Azocyclotin
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Azocyclotin | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Azocyclotin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C20H35N3Sn | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 436,23 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
1,335 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
210 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht in Wasser (0,12 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Azocyclotin ist eine hochgiftige chemische Verbindung aus der Gruppe der Zinnorganischen Verbindungen und Stickstoffheterocyclen.
Gewinnung und Darstellung
Azocyclotin kann durch Reaktion von 1,2,4-Triazol mit Tricyclohexylzinnchlorid (TCHT) gewonnen werden.<ref>Thomas A. Unger, Pesticide Synthesis Handbook S. 398; ISBN 978-0815514015.</ref>
Eigenschaften
Azocyclotin ist ein farbloser Feststoff, welcher schlecht löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich über einer Temperatur von 210 °C.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Azocyclotin ist ein von der Bayer AG 1977 eingeführtes Akarizid mit Berührungswirkung und langer Wirkungsdauer gegen alle beweglichen Stadien der Spinnmilben. Es wird bevorzugt zur Spinnmilbenbekämpfung im Wein-, Obst-, Gemüse-, Citrus- und Baumwollanbau eingesetzt.<ref name="RömppOnline">Eintrag zu Azocyclotin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
Zulassung
In den EU-Staaten wie Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen, die Azocyclotin als Wirkstoff enthalten.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref> Azocyclotin wurde in Deutschland und Österreich unter dem Handelsnamen „Peropal“ vermarktet<ref>Peter Fischer-Colbrie: Übersicht über die für den Pflanzenschutz im Obstbau zur Verfügung stehenden Wirkstoffe und genehmigten Handelspräparate. In: Pflanzenschutz. Nr. 12, 1987, S. 2 (Vorlage:ZOBODAT [abgerufen am 26. Februar 2021]).</ref>; die Zulassung und Aufbrauchfrist in Deutschland endete am 30. September 2004.<ref>Beendete Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Januar 2021, abgerufen am 26. Februar 2021.</ref>
Weblinks
- FAO: Azocyclotin (PDF; 1,4 MB)
- Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR), Monograph für Vorlage:Linktext-CheckVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Ätzender Stoff
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Atemwegsreizender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Zinnorganische Verbindung
- Triazol
- Cyclohexylverbindung
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Akarizid
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 20