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Ukraine beim Eurovision Song Contest

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Bilanz

Teilnehmende Rundfunkanstalt
NTU
Erste Teilnahme
2003
Anzahl der Teilnahmen
20 (Stand 2025)
Höchste Platzierung
1 (2004, 2016, 2022)
Höchste Punktzahl
631 (2022)
Niedrigste Punktzahl
30 (2003, 2005)
Punkteschnitt (seit erstem Beitrag)
172,82 (Stand 2021)
Punkteschnitt pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System
3,60 (Stand 2021)

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte der Ukraine als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.

Regelmäßigkeit der Teilnahme und Erfolge im Wettbewerb

Datei:Ukraine ESC 2025.png
Platzierungen der Ukraine im Finale (Stand 2025)
Datei:Flickr - proteusbcn - Eurovision Song Contest 2004 - Istanbul (36) cropped.jpg
Ruslana, die erste ukrainische Siegerin 2004 in Istanbul

Die Ukraine nahm erstmals 2003 in Riga teil. Mit dem Sänger Oleksandr Ponomarjow erreichte das Land Platz 14 und somit eine Platzierung im Mittelfeld. Durch diese Platzierung musste die Ukraine allerdings 2004 am Halbfinale teilnehmen. Mit Platz 2 dort war das Land sofort erfolgreich und erreichte das Finale. Dort konnte die Sängerin Ruslana dann mit ihrem Lied Wild Dances Platz 1 erreichen und holte mit 280 Punkten eine neue Höchstpunktzahl für das Land. Nach diesem Erfolg war die Ukraine 2005 Gastgeber, konnte aber nicht an den Vorjahreserfolg anknüpfen. Das Duo Greenjolly landete lediglich auf Platz 20 von 24, was lange Zeit das schlechteste Ergebnis des Landes im Wettbewerb war. In den Folgejahren war das Land aber deutlich erfolgreicher.

Durch die schlechte Vorjahresplatzierung musste die Ukraine 2006 wieder am Halbfinale teilnehmen, konnte aber dort Platz 7 erreichen, womit das Land das Finale erreichte. Dort holte Tina Karol mit Platz 7 dann wieder ein gutes Ergebnis für das Land. 2007 und 2008 war die Ukraine dann sehr erfolgreich und holte jeweils Platz 2 im Finale. 2008 gelang es Ani Lorak sogar das Halbfinale zu gewinnen. 2009 hingegen belegte das Land lediglich Platz 12 im Finale und war somit zum ersten Mal seit 2005 nicht unter den besten Zehn vertreten. 2010 erreichte die Sängerin Alyosha dann mit Platz 10 wieder, wenn auch knapp, eine Platzierung unter den besten Zehn. 2011 konnte die Sängerin Mika Newton das Ergebnis sogar noch überbieten und belegte am Ende Platz 4 im Finale. 2012 endete dieser Erfolg aber wieder. Die Sängerin Gaitana landete am Ende lediglich im Mittelfeld auf Platz 15. Damit erreichte die Ukraine erstmals nach sieben Jahren wieder die rechte Tabellenhälfte. Umso erfolgreicher war die Ukraine im Jahr 2013, als die Sängerin Zlata Ohnjewitsch Platz 3 im Halbfinale und Finale erreichte und damit das beste Ergebnis seit 2008 holte. Auch 2014 war die Ukraine erfolgreich im Wettbewerb und belegte am Ende mit der Sängerin Marija Jaremtschuk Platz 6 im Finale. Am 19. September 2014 gab der Sender NTU allerdings bekannt, dass sich das Land vom Eurovision Song Contest 2015 zurückziehen werde. Als Gründe wurden die politische Lage sowie die schlechte finanzielle Lage angegeben.<ref>Eric Nocito: Ukraine withdraws from Eurovision! In: escreporter.com. 19. September 2014, abgerufen am 22. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> So kehrte das Land erst 2016 zum Wettbewerb zurück.

