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Grottewitz

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Grottewitz
Große Kreisstadt Grimma
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Grottewitz 51° 15′ N, 12° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46) 51° 15′ 3″ N, 12° 49′ 18″ O
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Höhe: 193 m ü. NN
Fläche: 1,97 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Grottewitz, Kreisstadt Grimma. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: 46 (2025)<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1964
Eingemeindet nach: Nerchau
Postleitzahl: 04685
Vorwahl: 034382
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Grottewitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Nerchau der Großen Kreisstadt Grimma.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 133 kB) § 19. In: Webauftritt. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref> Grottewitz wurde 1994 in die Stadt Nerchau eingemeindet. Die wiederum am 1. Januar 2011 nach Grimma eingemeindet wurde.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des ursprünglichen Sackgassendorfes erfolgte 1030 als Grothomici<ref name="HOV">Vgl. Grottewitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> in Zusammenhang mit einer Schenkung Otto III. an Markgraf Hermann. Bei der ersten Evangelischen Kirchenvisitation 1529 wurde auch Grottewitz mit folgenden Worten erwähnt: „Das Kirchenspiel Grotowitz umfasst folgende Ortschaften: Grotowitz mit 6 Pferdnern und 1 Gärtner“. Es wurde 1551, 1696 und 1764 als zum Rittergut Döben vermerkt.

August Schumann nennt 1819 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Grottewitz betreffend u. a.:

„Es hat 45 Einwohner, 5 ¾ Hufen, 13 Pferde, 42 Kühe, 88 Schaafe, ist nach Nerchau eingepfarrt, und gehört schrifts. zu dem Rittergute Döben.“<ref>Vgl. Grottewitz. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 3. Band. Schumann, Zwickau 1816, S. 585.</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde Löbschütz eingemeindet, am 1. Januar 1952 folgte Zaschwitz.<ref name="HOV" />

1964 wurde Grottewitz nach Nerchau eingemeindet. Mit Eingliederung der Stadt Nerchau nach Grimma gehört es seit dem 1. Januar 2011 zu Letzterem.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr Einwohnerzahl<ref name="HOV" />
1548/51 7 besessene Mann, 10 Inwohner, 14 Hufen
1764 7 besessene Mann, 1 Häusler, 534 Hufen
1834 70
1871 74
1890 70
Jahr Einwohnerzahl
1910 72
1925 69
1939 55
1946 96
19501 206
Jahr Einwohnerzahl
2008 54<ref>Landkreis Leipzig – Nahverkehrsplan. (PDF; 3,2 MB) Landkreis Leipzig, S. 10, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. November 2023.</ref>
2011 49<ref name="E11-16" />
2016 48<ref name="E11-16">Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 27, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. April 2024.</ref>
2019 43<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. September 2024; abgerufen im Februar 2026.</ref>

1 mit Löbschütz

Wirtschaft

In Grottewitz gibt es einen Biobauernhof, einen Holzhandel und die 1886 als Schmiede und Schlosserei gegründete und deutschlandweit bekannte Firma „Hans Hebetechnik + Metallbau“.

Weiteres

Grottewitz ist der Geburtsort von Curt Grottewitz, dem Begründer der Arbeiter-Wanderbewegung.

Weblinks

Commons: Grottewitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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