Kakodyl
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Kakodyl | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Kakodyl | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4H12As2 | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 209,98 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−5 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
163 °C<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Kakodyl (Trivialname) oder Tetramethyldiarsan, As2(CH3)4, früher auch „Cadetsche Flüssigkeit“ genannt, ist eine hochgiftige und nach Kot stinkende Flüssigkeit, die sich an der Luft von selbst entzündet.
Kakodyl gehört zu den metallorganischen Verbindungen.
Es entsteht, wenn man arsenige Säure mit Kaliumacetat destilliert.
Die erste Darstellung des Kakodyls erfolgte 1760 durch Louis Claude Cadet de Gassicourt. Cadet hatte damit zugleich unwissentlich die erste metallorganische Verbindung synthetisiert.<ref>Jehn, Werner: Chronologische Übersicht zur Entwicklung der metallorganischen Chemie: Auswahlbibliographie (=Bibliographische Mitteilungen der Universitätsbibliothek Jena 28), Teil 1: 1760–1960, S. 1 mit Bezug auf L.C. Cadet de Gassicourt, Memoires de Mathematique et de Physique 3 (1760), S. 623.</ref> Kakodyl und Kakodyl-Verbindungen [mit As(CH3)2-Gruppe] wurden 1836 von Robert Bunsen systematisch untersucht.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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- Arsenorganische Verbindung
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 19
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 72
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 75
- Alkylverbindung