2016 war die Rückkehr dann ein voller Erfolg. Nachdem die Sängerin Jamala Platz 2 im Halbfinale erreicht hatte, konnte sie schließlich am Ende den Wettbewerb gewinnen. Es war der bereits zweite Sieg des Landes beim Wettbewerb, womit die Ukraine das bis heute einzige osteuropäische Land ist, welches bereits mehrfach gewinnen konnte. Zugleich stellte Jamala einen neuen Punkterekord für die Ukraine mit 534 Punkte auf und war die erste Siegerin beim ESC, die es über 400 Punkte schaffte. Geschuldet war dies allerdings auch dem neuen Abstimmungsverfahren beim Wettbewerb 2016. 2017 richtete die Ukraine dann zum zweiten Mal den Eurovision Song Contest aus, war aber, wie schon 2005, wenig erfolgreich im eigenen Land. Schließlich holte die Band O.Torvald nur den drittletzten Platz im Finale und damit die bis heute schlechteste Platzierung für die Ukraine beim Wettbewerb. Auch 2018 konnte das Land nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen. So landete der Sänger Mélovin lediglich auf Platz 17 im Finale, womit die Ukraine zum ersten Mal zwei Jahre in Folge keinen Platz unter die besten Zehn erreichte. Trotz dieser geringeren Erfolge wollte die Ukraine 2019 ursprünglich teilnehmen und hielt bereits einen Vorentscheid ab, zog sich Ende Februar 2019 aber vom Wettbewerb zurück.<ref>Sanjay (Sergio) Jiandani: Ukraine: UA:PBC withdraws from Eurovision 2019. In: esctoday.com. 27. Februar 2019, abgerufen am 16. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2020 kehrte die Ukraine zum Wettbewerb zurück. Dieser konnte wegen der COVID-19-Pandemie aber nicht stattfinden, weshalb die Rückkehr zum Wettbewerb erst 2021 erfolgte.

Die Rückkehr 2021 war allerdings ein voller Erfolg. So holte die Band Go_A im Halbfinale Platz 2 und qualifizierte sich damit erneut für das Finale. Dort belegte das Lied Shum am Ende Platz 5 mit 364 Punkten, wobei davon 267 Punkte vom Televoting standen, wo die Band Platz 2 belegte. Es war das beste Ergebnis der Ukraine seit 2016.

2022 gewann der ukrainische Beitrag Stefania der Band Kalush. Der Beitrag stand im Kontext vom Ukraine-Krieg, welcher zu einem Ausschluss von Russland und Belarus führte. Für die Interpreten musste eine Sonderausreisegenehmigung wegen des in der Ukraine verhängten Kriegsrechts erteilt werden. Ursprünglich sollte Alina Pash zum ESC geschickt werden. Allerdings verzichtete sie am 16. Februar 2022 auf die Teilnahme, nachdem sie 2015 illegal die von Russland annektierte Halbinsel Krim besucht hatte.<ref>mdr.de: Ukraine beim ESC: Ein Stück Hoffnung in Zeiten des Krieges | MDR.DE. Abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> Ein Bandmitglied blieb in der Ukraine, um bei der Verteidigung gegen die Russische Invasion zu helfen.<ref>Stefania De Michele: ESC-Favorit Kalush Orchestra: "Raketen fliegen über die Häuser meiner Familie". 13. Mai 2022, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref>

2023 war die Ukraine als Titelverteidiger direkt für das Finale qualifiziert, wo man mit Platz 6 erneut eine Platzierung unter den ersten Zehn erreichen konnte. 2024 erzielte man nach erfolgreicher Finalqualifikation einen 3. Platz. Im Folgejahr wurde der 9. Platz erreicht. Seit 2021 landeten alle Beiträge in der Top-Ten, wenn nicht in der Top Five.

Insgesamt landeten 15 von den 20 ukrainischen Beiträgen in der linken Tabellenhälfte. Dazu konnte das Land bisher drei Siege einfahren, zwei zweite Plätze und einen dritten Platz belegen. Ebenso platzierte sich das Land insgesamt dreizehn Mal unter den besten Zehn. Die Ukraine und Luxemburg sind die einzigen Teilnehmerländer des ESC, die noch nie im Halbfinale, das 2004 eingeführt wurde, ausgeschieden sind. Allerdings hat die Ukraine seitdem 15 mal im Halbfinale teilgenommen, Luxemburg hingegen nur zweimal (Stand Februar 2026). Bei erst 20 Teilnahmen am Wettbewerb gelang es der Ukraine bereits dreimal zu gewinnen. Somit gehört das Land zu den erfolgreichsten Teilnehmern beim Wettbewerb.

