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EHC Kloten

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EHC Kloten
EHC Kloten
Grösste Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte EHC Kloten (1934–2000)
Kloten Flyers (2000–2016)
EHC Kloten (seit 2016)
Standort Kloten, Kanton Zürich, Schweiz
Spitzname Die Flieger, Zürcher – Unterländer
Stammverein EHC Kloten
Vereinsfarben Blau, Weiss und Rot
Liga National League
Spielstätte Swiss Arena
Kapazität 7'453 Plätze (davon 5'123 Sitzplätze)
Geschäftsführer Anjo Urner
Cheftrainer Lauri Marjamäki
Captain Steve Kellenberger
Saison 2025/26 12. Platz

Der EHC Kloten (zwischen 2000 und 2016 Kloten Flyers) ist ein Eishockeyverein aus Kloten im Kanton Zürich, dessen Profimannschaft in die EHC Kloten Sport AG ausgelagert ist. Im Jahre 1967 und zwischen 1993 und 1996 wurde der EHC Kloten Schweizer Meister. Von 1962 bis 2018 gehörte der Club ununterbrochen der Nationalliga A bzw. National League an und war somit der dienstälteste Verein in der Schweizer NL, vor Fribourg-Gottéron (Aufstieg 1980) und dem HC Lugano (Aufstieg 1982). In der Saison 2017/18 stieg der EHC Kloten in die Swiss League ab. Seit 2022 spielt der EHC Kloten wieder in der National League. Der Club trägt seine Heimspiele in der Swiss Arena in Kloten aus.

Geschichte

Der EHC Kloten wurde am 3. Dezember 1934 von sieben Mitgliedern und unter Führung des späteren Ehrenpräsidenten Emil Hegner gegründet. In den ersten Jahren wurden lediglich Freundschaftsspiele bestritten, wobei die Heimspiele auf dem gefrorenen Nägelimoos-Weiher ausgetragen wurden.

Nach einiger Zeit nahm der EHC Kloten an der Meisterschaft teil und musste wie alle neuen Mannschaften in der tiefsten Liga beginnen. 1941 stieg Kloten in die Serie B auf, und fünf Jahre später erfolgte der Aufstieg in die Serie A. Wiederum ein Jahr danach, im Jahr 1947, gelang Kloten als Serie-A-Gruppensieger die Qualifikation zur Nationalliga B, ehe 1962 unter Trainer Georg von Arx die Promotion in die Nationalliga A glückte. Dieser Aufstieg erfolgte allerdings am grünen Tisch, wurde doch in jenem Jahr die NLA von acht auf zehn Mannschaften aufgestockt. Erst 2018 stieg der Club in die zweitklassige SL ab und hielt bis dato mit 56 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit der höchsten Schweizer Spielklasse den Rekord.

1967 wurde unter dem tschechischen Trainer Vladimir Kobera der erste Schweizer Meistertitel gewonnen.

Mit dem Titelgewinn 1996 (dem vierten in Folge) stellte der EHC Kloten einen neuen Playoff-Rekord auf.

Aufbauarbeit unter Jursinow und Erfolge unter Eldebrink (1998–2010)

Für die Saison 1998/99 wurde der ehemalige russische Eishockeyspieler Wladimir Jursinow als Trainer für die Mannschaft verpflichtet. Neben einer neuen Spielweise förderte er ebenfalls den Nachwuchs stark. Obwohl er mit dieser neuen Strategie auf viel Unterstützung und Sympathie stiess, blieb der grosse Erfolg aus. Unter seiner Regie mussten die Kloten Flyers in der Saison 2003/04 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Playouts. Auch in der folgenden Playout-Saison 2004/05 gelang es den Flyers, den Abstieg in die NLB klar abzuwenden.

