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Bariumadipat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Bariumadipat
Allgemeines
Name Bariumadipat
Andere Namen

Bariumhexandioat

Summenformel C6H8BaO4
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 281,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Dieterle"/>

Löslichkeit

120,4 g·l−1 (12 °C)<ref name="Dieterle" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.782">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 332​‐​302
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Bariumadipat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäurensalze und das Bariumsalz der Adipinsäure.

Herstellung

Bariumadipat kann durch Fällung einer heißen Bariumchloridlösung mit Natriumadipat hergestellt werden.<ref name="Dieterle">W. Dieterle, C. Hell: "Zur Kenntnis der Adipinsäure" in Ber. d. dt. chem. Ges. 1884, 17, S. 2221–2228. Volltext</ref>

<math>\mathrm{(CH_2)_4(COO^{-})_2(Na^{+})_2 + BaCl_2 \ \longrightarrow \ 2\ NaCl + (CH_2)_4(COO)_2Ba \downarrow}</math>

Auch die Neutralisation einer Bariumhydroxidlösung mit Adipinsäure liefert Bariumadipat.<ref name="Dieterle"/><ref name="Bigeleisen"/>

<math>\mathrm{(CH_2)_4(COOH)_2 + Ba(OH)_2 \ \longrightarrow \ (CH_2)_4(COO)_2Ba + 2\ H_2O}</math>

Eigenschaften

Bariumadipat kristallisiert ohne Kristallwasser.<ref name="Dieterle"/> Es ist in kaltem Wasser deutlich besser löslich als in heißem – bei 12 °C lösen sich 120,4 g in 1 Liter Wasser, bei 100 °C nur 74,7 g.<ref name="Dieterle"/>

Die Pyrolyse von Bariumadipat bei 350 °C liefert Cyclopentanon und Bariumcarbonat.<ref name="Bigeleisen">J. Bigeleisen, A. A. Bothner-By, L. Friedman: "Fractionation of the Carbon Isotopes in Decarboxylation Reactions. V. The Mechanism of the Pyrolysis of Barium Adipate", in J. Am. Chem. Soc. 1953, 75(12), S. 2908–2910. doi:10.1021/ja01108a035</ref>

Pyrolyse von Bariumadipat

Geschichte

Die Darstellung unter dem Namen adipate of baryta wird lt. dem OED erstmals 1841 belegbar in The Chemist, Volume 2 erwähnt.<ref>adipate im OED</ref><ref>The Chemist; Reporter of Chemical Discoveries and Improvements and Protector of the Rights of the Chemist and Chemical Manufacturer, Volume 2; Seite 355 und 356 Google Books</ref>

Einzelnachweise

<references />