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Frank Carstens

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Frank Carstens
Datei:2025-12-07 Frank Carstens by mroptimax.jpg
Frank Carstens 2025
Spielerinformationen
Geburtstag 26. September 1971
Geburtsort Rotenburg (Wümme), Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,86 m
Wurfhand rechts
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–1991 DeutschlandDeutschland VfL Oldenburg
1991–1995 DeutschlandDeutschland TV Grambke-Bremen
1995–1996 DeutschlandDeutschland HC 93 Bad Salzuflen
1996–2000 DeutschlandDeutschland TV Grambke-Bremen
2000–2003 DeutschlandDeutschland TSV GWD Minden
2003–2006 DeutschlandDeutschland OHV Aurich
Stationen als Trainer
von – bis Station
2006–2007 DeutschlandDeutschland OHV Aurich
2007–2010 DeutschlandDeutschland TSV Hannover-Burgdorf
2010–2013 DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
2011–2013 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Co-Trainer)
2015–2023 DeutschlandDeutschland GWD Minden
2023–2025 DeutschlandDeutschland HSG Wetzlar
2025–2025 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Handball Club
2025– DeutschlandDeutschland SC DHfK Leipzig
Stand: 20. November 2025

Frank Carstens (* 26. September 1971 in Rotenburg (Wümme)) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler und jetziger -trainer.

Karriere

Carstens begann seine Karriere beim VfL Oldenburg, bevor er zum TV Grambke-Bremen wechselte. Sein dortiges neunjähriges Engagement war nur durch einen Wechsel nach Bad Salzuflen unterbrochen. Mit der Mannschaft aus dem Bremer Nordwesten in der 2. Bundesliga spielend, folgte er im Jahr 2000 einem Angebot des TSV GWD Minden in die Bundesliga. In der Spielzeit 2002/2003 beeinträchtigte ihn jedoch eine langwierige Verletzung. Wegen einer Ende Oktober 2002 diagnostizierten Thrombose in der Schulter musste er über einen Zeitraum von vier Monaten gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Seine sportliche Zukunft schien zunächst unsicher. Im Sommer 2003 hieß es dann zunächst, er würde in die Regionalliga zum ATSV Habenhausen – und damit zurück nach Bremen – wechseln; dieses Gerücht erwies sich jedoch als Falschmeldung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handball: 60-facher Nationaltorhüter und Erstligaspieler verstärken OHV (Memento vom 27. Mai 2007 im Internet Archive)</ref> Stattdessen zog es ihn Ende April 2003 zum OHV Aurich. Zur Saison 2004/2005 gelang ihm mit dem Team der Aufstieg in die zweite Bundesliga. 2006 beendete Carstens seine aktive Karriere. Im selben Jahr nahm er mit der deutschen Beachhandball-Nationalmannschaft an der Beachhandball-Europameisterschaft teil, bei der Deutschland den vierten Platz belegte.<ref>handball-world.news: #HandballHistory: Deutsche Frauen-Nationalmannschaft holt Gold im Sand von Cuxhaven vom 20. Juni 2020, abgerufen am 20. Juni 2020</ref>

