Grottewitz
Grottewitz Große Kreisstadt Grimma
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Grottewitz 51° 15′ N, 12° 49′ O
{{#coordinates:51,250849|12,821681|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Grottewitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 193 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,97 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Grottewitz, Kreisstadt Grimma. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 46 (2025)<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1964 | |||||
| Eingemeindet nach: | Nerchau | |||||
| Postleitzahl: | 04685 | |||||
| Vorwahl: | 034382 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Grottewitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Nerchau der Großen Kreisstadt Grimma.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 133 kB) § 19. In: Webauftritt. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref> Grottewitz wurde 1994 in die Stadt Nerchau eingemeindet. Die wiederum am 1. Januar 2011 nach Grimma eingemeindet wurde.
Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung des ursprünglichen Sackgassendorfes erfolgte 1030 als Grothomici<ref name="HOV">Vgl. Grottewitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> in Zusammenhang mit einer Schenkung Otto III. an Markgraf Hermann. Bei der ersten Evangelischen Kirchenvisitation 1529 wurde auch Grottewitz mit folgenden Worten erwähnt: „Das Kirchenspiel Grotowitz umfasst folgende Ortschaften: Grotowitz mit 6 Pferdnern und 1 Gärtner“. Es wurde 1551, 1696 und 1764 als zum Rittergut Döben vermerkt.
August Schumann nennt 1819 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Grottewitz betreffend u. a.:
- „Es hat 45 Einwohner, 5 ¾ Hufen, 13 Pferde, 42 Kühe, 88 Schaafe, ist nach Nerchau eingepfarrt, und gehört schrifts. zu dem Rittergute Döben.“<ref>Vgl. Grottewitz. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 3. Band. Schumann, Zwickau 1816, S. 585.</ref>
Am 1. Juli 1950 wurde Löbschütz eingemeindet, am 1. Januar 1952 folgte Zaschwitz.<ref name="HOV" />
1964 wurde Grottewitz nach Nerchau eingemeindet. Mit Eingliederung der Stadt Nerchau nach Grimma gehört es seit dem 1. Januar 2011 zu Letzterem.
Entwicklung der Einwohnerzahl
|
|
|
1 mit Löbschütz
Wirtschaft
In Grottewitz gibt es einen Biobauernhof, einen Holzhandel und die 1886 als Schmiede und Schlosserei gegründete und deutschlandweit bekannte Firma „Hans Hebetechnik + Metallbau“.
Weiteres
Grottewitz ist der Geburtsort von Curt Grottewitz, dem Begründer der Arbeiter-Wanderbewegung.
Weblinks
- Grottewitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteile im Porträt. In: Webauftritt der Großen Kreisstadt Grimma.
Einzelnachweise
<references />
Bahren | Beiersdorf | Bernbruch | Böhlen | Bröhsen | Cannewitz | Deditz | Denkwitz | Döben | Dorna | Draschwitz | Dürrweitzschen | Förstgen | Frauendorf | Fremdiswalde | Gastewitz | Gaudichsroda | Göttwitz | Golzern | Gornewitz | Grechwitz | Grimma | Großbardau | Großbothen | Grottewitz | Haubitz | Höfgen | Hohnstädt | Jeesewitz | Kaditzsch | Keiselwitz | Kleinbardau | Kleinbothen | Köllmichen | Kössern | Kuckeland | Leipnitz | Löbschütz | Motterwitz | Muschau | Mutzschen | Nauberg | Naundorf | Nerchau | Neunitz | Nimbschen | Ostrau | Papsdorf | Pöhsig | Poischwitz | Prösitz | Ragewitz | Roda | Schaddel | Schkortitz | Schmorditz | Seidewitz | Serka | Thümmlitz | Waldbardau | Wagelwitz | Wetteritz | Würschwitz | Zaschwitz | Zeunitz | Zschoppach