Datei:Logo Kloten Flyers.svg
Logo bis zur Saison 2008/09
Datei:KlotenFlyers-Logo.svg
Logo zwischen 2009 und 2012

Im Oktober 2004 wurde Wladimir Jursinow schliesslich als Trainer abgelöst. Er blieb jedoch bis Ende Saison als Nachwuchs-Förderer beim EHC Kloten. Nachfolger von Jursinow wurden der ehemalige EHC-Kloten-Verteidiger Anders Eldebrink als Trainer sowie das Klotener Urgestein Felix Hollenstein als Assistenztrainer. Das neue Duo brachte die Flyers wieder auf Erfolgskurs.

In der Saison 2008/09 standen die Kloten Flyers im Playoff-Final, welchen sie knapp in sieben Spielen gegen den HC Davos verloren. Zuvor hatten sie die Qualifikation auf dem dritten Rang beendet und im Playoff-Viertelfinal den HC Genève-Servette mit 4:0-Siegen und danach den EV Zug ebenfalls mit 4:0-Siegen besiegt.

Nachdem die Flyers in der Saison 2009/10 mit einem 0:4 gegen den SC Bern im Halbfinal gescheitert waren, wurden Frédéric Rothen, Michel Zeiter und Yves Müller entlassen. Es wurde auch angekündigt, dass zwei der sechs bei Kloten unter Vertrag stehenden Ausländer ausgemustert würden. Diese Massnahmen stiessen auf heftige Kritik.<ref>Klaus Zaugg: Der grosse Irrtum der Kloten Flyers. In: 20 Minuten. 14. April 2010, abgerufen am 24. September 2015.</ref>

Zu Beginn der Saison 2010/11 stellten die Kloten Flyers einen neuen Ligarekord in der Playoff-Ära (seit 1985) mit acht Startsiegen auf und übertrafen damit ihren vormaligen Rekord mit sieben Siegen im Saisonstart von 1992.<ref>Verteidiger schiessen Kloten zum Rekord. In: 20 Minuten. 28. September 2010.</ref>

Zur Sicherung künftiger Erfolge unterhält der Club eine aufwendige Nachwuchsabteilung, die zu den besten in der Schweiz zählt. Es besteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eishockeyclubs von Bülach, Dielsdorf-Niederhasli und dem EHC Winterthur. Ein Erfolg dieser Förderung sind die Elite-Junioren, die seit Einführung der Elite-Liga in der Saison 1959/60 nicht weniger als 19 Schweizer Meistertitel eroberten, zuletzt in der Saison 2005/06.

«Beinahe»-Konkurs und Rettung 2012

Im Frühjahr 2012 trat der designierte Präsident und baldige Mehrheitsaktionär der Kloten Flyers, Adrian Fetscherin, wieder zurück. Er warf dem Präsidenten Jürg Bircher vor, ihm den tatsächlichen finanziellen Zustand der Kloten Flyers verschwiegen zu haben.<ref>Eklat bei den Kloten Flyers. In: 20 Minuten. 17. April 2012.</ref>

In der Folge kamen vermehrt beunruhigende Neuigkeiten zur finanziellen Lage der Kloten Flyers ans Licht. Als im Monat April die Spielerlöhne nicht mehr bezahlt werden konnten,<ref>Klaus Zaugg: Kloten kann Löhne nicht mehr bezahlen. In: 20 Minuten. 24. April 2012.</ref> wurde der Öffentlichkeit die missliche Lage des Clubs bewusst. In der Zwischenzeit wurde eine Arbeitsgruppe um Peter Bossert mit dem Ziel gegründet, den Club zu retten.<ref>Klaus Zaugg: «Ohne Salärkürzungen geht es nicht». In: 20 Minuten. 23. Mai 2012.</ref> Als Jürg Bircher schliesslich seinen Rücktritt bekannt gab, war der Weg für eine Sanierung frei.<ref>Bircher macht den Weg für die Sanierung frei. In: 20 Minuten. 29. Mai 2012.</ref> In der Clubkasse fehlten jedoch mittlerweile rund 10 Millionen Schweizer Franken.<ref>Klaus Zaugg: Kloten ächzt unter mehr als 10 Millionen Schulden. In: 20 Minuten. 15. Mai 2012.</ref> Eine Sammelaktion unter Fans und Spielern und die Zusage von je 500'000 Franken von der Priora Gruppe und dem Flughafen Zürich konnten das Loch in der Clubkasse jedoch nicht vollständig stopfen.<ref>Hunderte Fans marschieren für die Flyers. In: 20 Minuten. 26. Mai 2012.</ref> Erst durch den Einstieg des damaligen Liga-Chefs Philippe Gaydoul und seines Freundes Thomas Matter konnte der Konkurs im letzten Moment abgewendet werden.<ref>Klaus Zaugg: Gaydoul und Matter bringen sechs Millionen. In: 20 Minuten. 5. Juni 2012.</ref> Zusätzlich gab der Kanton Zürich bekannt, dass man dem Club einen Teil der Steuerschulden erlasse, da der Steuerausfall infolge eines Konkurses wesentlich grösser wäre.<ref>Staat erlässt Kloten Teil der Steuerschulden. In: 20 Minuten. 29. Juni 2012.</ref>

