Obermarkersdorf
| Obermarkersdorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Obermarkersdorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Schrattenthal | |||||
| Koordinaten | 48° 44′ 24″ N, 15° 53′ 49″ O
{{#coordinates:48,74009|15,89702|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Obermarkersdorf | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 289 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03852 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 18115 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Obermarkersdorf (31041 000) | |||||
| Bild Obermarkersdorf | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Obermarkersdorf ist ein Ort und eine Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Schrattenthal im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Der Markt liegt südwestlich von Retz. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1968 war Obermarkersdorf eine eigenständige Gemeinde.
Geologie
Geologisch wird das Becken von Obermarkersdorf mit historischen Ziegelöfen genannt.
Geschichte
Urkundlich wurde 1170 der Ort erstmals genannt. 1357 und 1489 wurde der Ort als Markt genannt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Obermarkersdorf ein Bäcker, zwei Binder, ein Fleischer, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, ein Schuster, eine Sparkasse, ein Tischler, ein Wagner, zwei Weinhändler, zwei Weinsensale und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es außerhalb des Ortes eine Ziegelei.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 381</ref>
Mit 1. Jänner 1969 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Obermarkersdorf und Waitzendorf mit Schrattenthal fusioniert.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Verbauung
Das Dreieckangerdorf hat eine lockere Verbauung mit Haken- und Zwerchhöfen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Rathaus der Stadtgemeinde Schrattenthal
- Katholische Pfarrkirche Obermarkersdorf Hll. Nikolaus und Urban
- Friedhof mit Portal mit barocken Figuren
- Wegkapelle Christus in der Rast
- Figur Maria Immaculata auf dem Anger
- Figur Johannes Nepomuk bei der Dorfbrücke
Auszeichnungen
Wirtschaft und Infrastruktur
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Obermarkersdorf
- Feuerwehrmusikkapelle Obermarkersdorf
Persönlichkeiten
- Christoph von Eyczing (1501–1563), Adeliger, führte in Obermarkersdorf den evangelischen Glauben ein.
- Norbert Sprongl (1892–1983), Komponist
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990. Obermarkersdorf, Gemeinde Schrattenthal, Pfarrkirche Hll. Nikolaus und Urban, Kleindenkmäler. S. 1244–1245.
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Obermarkersdorf in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Schrattenthal