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Straning

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Straning (Marktort)
Ortschaft
Katastralgemeinde Straning
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Horn (HO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Horn
Pol. Gemeinde Straning-Grafenberg
Koordinaten 48° 36′ 38″ N, 15° 51′ 48″ OKoordinaten: 48° 36′ 38″ N, 15° 51′ 48″ O
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Höhe 292 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04034
Katastralgemeindenummer 10138
Bild
Hauptstraße mit Pfarrhof
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Straning ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Straning-Grafenberg im Bezirk Horn in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Geografie

Der zum Markt erhobene Ort befindet sich zwischen dem Etzmannsdorfer Bach und dem Regelsbach, den beiden Quellbächen des Straningbaches, und ist über die Landesstraße L50 erreichbar. Im Ort zweigt daraus die L1214 in Richtung Nordwesten ab und knapp südlich von Straning die L1215 nach Südosten. Im Westen von Straning führt die Franz-Josefs-Bahn vorüber, die aber seit Ende 2015 hier keinen Halt macht. Zur Ortschaft zählt auch der westlich von Straning am Regelsbach gelegene Ortsteil Aumühle mit der gleichnamigen Mühle, womit die Ortschaft insgesamt Vorlage:HWZ Adressen umfasst.Vorlage:HWR

Geschichte

Um 1200 befanden sich im Eichenwald fünf Hütten und eine kleine Kapelle, die Kirchl oder fünf Hütten im Walde genannt wurden. Weitere Hütten wurden auf dem Letten errichtet, einer Anhöhe im Süden des Ortes; der Ort wurde sodann Straenik genannt was Zerstreuung bedeutet. Im Jahr 1239 verkaufte das Stift Melk Güter in Straenik an das Stift Baumgartenberg, womit der Ortsname erstmals urkundlich genannt wurde.<ref>Geschichte von Straning auf straning-grafenberg.at</ref> Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 119 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Altenburg besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription, betraute aber die Herrschaft Limberg mit der Durchführung. Auch die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Veste Eggenbug zu Limberg ausgeübt und die Untertanen und Grundholde gehörten den Herrschaften Veste Eggenburg, Altenburg, Harmannsdorf, Unterdürnbach, Greillenstein, Horn und Rosenburg, Sitzendorf, Maissau, Deinzendof, Ravelsbach, Stoitzendorf und Kadolz, weiters dem Spital Horn sowie der Propstei Eisgarn, den Pfarren Eggenburg und Straning sowie der Kirche Straning.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Straning ein Arzt, ein Bäcker, ein Fleischer, ein Friseur, zwei Gastwirtinnen, zwei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, eine Milchgenossenschaft, ein Obst- und Gemüsehändler, ein Fotograf, ein Sattler, ein Schmied, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, drei Schuster, eine Sparkasse, ein Tischler, ein Wagner und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 466</ref>

Um 1850 konstituierte sich der Straning als selbständige Ortsgemeinde. Im Jahr 1968 vereinigte sich der Ort mit Etzmannsdorf und Grafenberg zur Gemeinde Straning-Grafenberg,<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> zu der 1972 noch Wartberg stieß.

Sehenswertes

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Straning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Straning-Grafenberg