Aus finanziellen Gründen einigten sich die Zürcher Unterländer mit Cheftrainer Eldebrink auf eine Vertragsauflösung.<ref>Eldebrinks unfreiwilliger Abgang aus Kloten besiegelt. In: Tages-Anzeiger. 19. Juni 2012, abgerufen am 15. April 2017.</ref> Philippe Gaydoul setzte als neuen Geschäftsführer Wolfgang Schickli ein, der in den nächsten Wochen Lohn- und Spielerverhandlungen durchführen sollte.<ref>Klaus Zaugg: Ein Pitbull für die Kloten Flyers. In: 20 Minuten. 21. Juni 2012.</ref> Diesem Prozedere fiel Felix Hollenstein zum Opfer, der bis dahin als künftiger Cheftrainer gehandelt wurde.<ref>Kloten gerettet – Hollenstein muss gehen. In: 20 Minuten. 29. Juni 2012.</ref> Stattdessen wurden im Sommer 2012 der Tscheche Tomáš Tamfal (vorher Juniorentrainer) und Assistenztrainer Frédéric Rothen engagiert. Auch wurde im Zuge dieser Neugestaltung das Logo ein weiteres Mal geändert.

Die Saison 2012/13 startete besser als erwartet. Als das Team jedoch, geplagt von Verletzungen, in akute Playout-Gefahr geriet, wurde die Kritik an Trainer Tamfal immer grösser. Kurz vor Ende der Qualifikation holte die Clubleitung Felix Hollenstein als Trainer zurück.<ref>«Es brauchte einen Impuls für die Playoffs». In: 20 Minuten. 20. Februar 2013.</ref> Trotz allem musste man ein zweites Mal die Playouts bestreiten. Mit einem 4:2 nach Spielen konnte man gegen die SCL Tigers jedoch den Ligaerhalt schaffen.

In der Saison 2013/14 wurde die Qualifikation als Tabellendritter abgeschlossen, in den folgenden Playoffs kam man bis in den Final, wo man den ZSC Lions deutlich unterlag (0:4-Siege).

