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Jakob Schubert

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Vorlage:Infobox Sportkletterer

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Schubert bei der Siegerehrung der Olympischen Sommerspiele 2024

Jakob Schubert (* 31. Dezember 1990 in Innsbruck) ist ein österreichischer Sportkletterer, der sowohl am Fels wie auch bei Wettkämpfen im Schwierigkeitsklettern und Bouldern erfolgreich ist. Er zählt zu den erfolgreichsten Kletterern seiner Generation. Er ist sechsfacher Weltmeister und gewann unter anderem zwei Titel bei der Kletterweltmeisterschaft 2018 in seiner Heimatstadt Innsbruck. Er ist zweifacher Olympionike (2020, 2024) und gewann bei beiden Spielen eine Bronzemedaille.

Karriere

Er startet für den Kletterverband Österreich. Schubert ist aktiver Sportler des Heeressportzentrums des Österreichischen Bundesheers mit Dienstgrad Zugsführer<ref>Bundesheer-Leistungssportler/-innen. (PDF) In: Webseite Bundesheer. Österreichisches Bundesheer, 1. Dezember 2020, S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2021; abgerufen am 26. Februar 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesheer.at</ref> und trainiert im Heeresleistungszentrum in Innsbruck,<ref>Ehrung der besten Heeresathleten. In: Bundesheer - Aktuell. Österreichisches Bundesheer, 21. September 2019, abgerufen am 4. Februar 2021.</ref> weiters ist er Mitglied des Nationalkaders und wird vom österreichischen Nationaltrainer Reinhold Scherer trainiert.

Seine Schwester Hannah Schubert war ebenfalls als Sportkletterin aktiv, sie beendete ihre Wettkampfkarriere im Mai 2023.<ref name="orf3111514">Hannah Schubert beendet Karriere. In: ORF.at. 11. Mai 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref> Schubert begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Klettern, 2004 startete er das erste Mal bei Wettkämpfen. Bereits im Jahr darauf konnte er die Österreichische Meisterschaft in der Jugend B gewinnen sowie bei der Jugendweltmeisterschaft in Peking den zweiten Platz hinter David Lama belegen. Seinen ersten Titel bei den Herren errang er 2008 mit dem Gewinn des Austria-Cups, später folgten im Weltcup u. a. zwei Tagessiege sowie ein zweiter Platz in der Gesamtwertung.<ref>www.ifsc-climbing.org; Abgerufen am 27. Oktober 2011</ref> Im Jahr 2011 gewann er den Gesamtweltcup in Lead und Overall. Seine bisher schwersten Routen am natürlichen Fels gelangen ihm im Dezember 2014 sowie im Januar 2016 in Spanien mit (Fight or Flight, Schwierigkeitsgrad 9b) und (La Planta de Shiva, Schwierigkeitsgrad 9b).

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Jakob Schubert beim Boulder-Weltcup 2018

Im Januar 2018 gelang ihm außerdem die dritte Begehung der Route Stoking the Fire (9b) in Santa Linya. Im selben Jahr gelang ihm die erste Wiederholung der Route Neanderthal (9b), welche bisher nur von Chris Sharma begangen wurde.

Im November 2019 beging er die Perfecto Mundo Route (Schwierigkeitsgrad 9b+), welche vorher nur von Stefano Ghisolfi und von Alexander Megos begangen wurde.

Olympische Sommerspiele 2020

Durch den zweiten Platz bei der Kletterweltmeisterschaft 2019 qualifizierte er sich für die infolge der COVID-19-Pandemie nach 2021 verschobenen Olympische Sommerspiele 2020.<ref>IFSC Climbing World Championships Hachioji 2019. (PDF) Combined Men: Naraski continues to dominate. International Federation of Sport Climbing, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2021; abgerufen am 8. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cdn.ifsc-climbing.org</ref> Dort gelang es ihm sich als Vierter der Qualifikation für das Finale zu qualifizieren. Nach einem siebenten Platz im Speed-Wettbewerb und einem fünften Platz beim Bouldern, konnte er die Lead-Konkurrenz mit dem einzigen Top aller Teilnehmer für sich entscheiden und so die Bronzemedaille gewinnen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lopez Wins First Ever Olympic Gold In Sport Climbing, Big Upset.] Climbing, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Januar 2022 kletterte er mit der Route Erebor seine sechste 9b-Route.