Liste der Beiträge

Farblegende: – 1. Platz. – 2. Platz. – 3. Platz. – Punktgleichheit mit dem letzten Platz. – ausgeschieden im Halbfinale/in der Qualifikation/im osteuropäischen Vorentscheid. – keine Teilnahme/nicht qualifiziert. – Absage des Eurovision Song Contests.

Jahr Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung Finale Halbfinale/
Qualifikation
Nationaler Vorentscheid
Platz Punkte Platz Punkte
2003 Oleksandr Ponomarjow
Олександр Пономарьов
Hasta la vista
M: Svika Pick; T: Mirit Shem Or
Englisch<templatestyles src="FN/styles.css" /> a Auf Wiedersehen 14 / 26 30 Direkt für das Finale qualifiziert interne Auswahl
2004 Ruslana
Руслана
Wild Dances
M: Ruslana; T: Ruslana, Oleksandr Ksenofontov
Englisch, Ukrainisch Wilde Tänze 1 / 24 280 2 / 22 256 interne Auswahl
2005 Greenjolly Razom nas bahato (Разом нас багато)
M/T: Roman Kalyn, Roman Kostyuk, Mikola Kulinich
Ukrainisch, Englisch Zusammen sind wir mehr 20 / 24 30 Direkt für das Finale qualifiziert Nationaler Vorentscheid
2006 Tina Karol
Тіна Кароль
Show Me Your Love
M: Tina Karol, Mikhail Nekrasov; T: Pavel Shilko
Englisch Zeige mir deine Liebe 7 / 24 145 7 / 23 146 Ty-Zirka 2006
2007 Verka Serduchka
Вєрка Сердючка
Dancing Lasha Tumbai
M/T: Andrei Danilko
Englisch, Deutsch, Ukrainisch, Russisch Den Lasha Tumbai tanzen 2 / 24 235 Direkt für das Finale qualifiziert Nationaler Vorentscheid
2008 Ani Lorak
Ані Лорак
Shady Lady
M: Filipp Kirkorow; T: Karen Kavaleryan
Englisch Dubiose Dame 2 / 25 230 1 / 19 152 Nationaler Vorentscheid
2009 Switlana Loboda
Світлана Лобода
Be My Valentine (Anti-Crisis Girl)
M: Switlana Loboda; T: Jewgeni Matjuschenko
Englisch Sei mein Valentin (Anti-Krisen-Mädchen) 12 / 25 76 6 / 19 80 Nationaler Vorentscheid
2010 Alyosha Sweet People
M: Olena Kucher, Borys Kukoba, Vadim Lisitsa; T: Olena Kucher
Englisch Liebe Leute 10 / 25 108 7 / 17 77 Nationaler Vorentscheid
2011 Mika Newton Angel
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
Englisch Engel 4 / 25 159 6 / 19 81 Nationaler Vorentscheid
2012 Gaitana Be My Guest
M/T: Gaitana
Englisch Sei mein Gast 15 / 26 65 8 / 18 64 Nationaler Vorentscheid
2013 Zlata Ohnjewitsch
Злата Огневіч
Gravity
M: Mikhail Nekrasov; T: Karen Kavaleryan
Englisch Schwerkraft 3 / 26 214 3 / 16 140 Nationaler Vorentscheid
2014 Marija Jaremtschuk
Mapия Яремчук
Tick-Tock
M: Marija Jaremtschuk; T: Marija Jaremtschuk, Sandra Bjurman
Englisch 6 / 26 113 5 / 16 118 Nationaler Vorentscheid
2015 Auf Teilnahme verzichtet
2016 Jamala
Джамала
1944
M/T: Susana Jamaladinowa
Krimtatarisch, Englisch 1 / 26 534 2 / 18 287 Widbir 2016
2017 O.Torwald Time
M/T: O.Torwald
Englisch Zeit 24 / 26 36 Direkt für das Finale qualifiziert Widbir 2017
2018 Mélovin Under the Ladder
M: Mélovin; T: Mike Ryals
Englisch Unter der Leiter 17 / 26 130 6 / 18 179 Widbir 2018
2019 Maruv Siren Song
M: Hanna Korsun, Mikhail Busin; T: Hanna Korsun
Englisch, Deutsch Sirenen-Lied Teilnahme zurückgezogen Widbir 2019
2020 Go_A Solovey (Соловей)
M: Taras Schewtschenko, Kateryna Pawlenko; T: Kateryna Pawlenko
Ukrainisch Nachtigall Absage wegen der COVID-19-Pandemie
durch die EBU
Widbir 2020
2021 Go_A SHUM (ШУМ)
M: Taras Schewtschenko, Kateryna Pawlenko, Ihor Didentschuk; T: Kateryna Pawlenko
Ukrainisch Lärm 5 / 26 364 2 / 16 267 interne Auswahl
2022 Kalush Orchestra Stefania (Стефанія)
M: Ihor Didentschuk, Tymofij Musytschuk, Witalij Duschyk; T: Ywan Klymenko, Oleh Psjuk
Ukrainisch 1 / 25 631 1 / 17 337 Widbir 2022
2023 Tvorchi Heart of Steel
M: Andrij Huzuljak; T: Jimoh Augustus Kehinde
Englisch, Ukrainisch Herz aus Stahl 6 / 26 243 Direkt für das Finale qualifiziert Widbir 2023
2024 Alyona Alyona & Jerry Heil Teresa & Maria
M/T: Aljona Sawranenko, Anton Tschilibi, Jana Schemajewa, Iwan Klymenko
Ukrainisch, Englisch Teresa & Maria 3 / 25 453 2 / 15 173 Widbir 2024
2025 Ziferblat Bird of Pray
M: Walentyn Leschtschynskyj, Danyjil Leschtschynskyj, Fedir Chodakow; T: Walentyn Leschtschynskyj
Englisch, Ukrainisch Gebetsvogel 9 / 26 218 1 / 15 137 Widbir 2025
2026 Viktoria Leléka Ridnym
M: Adama Cefalu, Jakob Hegner, Jaroslav Dzhus, Viktoria Leléka; T: Adama Cefalu, Viktoria Leléka
Englisch, Ukrainisch Verwandte Widbir 2026