Verkauf an ASE und Rückkehr zum EHC Kloten

Auf dem achten Tabellenrang stehend, trennten sich die Flughafenstädter im Dezember 2014 von ihrem Trainer Felix Hollenstein. Der Kanadier Sean Simpson übernahm das Ruder als Trainer und Sportchef.<ref>Knall bei den Flyers: Sean Simpson ersetzt Kloten-Legende Hollenstein. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2017; abgerufen am 15. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im April 2015 verkaufte der bisherige Clubbesitzer Gaydoul seine Beteiligung an der EHC Kloten Sport AG an die Avenir Sports Entertainment LLC (ASE)<ref>Neue Zürcher Zeitung, Die Kloten Flyers kommen in kanadische Hände, 29. April 2015, abgerufen am 3. Mai 2016</ref> des kanadischen Unternehmers William M. «Bill» Gallacher. Gallacher installierte als neuen Mehrheitsaktionär der EHC Kloten Sport AG mit Doug Piper, Ken Stickney und Bob Strumm drei weitere ASE-Mitarbeiter in Führungspositionen:<ref>Canadian investors take over Kloten Flyers - EHC Kloten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2017; abgerufen am 1. April 2017.</ref> Stickney übernahm den Vorsitz im Verwaltungsrat der Klotener AG, Marketing-Fachmann Piper bekam das Amt des Vizepräsidenten übertragen,<ref>Mit Doug Piper sprach Philipp Muschg: «Sie soll auch ein Ort für Frauen, Paare und Familien sein». In: Tages-Anzeiger. 9. November 2015, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 1. April 2017]).</ref> Strumm brachte seine sportliche Kompetenz ein.<ref>Roland Jauch: Neue Investoren der Flyers. In: Der Landbote. 30. April 2015 (landbote.ch [abgerufen am 1. April 2017]).</ref> Im März 2016 wurde das ASE-Vorhaben bekannt, den Club nach einem Jahr wieder zu verkaufen.<ref>Beim Kloten-Projekt gründlich verspekuliert. In: Tages-Anzeiger. 3. Dezember 2016, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 1. April 2017]).</ref> Im April 2016 kehrte der Club zu seinem ursprünglichen Namen EHC Kloten zurück, um die Verbindung mit der Region zu stärken und an «alte Zeiten» anzuknüpfen.<ref>Aus «Kloten Flyers» mach (wieder) «EHC Kloten». In: srf.ch. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.</ref> Der Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann übernahm im Mai 2016 den Club von der ASE.<ref>Spieler dürfen beim Trainer mitentscheiden. Abgerufen am 31. Januar 2017.</ref>

Abstieg in die Swiss League

Nach dem Weggang von Sean Simpson nach Abschluss der Saison 2015/16 wurde im Juni 2016 der Finne Pekka Tirkkonen als neuer Cheftrainer eingestellt.<ref>EHC Kloten verpflichtet Tirkkonen. In: zsz.ch/. (zsz.ch [abgerufen am 31. Januar 2017]).</ref> Unter Tirkkonens Leitung gewannen die Klotener im Februar 2017 zum ersten Mal den Schweizer Cup (5:2-Finalsieg über Genève-Servette).<ref>Yves Tardent: EHC Kloten: Der Cup-Sieg als Kontrastprogramm. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Februar 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 2. Februar 2017]).</ref> Am 16. Oktober 2017 wurden Trainer Tirkkonen und Sportchef Pascal Müller entlassen. Damit reagierte die EHC-Führung auf den schwachen Saisonstart, der Kloten mit elf Niederlagen in 13 Spielen ans Tabellenende befördert hatte.<ref>Walter J. Scheibli: Ein sportliches Erdbeben in Kloten | Der Landbote. In: landbote.ch. 16. Oktober 2017, abgerufen am 2. März 2024.</ref> Nachfolger wurde Kevin Schläpfer.<ref>Yves Tardent: «Kevins» Charisma kann Kloten nur guttun. In: nzz.ch. 24. Oktober 2017, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> Am 1. April 2018 trat mit Pascal Signer ein neuer Geschäftsführer als Nachfolger von Matthias Berner seinen Dienst an.<ref>Pascal Signer neuer CEO beim EHC Kloten. In: Der Landbote. 22. Februar 2018 (landbote.ch [abgerufen am 30. April 2019]).</ref> Anfang April 2018 befand sich der EHC in arger Abstiegsnot und beurlaubte Schläpfer, die Nachfolge bis zum Ende des Spieljahres 2017/18 trat André Rötheli an.<ref>Kloten suspendiert Kevin Schläpfer. In: nzz.ch. 6. April 2018, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref> Auch dieser Trainerwechsel verhinderte den Abstieg nicht. In der Ligaqualifikation verlor die Mannschaft gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers. Somit endete die seit 1962 andauernde, ununterbrochene Erstligazugehörigkeit nach 56 Jahren mit dem Abstieg aus der National League.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der EHC Kloten verabschiedet sich nach 56 Jahren aus der obersten Spielklasse (Memento vom 25. April 2018 im Internet Archive)</ref>

