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Monika Greving

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Monika Greving, auch Monika Grewing (* 24. Februar 1914 in München; † 29. September 1997) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Über Grevings Ausbildung ist nichts bekannt. Greving arbeitete als Theaterschauspielerin. Nachgewiesen sind nach dem Zweiten Weltkrieg Theaterauftritte in München. Sie war unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel beschäftigt.<ref name="BS">...dann spielten sie wieder. Das Bayerische Staatsschauspiel 1946–1986. München 1986. S. 181 und S. 208. ISBN 3-765-42059-X</ref> In der Spielzeit 1947/48 spielte sie dort die Rolle der Tänzerin Isabelle in der Deutschen Uraufführung der Komödie Einladung aufs Schloß von Jean Anouilh; die Premiere war im Januar 1948 im Theater am Brunnenhof, dem damaligen Ausweichquartier des zerstörten Münchner Residenztheaters.<ref name="BS"/> 1958 trat sie, in einer Inszenierung von Trude Kolman, am Theater Die Kleine Freiheit in München neben Hanne Wieder in der musikalischen Komödie Der große Dreh von Friedrich Hollaender auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Fünfziger Jahre Sänger (Hanne Wieder)</ref> In der Spielzeit 1961/62 verkörperte sie am Bayerischen Staatsschauspiel die Rolle der Frau Fanny Mell in der Komödie Das Konzert von Hermann Bahr (Premiere: Juni 1962).<ref name="BS"/>

Greving gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg in München außerdem zum Ensemble des Kabaretts Die Schaubude.<ref>„Die Schaubude“. Münchner Gastspiel im Bayerischen Staatstheater. Aufführungskritik. In: Badische Neueste Nachrichten vom 11. November 1948. Seite 2.</ref><ref>„Wir brauchen das für unsere Nerven!“. Die Münchener Schaubude im Großen Bühnensaal. Aufführungskritik. In: Badener Tageblatt vom 25. November 1948. Seite 5.</ref>

Ab den 1950er Jahren wirkte Greving in mehreren Kinofilmen und Fernsehproduktionen mit. Als ihren ersten Filmauftritt führt die Filmdatenbank IMDb den deutschen Kriminalfilm Die Tat des Anderen aus dem Jahr 1951. Es folgten in den 1960er Jahren Auftritte in mehreren weiteren Kinofilmen. Greving spielte zwischen Anfang der 1950er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre über 20 Rollen in Film und Fernsehen.

In dem Heimatfilm Heiße Ernte (1956) verkörperte sie die Rolle der Landfrau Frau Pettenkofer, die sich um die Kinder der Flüchtlinge aus Ostpreußen kümmert.<ref>Monika Greving. In: cinema. Abgerufen am 30. April 2021.</ref> In dem westdeutschen Märchenfilm Rübezahl – Herr der Berge (1957) spielte Greving die Frau des Glasmachers Steffen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rübezahl – Herr der Berge (Memento vom 22. Juli 2013 im Internet Archive) Inhalt, Besetzung und Filmprogramm (maerchenfilm.pytalhost.com; mit Foto von Monika Greving)</ref> In der Filmkomödie Ludwig auf Freiersfüßen war Greving in der Rolle der Mathilde Klausing zu sehen; sie spielte an der Seite von Harald Juhnke die Gattin des Berliner Kommerzienrates Klausing.<ref>Ludwig auf Freiersfüßen. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 30. April 2021.</ref>

Sie hatte Episodenrollen unter anderem in den Fernsehserien Das Kriminalmuseum, Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger, Tatort, Derrick und Forsthaus Falkenau. In der Derrick-Episode Die Festmenüs des Herrn Borgelt (Erstsendung: April 1992) spielte sie die Zimmerwirtin Frau Kramer.<ref>Die Festmenüs des Herrn Borgelt (Besetzung)</ref> In der Derrick-Episode Die Frau des Mörders (Erstsendung: September 1992) spielte Greving die Rolle des Haushälterin Frau Haupt.<ref>Die Frau des Mörders (Besetzung)</ref>

Greving war auch als Sprecherin für Hörspiele tätig. In der Hörspielreihe Urmel aus dem Eis sprach sie in dem Hörspiel Urmel fliegt ins All (1972) die Rolle der Schweinedame Wutz.<ref>Urmel aus dem Eis bei Discogs</ref> In dem Märchenhörspiel Das tapfere Schneiderlein (1975) sprach sie die Rolle des 1. Riesen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das tapfere Schneiderlein (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive) Produktionsdetails und Besetzung bei Die Hörspielwelten</ref> In der Hörspielreihe Sindbad sprach sie in der Folge Sindbad 6 (1979) die Frau des Sultans.<ref>Sindbad 6 Produktionsdetails und Besetzung</ref>

Gelegentlich arbeitete Greving auch als Synchronsprecherin. In der Filmkomödie Allein zu zweit (1979) lieh sie ihre Stimme der französischen Schauspielerin Gilbert Géniat in der Rolle der Zézette.<ref>Monika Greving. Eintrag bei Synchrondatenbank.de. Abgerufen am 21. September 2023.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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