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a 
mit spanischem Titel

Kommentatoren und Punktesprecher

Diese Liste der Kommentatoren und Punktesprecher beginnt mit dem TV-Übertragungen in der Ukraine.

Jahr Kommentator Punktesprecher
2002 Pavlo Shylko & Mariya Orlova Keine Teilnahme
2003 Pavlo Shylko & Dmytro Kryzhanivskyi Lyudmyla Hariv
2004 Rodion Pryntsevskyi Pavlo Shylko
2005 Yaroslav Chornenkyi Mariya Orlova
2006 Pavlo Shylko Igor Posypaiko
2007 Timur Miroschnytschenko Kateryna Osadcha
2008 Marysya Horobets
2009
2010 Iryna Zhuravska
2011 Timur Miroschnytschenko & Tetyana Terekhova Ruslana
2012 Oleksiy Matias
2013
2014 Zlata Ohnjewitsch
2015 Auf Teilnahme verzichtet
2016 Verka Serduchka
2017 Tetyana Terekhova & Andrii Horodyskyi Zlata Ohnjewitsch
2018 Timur Miroschnytschenko (alle Shows)
Marija Jaremtschuk (Erstes Halbfinale)
Alyosha (Zweites Halbfinale)
Jamala (Finale)
Natalija Schyschtschenko
2019 Timur Miroschnytschenko Auf Teilnahme verzichtet
2021 Tayanna
2022 Kateryna Pawlenko
2023 Zlata Ohnjewitsch
2024 Timur Miroschnytschenko (alle Shows)
Vasyl Baidak (Finale)
Jamala
2025 Timur Miroschnytschenko (alle Shows)
Olexandr Pedan (Erstes Halbfinale)
Vlad Kuran (Zweites Halbfinale)
Alyona Alyona (Finale)
Jerry Heil
2026 Timur Miroschnytschenko (alle Shows)
Vasyl Baidak (Erstes Halbfinale)
Switlana Tarabarowa (Zweites Halbfinale)
Alyona Alyona (Finale)
Danyjil Leschtschynsky