Anfang März 2019 wurde Trainer André Rötheli als Folge einer 0:6-Niederlage gegen Langenthal entlassen. Durch die Niederlage war der EHC im Playoff-Viertelfinal mit 1:3-Siegen in Rückstand geraten.<ref>https://de.planetehockey.com/news-ehc-kloten-andre-rotheli-per-sofort-beurlaubt,81780.html</ref> Bis zum Saisonende 2018/19 übernahm das Gespann Felix Hollenstein/Waltteri Immonen/Beat Equilino die Betreuung der Mannschaft.<ref>mir/sda: Rötheli-Nachfolger gefunden - Trio um Hollenstein übernimmt bei Kloten - Sport - SRF. In: srf.ch. 2. März 2019, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref> Der Trainerwechsel änderte nichts mehr am Viertelfinalaus, der EHC scheiterte mit 1:4-Siegen an Langenthal, das später Meister der Swiss League wurde. Im April 2019 gab Kloten die Verpflichtung des Langenthaler Meistertrainers Per Hånberg bekannt.<ref>https://de.planetehockey.com/news-kloten-holt-langenthal-trainer-hanberg,83101.html</ref> Im Frühjahr 2019 nahm Hans-Ulrich Lehmann seinen Abschied als Verwaltungsratspräsident der Betreibergesellschaft EHC Kloten Sport AG, neuer Vorsitzender wurde der Unternehmer Rolf Tresch.<ref>Philipp Muschg: Wie der EHC Kloten jetzt aufgestellt ist. In: tagesanzeiger.ch. 29. April 2019, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref>

In der Saison 2019/20 festigte der EHC Kloten sich als Spitzenmannschaft in der Swiss League. So konnte man nach einer erfolgreichen Ligaqualifikation vom ersten Platz aus in die Playoffs starten. Den Viertelfinal konnte man mit 4:1 (nach Spielen) gegen die GCK Lions gewinnen, wobei die letzte Partie aufgrund der Covid-19-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Die restlichen Runden wurden daraufhin abgesagt und die Saison ohne Schweizer Meister beendet.

In der Saison 2020/21 erreichte Kloten den Final der Swiss League, dort unterlag man HC Ajoie.<ref>Sichtlich emotionaler Devos nach Ajoie-Triumph: "Wollte immer hier bleiben und nun bleibe ich auch hier". In: sport.ch. 28. April 2021, abgerufen am 6. Mai 2021.</ref>

Wiederaufstieg

In der Saison 2021/22 besiegte der EHC Kloten in der Finalserie der Swiss-League-Playoffs den EHC Olten, womit vier Jahre nach dem Abstieg der Wiederaufstieg in die National League gelang. 2022 endete die Amtszeit von Patrik Bärtschi als Sportdirektor, Nachfolger wurde Anfang November 2022 Larry Mitchell.<ref>Mitchell neuer Sportchef bei Kloten. In: SRF. 19. Oktober 2022, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref> Das Amt des EHC-Geschäftsführers trat der ehemalige Unihockeyspieler Anjo Urner an.<ref>Grüninger wird Geschäftsführer beim EHC Kloten. In: Zueriost. 15. September 2022, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref> Im März 2023 beendete Trainer Jeff Tomlinson seine zweijährige Arbeit in Kloten aus gesundheitlichen Gründen.<ref>Nicole Vandenbrouck: Der tränenreiche Abschied von Kloten-Coach Tomlinson. In: Blick. 12. März 2023, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref> Als neuer Trainer wurde Gerry Fleming eingestellt.<ref>EHC Kloten: Gerry Fleming wird Nachfolger von Jeff Tomlinson. In: Nau.ch. 20. März 2023, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref>

