Esfenvalerat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Esfenvalerat | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Esfenvalerat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
(S)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-(S)-2-(4-chlorphenyl)-3-methylbutyrat | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C25H22ClNO3 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 419,90 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,175 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
151–167 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
vernachlässigbar bei 20 °C<ref name="EU" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Esfenvalerat ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Nitrile und Pyrethroide.
Gewinnung und Darstellung
Esfenvalerat kann durch den gleichen mehrstufigen Produktionsprozess wie Fenvalerat ausgehend von 4-Chlortoluol gewonnen werden, wobei Ethylbromid anstelle von Isopropylbromid verwendet wird.<ref>Development of National Emission Standards For Pesticides Manufacturing Industry. (PDF) In: CPCB. Mai 2007, abgerufen am 13. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide synthesis handbook. 1996, ISBN 978-0-8155-1401-5 (Seite 947 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Eigenschaften
Esfenvalerat ist ein farbloser Feststoff aus der Gruppe der Pyrethroide<ref name="EU">EU: Review report for the active substance esfenvalerate (PDF; 235 kB)</ref> und extrem fischtoxisch.<ref name="Umweltlexikon" />
Esfenvalerat enthält zwei Stereozentren und besteht damit aus vier Stereoisomeren. Nur die (S,S)-Form wirkt als Insektizid.<ref>Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission vom 25. Mai 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates. Mai 2011, S. 4.</ref>
| Stereoisomere von Esfenvalerat | |
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| Datei:(S,S)-Esfenvalerate structural formula V1.svg CAS-Nummer: Vorlage:CASRN |
Datei:(R,R)-Esfenvalerate structural formula V1.svg CAS-Nummer: Vorlage:CASRN |
| Datei:(S,R)-Esfenvalerate structural formula V1.svg CAS-Nummer: Vorlage:CASRN |
Datei:(R,S)-Esfenvalerate structural formula V1.svg CAS-Nummer: Vorlage:CASRN |
Verwendung
Esfenvalerat wird als Insektizid mit Kontakt- und Fraßwirkung in Pflanzenschutzmitteln beim Obst-, Gemüse- und Ackerbau verwendet. Es ist das wirksame der vier Isomere des racemischen Fenvalerat<ref name="Umweltlexikon">Müfit Bahadir, Harun Parlar, Michael Spiteller: Springer Umweltlexikon. 2000, ISBN 978-3-540-63561-1 (Seite 401 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und wird unter dem Handelsnamen Asana XL oder Sumicidin Alpha EC auf den Markt gebracht.<ref name="EU" />
Zulassung
Der Wirkstoff ist in der EU zugelassen. In 25 EU-Staaten sind esfenvalerathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. In Deutschland ist mit Sumicidin Alpha EC ein, in Österreich drei (unter ähnlichen Bezeichnungen) und in der Schweiz ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen, das diesen Wirkstoff enthält.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Esfenvalerat“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Literatur
- IARC Working Group on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans (Hrsg.): Occupational exposures in insecticide application, and some pesticides (= IARC monographs on the evaluation of carcinogenic risks to humans. Band 53). IARC, Lyon 1991, ISBN 978-92-832-1253-9 (iarc.fr).
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Sensibilisierender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phenylacetonitril
- Chlorbenzol
- Butansäureester
- Diphenylether
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Pyrethroid
- Alpha-oxygeniertes Nitril