2023 holte Schubert bei der Kletterweltmeisterschaft 2023 in Bern seine mittlerweile vierte Goldmedaille im Vorstieg.<ref>Thomas Bauer (HDsports): Kletter-WM 2023: Gold für Jakob Schubert [+ Ergebnisse]. 6. August 2023, abgerufen am 6. August 2023.</ref> In der Kombination wurde er zum zweiten Mal nach 2018 Weltmeister und holte damit als erster männlicher Sportkletterer sechs Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften.<ref>Schubert packt Gold in Kombination drauf. ORF, 12. August 2023, abgerufen am 12. August 2023.</ref>

Am 20. September 2023 gelang Schubert die Erstbegehung der Route B.I.G. im norwegischen Flatanger. Die Route wurde von Adam Ondra angelegt und von Schubert mit 9c gewertet.<ref>Jakob Schubert B.I.G. [9c]. In: Instagram. Abgerufen am 27. September 2023.</ref> Damit ist B.I.G. nach Silence und DNA die dritte Route in diesem Grad. Von mehreren Beobachtern wurde sie als eine der schwersten Routen der Welt bezeichnet, die sich neben dem Schwierigkeitsgrad auch durch ihre überdurchschnittliche Länge auszeichnet. Der Durchstieg wurde via Social Media im Livestream übertragen.<ref>Jakob Schubert klettert Project Big (9c?) | inkl. Video. In: Lacrux Klettermagazin. 20. September 2023, abgerufen am 22. September 2023.</ref><ref>Simon Welebil: Jakob Schubert schreibt schon wieder Klettergeschichte, fm4.orf.at, 21. September 2023, abgerufen am 24. September 2023.</ref>

Im Dezember 2023 gelang ihm die Begehung des Boulders Alphane (9A) in Chironico.<ref>Pierre Délas: Alphane 9A : c'est au tour de Jakob Schubert ! In: Fanatic Climbing. 21. Dezember 2023, abgerufen am 21. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Damit ist er der erste Kletterer, der eine Route und einen Boulder im derzeit schwierigstem Grad durchsteigen konnte.

Olympische Sommerspiele 2024

Jakob Schubert startete bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris und gewann Bronze im kombinierten Boulder und Lead.<ref>PFLICHT ERFÜLLT! SCHUBERT IM FINALE (7. August 2024)</ref><ref>Sport Climbing Men's Boulder & Lead. Individual Medals and Ranking. In: Paris Olympics 2024. Abgerufen am 9. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im November 2024 gewann er mit Jessica Pilz gegen das Schweizer Duo Andrea Kumin und Sascha Lehmann das Finale des Red Bull Dual Ascent an der Verzasca-Staumauer.<ref>Katrin Strobel: Jakob Schubert und Jessica Pilz gewinnen den Red Bull Dual Ascent 2024. In: kletterszene.com. 4. November 2024, abgerufen am 5. November 2024.</ref> Ebenfalls im November 2024 wurde er als Tiroler des Jahres ausgezeichnet.<ref>Tirol-Empfang in Wien: Herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet. In: tirol.gv.at. 20. November 2024, abgerufen am 21. November 2024.</ref>

Olympische Sommerspiele 2028

Im Dezember 2025 gab Schubert bekannt, seine Sportkarriere bis mindestens bis zu den Olympischen Sommerspielen 2028 in Los Angeles fortsetzen zu wollen.<ref>Schubert macht fix bis Olympia 2028 weiter. In: tirol.orf.at. 31. Dezember 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>

Erfolge

Wettkämpfe

(Quelle:<ref>International Federation of Sport Climbing: Jakob Schubert. Abgerufen am 2. Juni 2022.</ref>)