Fleming wurde im November 2023 entlassen, als die Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenrang stand. Sportdirektor Mitchell übernahm vorerst das Traineramt.<ref>Daniel Germann: EHC Kloten trennt sich von Trainer Gerry Fleming. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. November 2023, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 31. März 2024]).</ref> Ende Januar 2024 kam der Südtiroler Stefan Mair als neuer Trainer.<ref>Kloten-Coach Stephan Mair – «Nichts ist schlimmer als eine Schlaftablette als Trainer». In: Tagesanzeiger. 1. Februar 2024, abgerufen am 31. März 2024.</ref> Nach einer schwierigen Spielzeit 2023/24 trennte sich der EHC von Sportdirektor Mitchell, dem unter anderem Fehler in der Personalpolitik vorgeworfen wurden.<ref>Nicola Berger: Der EHC Kloten hat nach der Trennung vom Manager Larry Mitchell düstere Perspektiven. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. März 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 31. März 2024]).</ref>

Bedeutende Trainer

Spieler

Kader der Saison 2025/26

Stand: 23. Februar 2026

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
29 ItalienItalien Davide Fadani G Vorlage:DatumZelle 2025 Mailand, Italien
70 Datei:Flag of Switzerland and France.jpg Ewan Huet G Vorlage:DatumZelle 2025 Lausanne, Schweiz
35 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Ludovic Waeber G Vorlage:DatumZelle 2024 Freiburg im Üechtland, Schweiz
9 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Noah Delémont D Vorlage:DatumZelle 2025 Biel/Bienne, Schweiz
77 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Leandro Hausheer D Vorlage:DatumZelle 2025 Zürich, Schweiz
19 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg OsterreichÖsterreich Steve Kellenberger – C D Vorlage:DatumZelle 2014 Bülach, Schweiz
31 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Lukáš Klok D Vorlage:DatumZelle 2025 Ostrava, Tschechien
55 SchwedenSchweden Max Lindroth D Vorlage:DatumZelle 2025 Sävedalen, Schweden
41 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Leandro Profico D Vorlage:DatumZelle 2023 Chur, Schweiz
18 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Dario Sidler D Vorlage:DatumZelle 2024 Schweiz
95 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nicholas Steiner D Vorlage:DatumZelle 2018 Eggiwil, Schweiz
16 OsterreichÖsterreich Bernd Wolf D Vorlage:DatumZelle 2024 Wien, Österreich
SchwedenSchweden Pontus Åberg W Vorlage:DatumZelle 2026 Stockholm, Schweden
11 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Keanu Derungs LW Vorlage:DatumZelle 2022 Ilanz, Schweiz
93 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nolan Diem C Vorlage:DatumZelle 2024 Herisau, Schweiz
10 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Brandon Gignac C Vorlage:DatumZelle 2025 Repentigny, Québec, Kanada
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Joel Henry C Vorlage:DatumZelle 2026 Münsterlingen, Schweiz
53 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Cyril Keller C Vorlage:DatumZelle 2019 Schweiz
89 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Kimi Körbler RW Vorlage:DatumZelle 2025 Davos, Schweiz
82 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Robert Leino C Vorlage:DatumZelle 2025 Hämeenlinna, Finnland
92 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rafael Meier W Vorlage:DatumZelle 2023 Bülach, Schweiz
71 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Meier C Vorlage:DatumZelle 2025 Bülach, Schweiz
88 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Dario Meyer RW Vorlage:DatumZelle 2021 Bern, Schweiz
86 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Tyler Morley C Vorlage:DatumZelle 2023 Burnaby, British Columbia, Kanada
90 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Petteri Puhakka W Vorlage:DatumZelle 2025 Pyhäjoki, Finnland
14 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Mischa Ramel C Vorlage:DatumZelle 2021 Schweiz
91 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Reto Schäppi LW Vorlage:DatumZelle 2024 Horgen, Schweiz
28 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Axel Simic C Vorlage:DatumZelle 2022 Gumefens, Schweiz
27 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Deniss Smirnovs C Vorlage:DatumZelle 2023 Riga, Lettland
72 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Keijo Weibel W Vorlage:DatumZelle 2024 Bern, Schweiz
Datei:Reto Schäppi (l) Samuel Walser (r).jpg
Samuel Walser (re.), Februar 2011
Datei:Denis Hollenstein (l) Mathias Seger (c) Mark Bell (r).jpg
Denis Hollenstein (li.) und Mark Bell (re.)

