Zum Inhalt springen

Steinacker (Gunzenhausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. September 2025 um 14:02 Uhr durch imported>Herr Lehrer, ich weiß was! (Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Steinacker
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22)&title=Steinacker 49° 4′ N, 10° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22) 49° 4′ 28″ N, 10° 43′ 10″ O
 {{#coordinates:49,074444444444|10,719444444444|primary
dim=10000 globe= name=Steinacker region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 450 m ü. NHN
Einwohner: 22 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 351 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 91710
Vorwahl: 09831
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Steinacker (2).JPG
Steinacker
Datei:Steinacker (4).JPG
Hofkapelle und Kreuz in Steinacker

Steinacker ist ein Gemeindeteil der Stadt Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steinacker liegt in der Gemarkung Pflaumfeld.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref>

Geographische Lage

Der Weiler befindet sich auf einer Höhe von rund 450 m ü. NHN ca. 5 km südwestlich von Gunzenhausen, nahe dem Gunzenhäuser Gemeindeteil Nordstetten und dem Gnotzheimer Gemeindeteil Simonsmühle. Südöstlich des Ortes liegt die Waldflur Dammholz; nördlich die Waldflur Erzgruft, wo auch die Quelle des Pflaumfelder Grabens ist. Westlich führt die Bundesstraße 466 am Ort vorbei.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Bei Steinacker gab es eine Siedlung aus der Linearbandkeramik und mehrere Körpergräber.

Steinacker ist erstmals im 14. Jahrhundert geschichtlich greifbar; in einem Beleg um 1300 bis 1364 heißt es, dass der Seginger, ein Lehensmann des Grafen von Oettingen, zwei Teile des Zehnts in Steinacker vom Bischof von Eichstätt zu Lehen hat; ein weiterer oettingscher Lehensmann, Konrad von Altheim, hat zu dieser Zeit ebenfalls eichstättischen Lehensbesitz in Steinacker. 1360 ist von einem Besitzwechsel der zwei Höfe zu „Steynacker“ von Ulrich, Erkenger und Konrad von Rechenberg an Burchart von Seckendorff die Rede. 1384 hat ein Fritz Kraft vom Eichstätter Bischof zwei Drittel des Zehnts von Steinacker zu Lehen. 1548 waren die zwei Höfe des Dorfes dem oettingschen Amt Spielberg abgabenpflichtig; diese lagen nach 1657 vermutlich infolge des Dreißigjährigen Krieges öde. 1732 besteht der Weiler wie zuvor aus zwei oettingschen Höfen, die ins katholische Gnotzheim gepfarrt sind; während die Gemeindeherrschaft Oettingen-Spielberg gehört, wird die Hohe Gerichtsbarkeit vom markgräflich-ansbachischen Oberamt Gunzenhausen wahrgenommen, das 1792 mit dem Ansbacher Fürstentum an Preußen übergeht. Gegen Ende des Heiligen Römischen Reichs gibt es 1802 in Steinacker weiterhin die zwei Untertanenfamilien.<ref>Dieser Abschnitt nach R. Schuh, S. 285.</ref>

1806 kam Steinacker mit dem ehemals ansbachischen Fürstentum an das Königreich Bayern und wurde 1808 mit Pflaumfeld in den Steuerdistrikt Aha im Landgericht Heidenheim eingegliedert. 1811 erfolgte eine Umgliederung in die Ruralgemeinde Sausenhofen. 1818 wurde Pflaumfeld mit Steinacker eine eigenständige Ruralgemeinde.<ref name="HistorischerAtlas">Hanns Hubert Hofmann: Gunzenhausen-Weißenburg. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. Reihe I, Heft 8. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1960, DNB 452071089, S. 238 (Digitalisat).</ref> Mit der Gebietsreform in Bayern wurde Pflaumfeld am 1. April 1971 nach Gunzenhausen eingemeindet.<ref></ref> Seit dem 1. Juli 1972 gehört die Stadt Gunzenhausen mit Steinacker zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Einwohnerzahlen

Baudenkmäler

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gibt es die sogenannte Hofkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit einer Madonna, den Statuen eines heiligen Bischofs und des hl. Johannes von Nepomuk. Nahe der Kapelle befindet sich ein Wegkreuz von 1931. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Literatur

Weblinks

Commons: Steinacker (Gunzenhausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende