Zum Inhalt springen

Anna Prohaska

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Mai 2025 um 14:01 Uhr durch imported>Fisches Nachtgesang.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Anna prohaska 1954 (cropped).jpg
Anna Prohaska (2016)

Anna Prohaska (* 27. Juni 1983 in Neu-Ulm<ref>Jürgen Kanold: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Anna Prohaska erinnert sich an ihre Kindheit. (Memento vom 17. September 2011 im Internet Archive) In: Südwest Presse, 24. August 2011.</ref><ref>Anna Prohaska - Net Worth, Age, Height, Bio, Birthday, Wiki! 30. Juni 2021, abgerufen am 26. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) ist eine österreichisch-britische Sängerin im Stimmfach Sopran.

Biografie

Anna Prohaska wurde 1983 in Neu-Ulm als Tochter einer britisch-irischen Sängerin und Historikerin und des damaligen Ulmer Oberspielleiters und Opernregisseurs Andreas Prohaska geboren.<ref>Rüdiger Heinze: Anna Prohaska: Eine ganz Große wächst heran. Abgerufen am 26. April 2022.</ref> Ihr Großvater war der Dirigent Felix Prohaska; ihr Urgroßvater der Komponist Carl Prohaska. Ab dem Alter von sechs Jahren wuchs sie in Wien auf und zog dann zusammen mit ihren Eltern nach Berlin. Hier war Generalmusikdirektor Eberhard Kloke ihr privater Musiklehrer, außerdem sang sie zunächst im Kinderchor und später in der „Singflut“, einem weiteren Chor der katholischen Kirchengemeinde St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf. Später waren Norma Sharp, Brenda Mitchell und Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ihre Lehrer auf dem Weg als Sängerin.

Seit 2006 ist Prohaska Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden. 2009 wirkte sie erstmals an den Salzburger Osterfestspielen und Salzburger Festspielen mit den Berliner Philharmonikern in Oper- und Liedprogrammen. Bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele am 27. Juli 2012 sang sie die Motette Exsultate, jubilate von Wolfgang Amadeus Mozart, nachdem sie am Abend zuvor erfahren hatte, dass sie für die erkrankte chinesische Sopranistin Sen Guo einspringen sollte.

Von der Saison 2012/13 bis 2014/15 war Anna Prohaska Künstlerin der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund.

Sie arbeitete mit den Regisseuren Harry Kupfer und Christoph Schlingensief und den Dirigenten Mariss Jansons, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Simon Rattle und René Jacobs zusammen.

Ihr zehn Jahre älterer Bruder ist der Tenor Daniel Prohaska.

Anna Prohaska lebt in Berlin.

Auszeichnungen

Diskografie (Auswahl)

Weblinks

Commons: Anna Prohaska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz (1986) | Ensemble Modern (1987) | Hans-Jürgen von Bose (1988) | Herbert Henck und Walter Zimmermann (1989) | Adriana Hölszky (1990) | Gruppe Neue Musik Hanns Eisler (1991) | Ulrich Stranz (1992) | Steffen Schleiermacher und Ensemble Avantgarde (1993) | Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz (1994) | ensemble recherche (1995) | Isabel Mundry und Moritz Eggert (1996) | Nomos-Quartett (1997) | Helmut Oehring (1998) | Ensemble 13 (1999) | Michael Riessler und Mike Svoboda (2000) | Babette Koblenz (2001) | Jörg Widmann (2002) | Salome Kammer und Thomas E. Bauer (2003) | Neue Vocalsolisten Stuttgart (2004) | Enno Poppe (2005) | Peter Schöne (2006) | Márton Illés (2008) | Anna Prohaska (2010) | Birke J. Bertelsmeier (2012) | Carolin Widmann (2014) | Gordon Kampe (2016) | Dominik Susteck (2018) | Benjamin Scheuer (2020) Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein