Zum Inhalt springen

Inventux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Juli 2025 um 10:26 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Inventux Solar Technologies GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Inventux Technologies AG - Logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 2007
Auflösung 12.05.2014
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung
  • Gianakis Jorge Christian
  • Christian Plesser
Mitarbeiterzahl 100<ref name="Quelle">inventux.de</ref>
Branche Photovoltaik
Website www.inventux.de

Die Inventux Solar Technologies GmbH war ein Solarunternehmen aus dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Inventux war ein führender Technologiehersteller für Dünnschichttechnologie und das europaweit erste Solarunternehmen, das mikromorphe Dünnschichtmodule in Serie herstellte.<ref>Sonne am laufenden Band – Artikel aus der Reihe Berlindustrie im Tagesspiegel</ref>

Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben zuletzt 100 Mitarbeiter beschäftigte, bot neben Dünnschicht-Solarmodulen auch Montagesysteme, Wechselrichter und Verkabelung für Photovoltaikanlagen an.

Geschichte

Inventux wurde als Inventux Technologies AG wurde 2007 in Steinhagen in der Nähe von Bielefeld gegründet, bevor es seine Produktionsstätte in Berlin aufbaute. Das Unternehmen übernahm Ende 2007 eine Produktionshalle in Berlin-Marzahn, die zuvor von Bombardier genutzt wurde und baute diese in eine moderne Fertigung um. Der Unternehmenssitz wurde im Mai 2008 nach Berlin verlegt. Im Oktober 2008 nahm die erste Produktionslinie für mikropmorphe Tandem-Solarmodule in Berlin den Betrieb auf. Die offizielle Eröffnung<ref>Vom Minibetrieb zur Solarfabrik – Bericht über die Fabrikeröffung von Joachim Fahrun in der Berliner Morgenpost</ref><ref>Sonne im Osten: Solarfabrik in Marzahn eröffnet – Bericht zur Fabrikeröffnung im Tagesspiegel</ref> fand am 4. Dezember 2008 statt. Es war damit das erste Unternehmen, das sich im Industriegelände {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Berlin-Marzahn ansiedelte.<ref>Rückkehr des Industriezeitalters – Artikel in der taz</ref>

Nachdem das Unternehmen zu Beginn auf die Produktion von Dünnschichtmodulen spezialisiert war, erweiterte es im Jahr 2010 das Angebotsspektrum der Produkte hin zu Komplettsystemen.

Für die Dünnschichtsolarmodule der X-Series MICROMORPH gewann Inventux 2010 den red dot design award im Bereich Produktdesign<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inventux gewinnt renommierten red dot design award für mikromorphes Solarmodul (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.photovoltaik-guide.de – Mitteilung auf photovoltaik-guide.de</ref> und 2011 den IF product design award.<ref>pressebox.de: Inventux gewinnt iF product design award 2011, abgerufen am 14. Oktober 2018</ref> Im Jahr 2011 wurde Inventux außerdem zum Finalist des Deutschen Gründerpreises ernannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mikromorphe Solarmodule (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-gruenderpreis.de – Vorstellung auf der Website</ref>
Im November 2011 wurde das Flachdach-Montagesystem fiXflat als Produkt des Jahres 2012 des Industrieverbandes pro-K ausgezeichnet.<ref>Modulpalette fiXflat – Erläuterung zum Produkt auf der Seite des Verbandes pro-K</ref><ref>fiXflat-Palette bringt Solarmodule auf das Flachdach – Bericht im Online-Portal MaschinenMarkt</ref>

Am 18. Mai 2012 wurde über die Inventux Technologies AG ein vorläufiges Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Charlottenburg eingeleitet. Mithilfe von neuen Investoren aus Südamerika<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inventux mit Investoren aus Argentinien und Chile (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.photovoltaik.eu – Pressebericht auf photovoltaik.eu</ref> wurde das Unternehmen ab August 2012 als Inventux Solar Technologies GmbH weitergeführt und produzierte weiterhin<ref>Inventux will weiter in Berlin entwickeln und fertigen. – Bericht vom 9. August 2012 auf focus.de</ref> am Standort Berlin-Marzahn.

Am 1. Mai 2014 wurde über die Inventux Solar Technologies GmbH ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Charlottenburg eröffnet. Die Gesellschaft wurde daraufhin bereits am 12. Mai 2014 aufgelöst.

Produkte

Inventux produzierte ausschließlich mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule auf der Basis von Silizium. Es handelte sich dabei um sogenannte Tandem-Module die aus der Kombination einer amorphen (a-Si) und einer mikrokristallinen (µc-Si) Silizium-Schicht bestehen.

Herstellung

Inventux schied in mehreren Prozessschritten eine TCO-Schicht als Frontkontakt mittels LPCVD, die beiden aktiven Absorber-Schichten (Solarzellen) mittels PECVD und eine weitere TCO-Schicht als Rückkontakt auf Glas-Superstrat ab.<ref>Inventux: Siliziumbasierte Dünnschichttechnologie – Erklärung des Herstellungsprozesses</ref>
Die monolithische Verschaltung der einzelnen Solarzellen wurde durch die Unterbrechung der einzelnen Schichten mittels Laserablation erreicht.

Datei:Inventux Headquarter.jpg
Inventux Firmenzentrale in Berlin

Unternehmensleitung

Die Leitung des Unternehmens bildeten zuerst die Geschäftsführer Christian Plesser (Vertrieb & Marketing), Oliver Rothe (Finanzen). Mitgründer Volko Löwenstein verließ das Unternehmen 2011.<ref>Roland Sillmann Vorstandssprecher bei Inventux auf inventux.com</ref> Der Mitgründer und zwischenzeitliche Vorstandssprecher Roland Sillmann schied im Juni 2013 aus dem Unternehmen aus. Die Geschäftsführung wurde im Dezember 2013 durch Gianakis Jorge Christian übernommen. Oliver Rothe ist ausgeschieden und Christian Plesser hat Prokura übernommen.

Einzelnachweise

<references />