Nationale Vorentscheide

Die Ukraine wählte den Großteil seiner Beitrage über eine Vorentscheidung aus. Lediglich 2003, 2004 und 2021 wurde der Beitrag intern ausgewählt. In allen anderen Jahren wurde jeweils ein nationaler Vorentscheid veranstaltet, mit wechselnden Modus:

2005

2005 war der Vorentscheid besonders aufwändig, er umfasste nicht weniger als 15 Halbfinalrunden mit je fünf Teilnehmern, von denen sich jeweils der beste für das Finale qualifizierte. Kurz vor dem Finale gab NTU jedoch bekannt, dass vier weitere Künstler eine „Wildcard“ für das Finale erhielten, von denen Greenjolly auch gewannen. Abgestimmt wurde per Telefonvoting.<ref>geocities.ws</ref>

2006

Mit Hilfe der Castingshow Ti-Zirka, an der jedoch auch professionelle Sänger teilnehmen konnten, sollte der ukrainische Vertreter 2006 bestimmt werden. Die drei Finalisten stellten jeweils einen eigenen Beitrag vor und durch eine Mischung aus Telefonabstimmung und einer professionellen Jury.<ref>geocities.ws</ref>

2007

2007 wurde ein Vorentscheid im „klassischen“ Sinn veranstaltet, sieben Künstler stellten an einem Abend je einen Titel vor. Der Sieger wurde erneut mit Hilfe einer Mischung aus Telefonvoting und Expertenjury bestimmt.<ref>geocities.ws</ref>

2008

2008 wählte NTU die Sängerin Ani Lorak intern aus. Ihr Lied wurde über eine Vorentscheidung ermittelt, an denen sie fünf Beiträge präsentierte. Am Ende entschied sich das Publikum für den Titel Shady Lady.

2009

2009 fand wieder ein klassischer Vorentscheid statt, indem das Ergebnis zu 50 % per Televoting und zu 50 % per Juryvoting entschieden wird. Am Halbfinale nahmen dabei 31 Beiträge teil, wovon 15 das Finale erreichten. Am Ende gewann der Titel Be My Valentine (Anti-Crisis Girl) von Svetlana Loboda den Vorentscheid.

2010

An Silvester 2009 stellte der ukrainische Sender den intern ausgewählten Kandidaten für den Grand Prix 2010 vor. Es war Wassyl Lazarowich. Am 6. März stellte er in einem öffentlichen Vorentscheid sechs Songs vor. Entschieden wurde per Televoting und Expertenjury. Es gab Kritik, weil andere Sänger nicht die Chance hatten, sich als Kandidat zu bewerben. Gewonnen hat die Ballade I Love You.

Allerdings wechselte kurz darauf das Management des Senders. Dies entschied, dass der jetzige Teilnehmer zurückgezogen und ein Neuer gesucht wird. Jetzt hatten auch andere Sänger die Chance das Ticket nach Oslo zu lösen. Der Sender erlaubte dem zurückgewiesenen Sänger Wassyl Lazarowich an dem neuen Vorentscheid teilzunehmen. Dies tat er auch, wurde aber mit seinem vorher ausgewählten Song nur Achter. 20 Songs nahmen im Finale ohne Semifinals teil. Entschieden wurde wieder per Televoting und Expertenjury.

