Hintschingen
Hintschingen Gemeinde Immendingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270)&title=Hintschingen 47° 56′ N, 8° 42′ O
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| Höhe: | 662 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 270 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner2025">Gemeinde Immendingen: Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 20. Januar 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Dezember 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 78194 | |||||
| Vorwahl: | 07462 | |||||
Hintschingen ist ein Dorf an der oberen Donau und ist ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg).
Die Bevölkerung ist vorwiegend römisch-katholisch.
Geschichte
In der Nähe wurde 1915 ein alemannisches Reihengräberfeld entdeckt, die Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.
Am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Donaueschingen aufgelöst, wodurch Hintschingen zum vergrößerten Landkreis Tuttlingen kam. Am 1. Dezember 1974 wurde Hintschingen in die Gemeinde Immendingen eingegliedert.<ref></ref>
Hintschingen war ehemals landwirtschaftlich geprägt, heute gibt es nur noch einen Nebenerwerbslandwirt. In Hintschingen sind nur Kleinbetriebe ansässig, die erwerbstätigen Personen sind somit mehrheitlich Pendler.
Politik
Ortsvorsteher
Ortsvorsteher Karl-Heinz Elsäßer (2024).
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] | Blasonierung: „In Gold mit weiß-blauen Wolkenbord eine blaue Pflugschar“<ref name="Wappen">Ortschaft Hintschingen. Gemeinde Immendingen an der Donau, abgerufen am 28. Dezember 2021.</ref> |
| Wappenbegründung: Der Wolkenbord weist auf das Wappen der Grafen und Fürsten von Fürstenberg hin. Die Pflugschar als bäuerliches Symbol findet sich bereits in älteren Hintschinger Siegeln. Das Wappen wurde 1910 in dieser Form angenommen. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Filialkirche St. Wendelin
- Donau-Eisenbahnbrücke (ursprünglich zweigleisig)
Naturdenkmale
- Naturpark Obere Donau<ref name='bfn'>Geodienst des Bundesamtes für Naturschutz</ref><ref>sk: Geisingen und Immendingen nun Teil des Naturparks „Obere Donau“. In: suedkurier.de. SÜDKURIER GmbH Medienhaus, 15. Mai 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref>
- FFH-Gebiet Nördliche Baaralb und Donau bei Immendingen und Hegaualb<ref name='bfn'/>
- Vogelschutzgebiet Baar<ref name='bfn'/>
- Naturschutzgebiet Albtrauf Baar<ref name='bfn'/>
Verkehr und Tourismus
Der Ort liegt an der Verzweigung von Schwarzwaldbahn und Wutachtalbahn. Letztere ist bis Blumberg-Zollhaus in das Ringzug-Konzept integriert. Der Donauradweg R9 führt durch den rund 240 Einwohner<ref>Zahlen, Daten, Fakten, auf immendingen.de, abgerufen am 28. Dezember 2021</ref> zählenden Ort, direkt am historischen Rathaus sowie der Sankt-Wendelin-Kapelle vorbei. Die Auffahrt Geisingen zur Autobahn von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel) ist rund drei Kilometer entfernt.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Kunigunde Schilling von Hintschingen (* 1764 in Hintschingen; † 1808 in Amtenhausen bei Zimmern (Immendingen)), letzte Äbtissin des Klosters Amtenhausen<ref name="leo_bw">Landeskunde entdecken online: Chunegundis; Schilling</ref>
Literatur
- Herbert Keller: Hintschingen – alte Siedlung an der Donau
- E. Wagner: Neue Funde, Hintschingen an der Donau, in: Römisch-germanisches Korrespondenzblatt, Hrsg. Prof. E. Krüger, Jan. u. Feb. Jahrgang IX, 1916, S. ff
Weblinks
- Hintschingen auf immendingen.de
- Website Hintschingen
Einzelnachweise
<references />
Hattingen | Hintschingen | Ippingen | Mauenheim | Zimmern