Goggendorf
| Goggendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Goggendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Sitzendorf an der Schmida | |||||
| Koordinaten | 48° 37′ 10″ N, 15° 56′ 2″ O
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|
| Höhe | 244 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03859 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09016 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Goggendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Sitzendorf an der Schmida im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 03851">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Bis Ende 1970 war Goggendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das nördlich von Sitzendorf liegende Dorf befindet sich beiderseits der Schmida. Außerhalb führt die Landesstraße L49 vorüber. Zur Ortschaft zählt auch die Lage Mühlhof im Norden des Ortes.
Geschichte
Archäologische Funde belegen, dass Goggendorf schon sehr früh in besiedeltem Gebiet lag. So fand man in Sandgruben versteinertes Holz, Steinmesserklingen, durchbohrte und nicht durchbohrte Steinkeile, Pfeil- und Lanzenspitzen und nicht zuletzt Schwarzkeramik, welche sich jetzt im Krahuletz-Museum in Eggenburg befindet. In der Kammer eines Hauses in Goggendorf befindet sich der Einstieg zu einem Erdstall.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Goggendorf zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, eine Mühle, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, drei Schuster, ein Tischler, eine Viktualienhändlerin, ein Wagner, zwei Weinhändler und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 255</ref>
Mit 1. Jänner 1971 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Braunsdorf, Frauendorf an der Schmida, Goggendorf und Niederschleinz nach Sitzendorf an der Schmida eingemeindet.<ref name="fusion"/>
Persönlichkeiten
- Arnold Janssen (1837–1909), deutscher Missionar und der Gründer der Steyler Missionare, verfügte hier über das Heimatrecht
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Sitzendorf an der Schmida