2011

In diesem Jahr gab es 5 Vorrunden, drei Semifinals vor dem eigentlichen Finale. Auch 2011 gab es einen Eklat bei der Vorentscheidung, da sich die Zweitplatzierte Zlata Ohnjewitsch und die Drittplatzierte Jamala aufgrund einer angeblichen Abstimmungsmanipulation durch die Siegerin Mika Newton betrogen fühlten. Der Sender NTU bot ein zweites Finale unter den ersten drei an, das aber aufgrund der Absage der beiden Kläger nicht zustande kam. Somit konnte Mika Newton dennoch die Ukraine vertreten.

2012–2014

Seit 2012 gab es keinerlei Auffälligkeiten mehr. Die Vorrunden wurden abgeschafft und ein Finale, 2012 im Februar und seit 2013 Ende Dezember, bestehend aus 21 und seit 2013 20 Teilnehmern, führt zum ukrainischen Beitrag.

2016

Für 2016 wurde eine Kooperation mit dem privaten TV-Sender STB organisiert. Die Auswahl begann zunächst mit einer Reihe von Live-Auditions im Dezember in der gesamten Ukraine. Am 5. und 6. Dezember fanden offene Castings in Saporischschja und Charkiw statt, am 12. und 13. Dezember in Odessa und Lwiw, sowie am 19. und 20. Dezember in Dnipropetrowsk und Kiew. Nach einer Vorab-Auswahl wurden die 18 Teilnehmer bekanntgegeben. Beim anschließenden Televoting des Vorentscheid wurde die Telefonkosten durch den Sender STB getragen, damit möglichst viele Ukrainer an der Wahl mitwirken können.<ref>eurofire.me</ref> Es gab zwei Semifinals mit neun Teilnehmern am 6. und 13. Februar, von denen jeweils drei das Finale erreichten. Das Finale fand am 21. Februar 2016 statt.<ref>eurovision.tv</ref>

2017, 2018 und 2020

Trotz Ausrichtung des ESC 2017 entschied sich der ukrainische Fernsehsender NTU in Kooperation mit STB, einen nationalen Vorentscheid nach gleichen Prinzip wie im Vorjahr zu veranstalten. Dieser fand am 25. Februar 2017 statt. Auch 2018 und 2020 wurde die Kooperation fortgesetzt. Der Vorentscheid nutzte dabei ebenfalls das gleiche Prinzip wie schon zuvor.

2019

2019 wollte das Land ursprünglich teilnehmen und wählte bereits eine Kandidatin über die Vorentscheidung Widbir 2019 aus. Die Siegerin MARUV stimmte allerdings nicht dem Vertrag von UA:Perschyj zu, der unter anderem vorsah, dass sie alle Kosten für Tel Aviv selber tragen müsste und ihre Konzerte in Russland hätte absagen müssen. Dazu hätte sie sich ohne Absprache mit dem Sender nicht mehr öffentlich äußern dürfen. So kontaktierte UA:Perschjy die Zweitplatzierten und Drittplatzierten der Vorentscheidung, die allerdings ebenfalls nicht die Ukraine vertreten wollten, da sie die Vorentscheidung nicht rechtmäßig gewonnen hatten. Am 27. Februar 2019 gab der Sender dann bekannt, dass sie ihre Teilnahme 2019 zurückziehen.<ref>Padraig Muldoon: They’re out: Ukraine will not participate in Eurovision 2019. In: wiwibloggs.com. 27. Februar 2019, abgerufen am 27. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2020 wolle der Sender zurückkehren, allerdings nur, wenn Russland nicht gewinnen sollte.<ref>Neil Farren: Ukraine: Intend to Participate in Eurovision 2020. In: eurovoix.com. 28. Februar 2019, abgerufen am 2. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sprachen

