mit Stefan Bötticher und Maximilian Levy)
- 2013
- Goldmedaille Bahnrad-Weltcup in Manchester – Teamsprint (mit René Enders und Robert Förstemann)
- Europameister-Trikot Europameister – Teamsprint (mit Erik Balzer und Eric Engler)
- 2015
- Goldmedaille Bahnrad-Weltcup in Cali – Teamsprint (mit Joachim Eilers und René Enders)
- Goldmedaille Bahnrad-Weltcup in Cambridge – Teamsprint (mit Joachim Eilers und René Enders)
- Silbermedaille Europameisterschaft – Sprint
- Bronzemedaille Europameisterschaft – Teamsprint (mit Joachim Eilers und Robert Förstemann)
- Europameister-Trikot Europameister (U23) – Keirin, Teamsprint (mit Richard Aßmus und Maximilian Dörnbach)
- 2017
- Goldmedaille Bahnrad-Weltcup in Cali – Teamsprint (mit Robert Förstemann, Eric Engler und Maximilian Dörnbach)
Weblinks
- Max Niederlag in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Max Niederlag. cyclingdatabase.com, abgerufen am 5. März 2014.
- Max Niederlag. rad-net.de, abgerufen am 5. März 2014.
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
2010 Förstemann/Levy/Nimke | 2011 Enders/Förstemann/Nimke | 2012 Wächter/Niederlag/Eilers | 2013 Enders/Förstemann/Levy | 2014 Förstemann/Wächter/Eilers | 2015 Hoenderdaal/Hoogland/Haak | 2016 Bielecki/Kuczyński/Rudyk/Lipa | 2017 Édelin/Vigier/Lafargue | 2018 Hoogland/Lavreysen/Berg/Hoenderdaal | 2019 Hoogland/Lavreysen/Berg/Büchli | 2020 Dmitrijew/Jakuschewski/Gladyschew | 2021 Hoogland/Lavreysen/Berg/Ligtlee | 2022 Hoogland/Lavreysen/Berg | 2023, 2024 Hoogland/Lavreysen/Berg/Loon | 2025 Gillion/Helal/Vigier | 2026 Timmy Gillion/Rayan Helal/Etienne Oliviero/Tom Derache
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1996 Fiedler/van Eijden/M. Hübner | 1997 Lausberg/van Eijden/Pokorny | 1998 Fiedler/van Eijden/Scheurer | 1999 Fiedler/van Eijden/Pokorny | 2000 Bergemann/Fiedler/van Eijden | 2001 Fiedler/Lausberg/Pokorny | 2002 Bergemann/Fiedler/Nimke | 2003 John/Wolff/Seidenbecher | 2004 Nimke/Bergemann/Fiedler | 2005 Giese/Lausberg/Jäger | 2006 Wittmann/Nimke/Bergemann | 2007, 2008 Enders/John/Seidenbecher | 2009 Förstemann/S. Hübner/Bergemann | 2010 Nimke/Wächter/Schröder | 2011 Bergemann/Förstemann/Levy | 2012 Bötticher/Levy/Niederlag | 2013 Aßmus/Enders/Förstemann | 2014 Förstemann/Dörnbach/Aßmus/Enders | 2015 Förstemann/Engler/Kanter/Wächter | 2016 Engler/Förstemann/Kanter | 2017 Balzer/Dörnbach/Levy | 2018 Schröter/Dörnbach/Levy | 2019 Jurczyk/Dörnbach/Levy/Schröter | 2022, 2023 Höhne/Dörnbach/Schröter | 2024 Werner/Flemming/Schröter | 2025 Rudolph/Spiegel/Hackmann
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Niederlag, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bahnradsportler |
| GEBURTSDATUM | 5. Mai 1993 |
| GEBURTSORT | Heidenau |
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- Mann