Pframa
| Pframa (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Pframa | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gänserndorf (GF), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Gänserndorf | |||||
| Pol. Gemeinde | Eckartsau | |||||
| Koordinaten | 48° 9′ 53″ N, 16° 46′ 52″ O
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dim=1000 | globe= | name=Pframa | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 147 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03498 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 06220 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Pframa (30813 002) | |||||
| Bild Ortsansicht mit Kirche | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Pframa ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Eckartsau im Bezirk Gänserndorf im niederösterreichischen Weinviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Nördlich der Donau und an der Donau Straße gelegen, zweigen von dieser im Ort die Landestraßen L3007 und L3008 ab. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde erstmals im Jahr 1025 als Frumanaha erwähnt, als König Konrad II. dem Grafen Arnold, seiner Gemahlin Reginlinde und ihren Söhnen hier ein Fiskalgut im Ausmaß von 50 Königshufen schenkte. Der Ortsname setzt sich aus den Begriffen althochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚alt‘ und althochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Ache‘ zusammen und kann als Altwasser interpretiert werden, was sich auf einen ehemaligen Donauarm bezieht, an dem das Dorf errichtet wurde. Eine andere Auslegung basiert auf althochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Pflaume‘ und deutet den Ortsnamen als Pflaumenbach.<ref>1000 Jahre Pframa! auf marktgemeinde-eckartsau.at</ref>
Ab der Mitte des 11. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Hochstift Regensburg, das mit der Besetzung Regensburgs durch französische Truppen alle Gebiete verlor. Deren Lehensnehmer waren zunächst die Babenberger, die Pframa an das Stift Lilienfeld vergaben und ab 1387 gelangte der Ort an das Ministerialengeschlecht der Eckartsauer. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war der Ort einige Zeit unbewohnt und wurde erst in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit kroatischen Bauern wiederbesiedelt, die vor den Osmanen geflohen waren. Später waren hier die Freiherren von Teufel, Graf Khuen, die Familie der Grafen Herberstein und die Grafen Kinsky begütert, bevor die Habsburger im Jahr 1760 die Herrschaft erwarben.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 37 Häusern genannt, das nach Eckartsau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Eckartsau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Nach dem Umbruch 1848 konstituierte sich Pframa als Gemeinde. Die Einwohner waren kroatische Bauern mit einer Grundbestiftung von 40 Joch Ackerland von guter Beschaffenheit, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert, erwähnte aber auch die oftmaligen Überschwemmungen, die den Ertrag von Weizen, Korn, Gerste und Hafer mindern. Eines der größten Hochwässer war das Donauhochwasser 1830. Eine weitere Katastrophe ereignete sich im Jahr 1853, als ein schadhafter Rauchfang eine Feuersbrunst verursachte und die gesamte Ortschaft niederbrannte. Einzig die Kirche, ein daneben stehendes Haus und der Maria-Theresien-Schüttkasten blieben unversehrt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Pframa ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Maurermeister, eine Milchgenossenschaft, zwei Schmiede, ein Schuster, ein Tischler, ein Wagner, ein Zementwarenerzeuger und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 396</ref>
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Eckartsau, Kopfstetten, Pframa, Wagram an der Donau und Witzelsdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
<references />