Ein Großteil der ukrainischen Beiträge wurde komplett auf Englisch vorgestellt, es gab jedoch einige Ausnahmen. So hatte der Beitrag von 2003 eine spanische Titelzeile und der Siegertitel von 2004 enthielt einige Zeilen in der Landessprache. Sowohl 2005 als auch 2007 waren die Lieder multilingual: Greenjolly sangen auf Ukrainisch, Englisch, Polnisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch, Französisch und Russisch;<ref>diggiloo.net</ref> Verka Serduchka zwei Jahre später auf Englisch, Deutsch, Ukrainisch und Russisch. Die beiden Worte in der Titelzeile Lasha Tumbai haben keine Bedeutung, hören sich aber nach Russia goodbye an. Da politische Stellungnahmen beim Eurovision Song Contest nicht erlaubt sind, behauptete Verka, die Worte seien Mongolisch und bedeuteten „geschlagene Butter“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verka sang Russia Goodbye? (Memento vom 22. März 2012 im Internet Archive)</ref> Seitdem sang man, vom Siegertitel 2016 von Jamala abgesehen, der neben englischen Strophen einen Refrain auf Krimtatarisch enthält, bis 2019 nur auf Englisch. Die Beiträge 2020, 2021 (jeweils Go_A) und 2022 (Siegertitel von Kalush Orchestra) waren dagegen komplett auf Ukrainisch, wiederum jener von 2023 komplett auf Englisch.

Kommerzielle Erfolge

Wild Dances war europaweit kommerziell sehr erfolgreich. Dancing Lasha Tumbai, der Beitrag des Jahres 2007, erreichte – allein durch Downloads – Platz 28 in Großbritannien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />10 esc songs in UK Chart (Memento vom 22. März 2012 im Internet Archive)</ref> sowie Platz 31 in Irland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />keithm.utvinternet.ie (Memento vom 18. August 2007 im Internet Archive)</ref> In Frankreich war das Lied sogar ein Top-10-Hit und erreichte Platz sechs.<ref>charts-surfer.de</ref>

Ausgetragene Wettbewerbe

Jahr Stadt Austragungsort Moderation
2005 Kiew Sportpalast Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko
2017 International Exhibition Centre Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko

Punktevergabe

Folgende Länder erhielten die meisten Punkte von oder vergaben die meisten Punkte an die Ukraine (Stand: 2025):<ref>Eurovision Song Contest Databate. Abgerufen am 23. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die meisten im Finale vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 120
2 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 099
3 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 083
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 083
4 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 081
5 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 065
Die meisten im Finale erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 202
2 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 193
3 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel 183
4 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 170
5 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 168
Die meisten insgesamt vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 162
2 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 155
3 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 154
4 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 149
5 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 139
Die meisten insgesamt erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 297
2 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 288
3 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 279
4 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 260
5 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel 240

Vergaben der Höchstwertung

Seit 2003 vergab die Ukraine die Höchstpunktzahl an 16 verschiedene Länder, davon viermal an Russland. Im Halbfinale dagegen vergab die Ukraine die Höchstpunktzahl an 15 verschiedene Länder, davon fünfmal an Belarus.

Höchstwertung (Finale)
Jahr Land Platz
(Finale)
2003 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3
2004 Serbien und MontenegroDatei:Flag of Serbia and Montenegro.svg Serbien und Montenegro 2
2005 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 6
2006 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 2
2007 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 6
2008 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 1
2009 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1
2010 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 5
2011 GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg Georgien 9
2012 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 4
2013 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 16
2014 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 3
2015 Auf Teilnahme verzichtet
2016 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen (J) 9
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland (T) 3
2017 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus (J) 17
Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau (T) 3
2018 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich (J) 13
IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel (T) 1
2019 Teilnahme zurückgezogen
2020 Wettbewerb abgesagt
2021 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien (J & T) 1
2022 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich (J) 2
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen (T) 12
2023 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden (J) 1
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen (T) 19
2024 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (J & T) 1
2025 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (J) 15
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen (T) 16
Höchstwertung (Halbfinale)
Jahr Land Platz
(Halbfinale)
2004 Serbien und MontenegroDatei:Flag of Serbia and Montenegro.svg Serbien und Montenegro 1
2005 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 2
2006 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3
2007 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 4
2008 GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg Georgien 5
2009 AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 2
2010 2
2011 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 13
2012 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 16
2013 7
2014 ArmenienDatei:Flag of Armenia.svg Armenien 4
2015 Auf Teilnahme verzichtet
2016 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien (J) 1
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen (T) 6
2017 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus (J & T) 9
2018 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande (J) 7
Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau (T) 3
2019 Teilnahme zurückgezogen
2020 Wettbewerb abgesagt
2021 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien (J) 14
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen (T) 4
2022 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande (J) 2
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen (T) 7
2023 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 3
2024 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 1
2025 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 8

