Briesnig
Briesnig Rjasnik Stadt Forst (Lausitz)
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216)&title=Briesnig 51° 48′ N, 14° 35′ O
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| Höhe: | 66 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 9,67 km²<ref>Zahlen und Fakten: Ortsteile der Stadt Forst (Lausitz). In: forst-lausitz.de. Abgerufen am 7. Januar 2018.</ref> | |||||
| Einwohner: | 216 (31. März 2021)<ref>Zahlen und Fakten: Einwohner der Stadt Forst (Lausitz). In: forst-lausitz.de. Abgerufen am 28. August 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 6. Dezember 1993 | |||||
| Postleitzahl: | 03149 | |||||
| Vorwahl: | 035696 | |||||
Briesnig (bis zum 17. Oktober 1937 amtlich Briesnigk, danach bis zum 1. Mai 1953 Groß Briesenig), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Eintrag „Rjasnik“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref> ist ein Ortsteil der Stadt Forst (Lausitz) im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße.
Lage
Briesnig liegt in der Niederlausitz unmittelbar an der Grenze zu Polen. Benachbarte Orte sind der zu Jänschwalde gehörende Ortsteil Grießen im Norden, die in Polen liegenden Dörfer Strzegów und Mielno in der gmina wiejska Gubin im Nordosten und Osten, Naundorf im Südosten sowie Bohrau im Süden. Westlich von Briesnig liegt der Tagebau Jänschwalde.
Die Bundesstraße 112 von Forst nach Küstriner Vorland führt durch die Gemarkung von Briesnig. Durch Briesnig fließt die Lausitzer Neiße.
Geschichte
Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort brěza bzw. brjaza für Birke ab.<ref name="rbb-online">Der Landschleicher - Ortsporträt von Briesnig im Landkreis Spree-Neiße. In: rbb-online.de. 12. Dezember 1999, abgerufen am 3. April 2017.</ref> Im Jahr 1937 wurde die Schreibweise des Namens von den Nationalsozialisten im Zuge der Germanisierung im Deutschen Reich von Briesnigk zu Briesnig geändert. Zur Unterscheidung zum inzwischen devastierten Nachbardorf Klein Briesnig wurde der Ort zum Teil auch als Groß Briesnig bezeichnet.
Nach dem Wiener Kongress kam die gesamte Niederlausitz, und somit auch der Ort Briesnig, an das Königreich Preußen. Dort lag Briesnig im Amtsbezirk Weißagk im Landkreis Sorau (Lausitz). Danach lag Briesnig bis 1952 im Landkreis Cottbus. Am 25. Juli 1952 wurde Briesnig dem neu gebildeten Kreis Forst im Bezirk Cottbus zugeteilt und lag nach der Wende im Landkreis Forst in Brandenburg. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam Briesnig zum neu gebildeten Landkreis Spree-Neiße und wurde nach Forst (Lausitz) eingemeindet.<ref>Rjasnik, Briesnig, Briesnig, Briesnigk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Durch Briesnig führte die Bahnstrecke Guben–Forst, an die Briesnig durch einen Bahnhof angebunden war. Am 1. Juli 1950 wurde das benachbarte Klein Briesnig eingemeindet, welches in den Jahren 1987/88 zugunsten des Tagebaus Jänschwalde abgebaggert wurde.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1964 | 1971 | 1981 | 1985 | 1989 | 1992 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 389 | 422 | 446 | 481 | 496 | 468 | 467 | 532 | 485 | 463 | 402 | 379 | 332 | 379 |
Weblinks
Nachweise
<references/>
Ortsteile: Forst (Lausitz) (Kernort) (Baršć) | Bohrau (Bórow) | Briesnig (Rjasnik) | Horno (Rogow) | Groß Bademeusel (Wjelike Bóžemysle) | Groß Jamno (Jamne) | Klein Bademeusel (Małe Bóžemysle) | Klein Jamno (Małe Jamne) | Mulknitz (Małksa) | Naundorf (Glinsk) | Sacro (Zakrjow)
Ehemalige Ortsteile: Berge (1897–1945) | Scheuno (1940–1945)
Wohnplätze: Domsdorf (Domašojce) | Eigene Scholle (Swojske grunty) | Eulo (Wiłow) | Försterei Bademeusel (Bóžemyslańska Gólnikaŕnja) | Försterei Keune (Gólnikaŕnja Chójna) | Keune (Chójna) | Mexiko (Mexiko) | Neu Sacro (Nowy Zakrjow) | Noßdorf (Nosydłojce)