  • Bronze bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris
  • Bronze bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio
  • 1. Platz Weltcupgesamtwertung (Lead) 2011, 2014, 2018
  • 1. Platz Weltcupgesamtwertung (Kombination) 2011, 2012, 2013, 2018
  • Weltcup: 23 Tagessiege<ref>Jakob Schubert. Abgerufen am 30. Mai 2020.</ref> sowie mehrere zweite Plätze
  • Weltmeister (Lead) 2012, 2018, 2021, 2023
  • Weltmeister (Kombination) 2018, 2023
  • Vizeweltmeister (Lead) 2011, 2016
  • Vizeweltmeister (Boulder) 2019
  • Vizeweltmeister (Kombination) 2019
  • Europameister (Kombination) 2022<ref>Sport Climbing - Schedule and Results | European Championships 2022. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. August 2022; abgerufen am 18. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ec2022results.com</ref>
  • Österreichischer Meister (Boulder) 2010
  • Österreichischer Meister (Lead) 2011, 2012, 2013, 2014, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021
  • Österreichischer Meister (Kombination) 2019
  • 1. Platz Rockmaster (Duell) 2012, 2019
  • 2. Platz Rockmaster (Lead) 2010
  • 2. Platz Europameisterschaft (Kombination) 2017
  • 3. Platz Europameisterschaft (Lead) 2010, 2017
  • 3. Platz Europameisterschaft (Boulder) 2013
  • Jugendweltmeister 2007, 2008, 2009
  • European Youth Series (Europäische Jugendmeisterschaften): Gesamtsieger 2006, 2007, 2008
  • Austria-Cup-Sieger 2008, 2. Platz 2009

Sportklettern am Fels (Auswahl)

(Quelle:<ref name=":0">The Crag: Jakob Schubert - Sportkletterer, Austria. Abgerufen am 21. Dezember 2023.</ref>)

9c

9b+

9b

  • Erebor – Arco, Italien – Januar 2022 – Erstbegangen von Stefano Ghisolfi, ursprünglich 9b/+, von Adam Ondra bewertet auf 9b
  • King CapellaSiurana, Spanien – Dezember 2021 – Dritte Begehung – Erstbegangen von William Bosi, ursprünglich 9b+, von Schubert abgewertet auf 9b
  • Stoking Fire – Santa Lynia, Spanien – Januar 2018 – Dritte Begehung – Erstbegangen von Chris Sharma
  • Neanderthal – Santa Lynia, Spanien – Dezember 2018 – Erste Wiederholung – Erstbegangen von Chris Sharma
  • La Planta de ShivaVillanueva del Rosario, Spanien – Januar 2016 – Zweite Begehung
  • Fight or Flight – in Oliana, Spanien – Dezember 2014

9a+

9a

Boulder (Auswahl)

(Quelle:<ref name=":0" />)

Fb. 9A

Fb. 8C+

  • Return of the Dreamtime – Cresciano, Tessin, Schweiz – Dezember 202<ref name=":1" />
  • Story of Three WorldsCresciano, Tessin, Schweiz – Jänner 2025
  • Vecchio Leone sitBrione, Schweiz – Jänner 2025

Fb. 8C

  • Primitivo – Valle Bavone, Schweiz – März 2021
  • La Force Tranquille directMagic Wood, Schweiz – November 2020
  • La Force Tranquille – Magic Wood, Schweiz – November 2020

Fb. 8B+

  • Anam CaraSilvretta, Österreich – August 2021 – flash
  • Unendliche Geschichte – Magic Wood, Schweiz – Juni 2020 – flash
  • Catalan Witness the Fitness – La Cova de l'odell, Spanien – Januar 2018 – flash

Deep Water Soloing

(Quelle:<ref name=":0" />)

  • Es PontàsMallorca, Spanien – Oktober 2021 – Erstbegangen von Chris Sharma, bewertet mit 9a+
  • Alasha – Mallorca, Spanien – Oktober 2021 – Erste Wiederholung – Erstbegangen von Chris Sharma, bewertet mit 9a

Weblinks

Commons: Jakob Schubert – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

<references />

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