Gaiselberg
| Gaiselberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Gaiselberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gänserndorf (GF), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Gänserndorf | |||||
| Pol. Gemeinde | Zistersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 31′ 58″ N, 16° 43′ 15″ O
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|
| Höhe | 239 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03508 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 06109 | |||||
| Bild Blick vom Hausberg auf Gaiselberg | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Gaiselberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Zistersdorf im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Gaiselberg eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das Dorf befindet sich südwestlich von Zistersdorf in einem Talkessel, in dem der Großinzersdorfer Bach entspringt. Im Südwesten über dem Ort wurde ein Hausberg errichtet, unter dem ein Erdstall angelegt wurde. Der Ort ist über die Landesstraße L3038 erreichbar. Um den Hausberg wurden im 19. Jahrhundert zahlreiche Weinkeller in mehreren lose übereinanderliegenden Reihen angelegt.
Geschichte
Der Name Gaiselberg ist entweder zurückzuführen auf den mittelhochdeutschen Begriff Peitsche oder das bairische Geschlecht der Gaiselberger. Der Ort mit dem markanten Hausberg ist frühestens um 1200 entstanden. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gaiselberg ein Bäcker, ein Gastwirt, eine Gemischtwarenhandlung, eine Molkereigenossenschaft, ein Schmied, eine Schneiderin und zwei Schuster ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 247</ref>
Mit 1. Jänner 1972 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Blumenthal, Gaiselberg, Gösting, Großinzersdorf, Loidesthal, Maustrenk, Windisch Baumgarten und Zistersdorf zu Zistersdorf fusioniert.<ref name="fusion" />
Ölfeld Gaiselberg
1938 erfolgte mit der Erschließung des Ölfeldes jener Ölfund, der die Region zum Inbegriff für den Erdölreichtum des Wiener Beckens machte. Die ölführenden Schichten des Feldes Gaiselberg erstrecken sich über eine Fläche von nur etwa 2,5 km², jedoch existieren dort entlang eines geologischen Bruchs (des sogenannten Steinbergbruchs) mehrere Öl führende Schichten übereinander, deren Tiefe von 800 m bis fast 2400 m reicht.
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Sabine Felgenhauer-Schmiedt: Das Fundmaterial des Hausbergs zu Gaiselberg, Dissertation an der Univ. Wien, 1968
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Katastralgemeinden und Ortschaften: Blumenthal | Eichhorn | Gaiselberg | Gösting | Großinzersdorf | Loidesthal | Maustrenk | Windisch Baumgarten | Zistersdorf
Stadt: Zistersdorf | Dörfer: Blumenthal • Eichhorn • Gaiselberg • Gösting • Großinzersdorf • Loidesthal • Maustrenk • Windisch Baumgarten | Siedlungen: Sportplatzsiedlung Sonstige Ortslagen: Antonshof • Schloss Zistersdorf
Zählsprengel: Zistersdorf-Zentrum | Zistersdorf-West | Zistersdorf-Nord-Ost | Eichhorn | Gösting | Windisch Baumgarten | Maustrenk | Gaiselberg | Groß-Inzersdorf | Loidesthal | Blumenthal