Verschiedenes

  • Der ukrainische Beitrag von 2006 hieß ursprünglich I Am Your Queen, er erhielt nach dem Vorentscheid aber einen komplett neuen Text. Verfasst wurde dieser von Pavel Shilko – dem Moderator des Eurovision Song Contests 2005 in Kiew.
  • Ruslana war ursprünglich als Moderatorin des Eurovision Song Contests in Kiew angekündigt, gab aber knapp zwei Wochen vor der Veranstaltung ihren Rückzug aus zeitlichen Gründen bekannt.<ref>esctoday.com</ref> Intern wurde gelästert, dass Ruslana wegen mangelnder englischer Sprachkenntnisse ihren Rückzug bekannt gab.
  • Seit dem Eurovision Song Contest 2005 gilt für Bürger der EU und der Schweiz, die in die Ukraine einreisen, Visafreiheit für 90 Tage. Diese Einreiseerleichterung wurde bei den Contests 2009 in Moskau (Russland) und 2012 in Baku (Aserbaidschan) jedoch nicht übernommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ukraina.at (Memento vom 31. Oktober 2010 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ukraina.at (Memento vom 16. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref>
  • Bei Mika Newtons Auftritt 2011 wurden die Gewinner des ukrainischen Pendants zu "Das Supertalent", Ksenija Symonowa, als Sandmalerin eingesetzt und ihre Zeichnungen auf die LED-Wand im Hintergrund übertragen.
  • 2013 wurde die ukrainische Interpretin Zlata Ohnjewitsch von Igor Vowkowinskij, dem größten lebenden Menschen der USA, auf die Bühne getragen.<ref>Marco Brey: Ukraine invites us to a surreal fantasy. In: eurovision.tv. Mai 2013, abgerufen am 20. Mai 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Die Ukraine ist das einzige osteuropäische Land, welches den Eurovision Song Contest mehr als einmal gewonnen hat.
  • Die Ukraine war das erste Land, welches mit über 400 Punkten gewann.
  • Die Ukraine ist das einzige Land, das noch nie im Halbfinale ausgeschieden ist und bislang immer im Finale teilnahm.

Impressionen

Einzelnachweise

<references />

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2003: Oleksandr Ponomarjow | 2004: Ruslana | 2005: Greenjolly | 2006: Tina Karol | 2007: Verka Serduchka | 2008: Ani Lorak | 2009: Switlana Loboda | 2010: Alyosha | 2011: Mika Newton | 2012: Gaitana | 2013: Zlata Ohnjewitsch | 2014: Marija Jaremtschuk || 2016: Jamala | 2017: O.Torwald | 2018: Mélovin || 2020/2021: Go_A | 2022: Kalush Orchestra | 2023: Tvorchi | 2024: Alyona Alyona & Jerry Heil | 2025: Ziferblat | 2026: Leléka

Teilnahme zurückgezogen:
2019: Maruv

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aktiv:

Albanien • Armenien • Aserbaidschan • Australien • Belgien • Bulgarien • Dänemark • Deutschland • Estland • Finnland • Frankreich • Georgien • Griechenland • Israel • Italien • Kroatien • Lettland • Litauen • Luxemburg • Malta • Moldau • Montenegro • Norwegen • Österreich • Polen • Portugal • Rumänien • San Marino • Schweden • Schweiz • Serbien • Tschechien • Ukraine • Vereinigtes Königreich • Zypern

Inaktiv:

Andorra • Belarus • Bosnien und Herzegowina • Irland • Island • Marokko • Monaco • Niederlande • Nordmazedonien • Russland • Slowakei • Slowenien • Spanien • Türkei • Ungarn

Ehemalig:

Jugoslawien • Serbien und Montenegro

Zurückgenommen/
bisher vergeblich:

Kasachstan • Kosovo • Libanon • Liechtenstein • Tunesien • Kanada

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