Meisterkader

1966/67

Werner Buchser, Walter Wipf, Jürg Lott, Ueli Lüthi, Urs Lott, Peter Lüthi, Gabriel Weber, Walter Keller, Marcel Hubler, Heinz Lüthi, Fritz Altorfer, Emil Fäh, Richard Fehr, Hanspeter Rufer, Hans Späth, Walter Frei
Trainer: Vladimír Kobera<ref>Kloten für einmal Transfersieger… In: klotenflyersinsider.blogspot.de. 17. Oktober 2007, abgerufen am 24. September 2015.</ref>

1992/93

Claudio Bayer, Reto PavoniMartin Bruderer, Anders Eldebrink, Marco Klöti, Martin Kout, Fausto Mazzoleni, Roger Sigg, Daniel Sigg, Daniel WeberRobin Bauer, Manuele Celio, Bruno Erni, Oliver Hoffmann, Felix Hollenstein, Mikael Johansson, Roger Meier, Benjamin Müller, Sacha Ochsner, André Rufener, Peter Schlagenhauf, Thomas Steger, Roman Wäger
Trainer: Conny Evensson, Assistenztrainer: Ernst Bruderer

1993/94

Claudio Bayer, Reto PavoniMartin Bruderer, Anders Eldebrink, Marco Klöti, Marco Knecht, Martin Kout, Fausto Mazzoleni, Daniel Sigg, Daniel WeberManuele Celio, Patric Della Rossa, Michael Diener, Bruno Erni, Oliver Hoffmann, Felix Hollenstein, Mikael Johansson, Daniel Knecht, Roger Meier, Sacha Ochsner, Peter Schlagenhauf, Roman Wäger
Trainer: Conny Evensson, Assistenztrainer: Ernst Bruderer

1994/95

Matthias Müller, Reto PavoniDaniel Sigg, Anders Eldebrink, Felix Hollenstein, Mikael Johansson, Roman Wäger, Martin Bruderer, Marco Klöti, Bruno Erni, Roger Meier, Oliver Hoffmann, Martin Kout, Marco Bayer, Matthias Holzer, Sacha Ochsner, Manuele Celio, Daniel Weber, Robin Bauer, Patric Della Rossa, Michael Diener, Daniel Knecht, Patrick Galig, Martin Plüss
Trainer: Alpo Suhonen, Assistenztrainer: Ernst Bruderer

1995/96

Matthias Müller, Reto PavoniMartin Bruderer, Marco Klöti, Felix Hollenstein, Mikael Johansson, Roman Wäger, Marco Bayer, Daniel Weber, Frédéric Rothen, Charles Berglund, Matthias Holzer, Björn Schneider, Michael Kress, Bruno Erni, Manuele Celio, Oliver Hoffmann, Daniel Sigg, Marc Ochsner, Patric Della Rossa, Michael Diener, Martin Plüss, Roger Meier, Sacha Ochsner, Patrick Galig
Trainer: Alpo Suhonen, Assistenztrainer: Ernst Bruderer

Vereinsinterne Rekorde

Stand: 15. April 2024<ref>EHC Kloten at eliteprospects.com. Abgerufen am 15. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bestmarken während der Teamzugehörigkeit (inkl. Playoff, Swiss Cup, etc.)
Kategorie Name Anzahl
Meiste Spiele Steve Kellenberger
Romano Lemm
Marco Klöti
835
714
687
Meiste Tore Roman Wäger
Peter Schlagenhauf
Felix Hollenstein
405
305
282
Meiste Vorlagen Felix Hollenstein
Kimmo Rintanen
Tommi Santala
375
365
308
Meiste Punkte Roman Wäger
Felix Hollenstein
Kimmo Rintanen
704
657
607

Nicht mehr zu vergebende Trikotnummern

Bekannte ehemalige Spieler

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende