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Glenkinchie

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Glenkinchie

Datei:Glenkinchie Distillery1.jpg
Land Schottland

Region Lowlands
Geographische Lage 55° 53′ 29,2″ N, 2° 53′ 29,7″ WKoordinaten: 55° 53′ 29,2″ N, 2° 53′ 29,7″ W
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Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1825<ref name="udo"/>

Gründer George und John Rate<ref name="udo"/>
Washstill(s) 1 × 30.963 l<ref name="udo"/>
Spiritstill(s) 1 × 20.998 l
Produktionsvolumen 1.700.000 l

Glenkinchie ist eine Whiskybrennerei bei Pencaitland in Schottland. Die Brennerei gehört zum Spirituosenkonzern Diageo (ehemals United Distillers), der Whisky wird als Teil der Classic-Malts-Serie des Konzerns vermarktet. Die Brennereigebäude sind teilweise in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Listed Building – Eintrag.] In: Historic Environment Scotland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung </ref>

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Die Brennerei wurde unter dem Namen Milton 1825 durch die Brüder George und John Rate gegründet und erst 1837 in Glenkinchie umbenannt<ref name=udo>Misako Udo: The Scottish Whisky Distilleries. Black & White Publishing, Edinburgh 2006, ISBN 1-845-021304.</ref>. 1853 gingen die Rate-Brüder bankrott und bis 1881 wurde kein Whisky mehr produziert<ref name="udo"/>. 1914 kam die Destillerie zu Scottish Malt Distillers (SMD). Zwischen 1917 und 1920 blieb die Brennerei, wie viele andere auch, geschlossen<ref name="udo"/>. Mit dem Kauf von Scottish Malt Distillers 1925 wurde die Distillers Company neues Besitzer von Glenkinchie. 1968 wurde die Tennenmälzerei (Floor maltings) geschlossen und 1969 in ein Whisky-Museum umgewandelt<ref name="udo"/>. Nach der Übernahme von Distillers durch die Guinness-Brauerei, wurde Glenkinchie im folgenden Jahr Teil der Guinnestochtergesellschaft United Distillers & Vintners (UDV). Mit der Fusion von Guinness mit dem Konkurrenten „Grand Metropolitan“ 1997 zu „Diageo“ kam Glenkinchie in den Besitz des neuen Unternehmens. Heute ist sie eine der letzten in Betrieb befindlichen Brennereien in den Lowlands.

Produktion

Datei:Glenkinchie, Pencaitland (IMG 20190629 152042).jpg
Maischebrennblase (Vordergrund) und Rohbrandbrennblase (Hintergrund)

Das Wasser der zur Region Lowlands gehörenden Brennerei stammt aus den Lammermuir Springs. Die Destillerie besitzt einen Maischbottich (mash tun) (8,5 t), sechs Gärbottiche (wash backs) (zusammen 258.000 l) aus Lärchen- und Pinienholz<ref name="udo"/>, eine Wash-still (30.963 l) und eine Spirit still (20.998 l), die durch Dampf erhitzt werden<ref name="udo"/>.

Produkte

  • Der 10 Jahre alte Glenkinchie ist ein relativ untypischer Lowland Whisky mit einem frischen und leichten Charakter und einer zarten Rauchnote.
  • Der 12 Jahre alte Glenkinchie löste im August 2007 die zehnjährige Variante ab und ist ohne Rauchnote produziert, wurde somit ein typischer Vertreter der Region.
  • Die Distiller's Edition wurde in einem Amontillado-Sherry-Fass nachgereift.
  • Der Cask Strength von Glenkinchie ist nur in der Destillerie erhältlich. Die aktuelle Abfüllung hat 59,3 % Vol. Sie ist 12 Jahre normal gereift und anschließend mindestens sechs Jahre in Amontillado-Sherry-Fässern nachgereift.
  • Im Rahmen der Diageo Special Releases erschien 2023 ein 27 Jahre alter Glenkinchie. Er reifte in amerikanischen und europäischen Eichenfässern und hat 58,3 Volumenprozent.<ref>"Spirited Xchange": Infos zu Diageo Special Releases 2023 veröffentlicht • CaptainScotch.de. In: CaptainScotch.de. 19. September 2023, abgerufen am 19. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Datei:Glenkinchie Distillery2.jpg
Glenkinchie Destillerie Visitor Centre
Datei:Glenkinchie12.jpg
Flasche zwölfjähriger Glenkinchie

Besichtigungen

Glenkinchie verfügt über ein Besucherzentrum und kann besichtigt werden. Unter anderem gibt es ein großes Modell, an dem die einzelnen Schritte der Whiskyproduktion erläutert werden. Im Dezember 2018 wurde ein Bauantrag zum Umbau eines mehrstöckigen Lagerhauses zu einem neuen Besucherzentrum mit Tastingmöglichkeit und Direktabfüllung vom Fass genehmigt.<ref name="VC">Glenkinchie: Bauantrag für Besucherzentrum genehmigt. whiskyexperts.net, 28. Dezember 2018, abgerufen am 30. Dezember 2018.</ref> 2023 betrug die Besucherzahl etwa 37.000 Personen.<ref Name="alva23">Statistik der Association of Leading Visitor Attractions (ALVA) 2023 Visitor Figures. Abgerufen am 21. Juli 2024.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Charles MacLean (Hrsg.): Whisky. World Guide, Regions, Distillers, Malts, Blends, Tasting Notes. Dorling Kindersley, New York NY u. a. 2008, ISBN 978-0-7566-3349-3.
  • Walter Schobert: Das Whiskylexikon (= Fischer. 15868). Überarbeitete Neuausgabe. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15868-0.

Weblinks

Commons: Glenkinchie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Seit 1987:  Cragganmore | Dalwhinnie | Glenkinchie | Lagavulin | Oban | Talisker

Seit 2005:  Caol Ila | Clynelish | Glen Elgin | Knockando | Royal Lochnagar

Seit 2008:  Cardhu | The Singleton of Dufftown (Datum unbekannt)

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