Er wechselte die Seiten und war in der Spielzeit 2006/2007 als Trainer für die Ostfriesen verantwortlich. Obwohl er für die Saisonendplatzierung auf dem vierten Tabellenrang mit verantwortlich war, trennte sich der Verein nach nur einem Jahr aus finanziellen Gründen von ihm. Carstens wurde daraufhin wenig später vom Zweitligisten TSV Hannover-Burgdorf verpflichtet. Im Januar 2009 erwarb er als Jahrgangsbester die Trainer-A-Lizenz des Deutschen Handballbundes. Wenige Monate später entschied die Mannschaft unter seiner sportlichen Leitung am 6. Juni 2009 das Rückspiel der Aufstiegs-Relegation gegen die TSG Friesenheim hauchdünn – lediglich auf Grund der Auswärtstorregel – für sich und qualifizierte sich somit für die erste Bundesliga. Am 30. Dezember gleichen Jahres wurde bekanntgegeben, dass Carstens – der in Burgdorf noch einen bis 2011 datierten Vertrag hatte<ref>Tim Burchardt: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />TSV Hannover-Burgdorf: Wechselt Trainer Carstens nach Magdeburg? (Memento vom 17. Dezember 2013 im Internet Archive), in Neue Presse vom 29. Dezember 2009, abgerufen am 11. Februar 2025.</ref> – zum 1. Juli 2010 als Nachfolger von Michael Biegler zum Ligakonkurrenten SC Magdeburg wechsle. Dort war er bis Dezember 2013 tätig.<ref>SC Magdeburg trennt sich von Trainer Carstens auf handball-world.com vom 17. Dezember 2013, abgerufen am 17. Dezember 2013</ref> Im Februar 2015 übernahm er das Traineramt des Bundesligisten GWD Minden.<ref>Minden mit Trainerwechsel: Perkovac macht Platz für Ex-Spieler auf handball-world.com vom 24. Februar 2015, abgerufen am 24. Februar 2015</ref> GWD Minden gab Anfang Februar 2023 bekannt, dass Carstens Vertrag nach acht Jahren zum Saisonende 2023 nicht verlängert wird.<ref>GWD Minden trennt sich von Trainer Carstens - Eyjolfsson kommt, WDR, 2. Februar 2023</ref> Ab der Saison 2023/24 trainierte er die HSG Wetzlar.<ref>handball-world.news: "Steht für ehrliche und authentische Arbeit": HSG Wetzlar präsentiert neuen Cheftrainer vom 21. Juni 2023, abgerufen am 21. Juni 2023</ref> Anfang Mai 2025 trennte sich der Verein von ihm.<ref>handball-world.news: Trainer-Knall bei der HSG Wetzlar: Ilic übernimmt schon jetzt für Carstens vom 2. Mai 2025, abgerufen am 2. Mai 2025</ref> Ab Oktober 2025 war Carstens als Coach bei der US-amerikanischen Mannschaft Los Angeles Handball Club tätig, die er bei einem Turnier betreute.<ref>handball-world.news: Frank Carstens hat einen neuen Verein vom 17. Oktober 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025</ref><ref>handball-world.news: Morten Olsen tritt Nachfolge von Frank Carstens an vom 29. November 2025, abgerufen am 30. November 2025</ref> Am 19. November 2025 übernahm er das Traineramt des deutschen Erstligisten SC DHfK Leipzig.<ref>scdhfk-handball.de: SC DHfK Leipzig stellt Cheftrainer und Sportdirektor frei - Frank Carstens übernimmt vom 19. November 2025, abgerufen am 20. November 2025</ref>

Neben seiner Cheftrainertätigkeit beim SC Magdeburg übernahm Carstens zusätzlich ab September 2011 das Amt des Co-Trainers bei der deutschen Handballnationalmannschaft, welches er im Januar 2013 aus beruflichen und familiären Gründen niederlegte.<ref>Carstens legt Amt als Co-Trainer des Nationalteams nieder auf handball-world.com vom 25. Januar 2013, abgerufen am 22. Februar 2013</ref>

Auszeichnungen/Erfolge

Als Spieler
  • Bremer Sportler des Jahres: 1997
  • Aufstieg in die zweite Bundesliga: 2004
  • Deutscher Hochschulmeister mit der Universität Bremen 1998 und 1999
Als Trainer
  • Aufstieg in die Bundesliga: 2009, 2016

Privates

Er ist der Sohn von Jürgen Carstens, der Trainer unter anderem des Wilhelmshavener HV war. Während seiner Zeit in Bremen lernte Frank Carstens seine heutige Frau kennen. Mittlerweile hat das Ehepaar vier gemeinsame Kinder.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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