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Grametten

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Grametten (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Grametten
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Reingers
Koordinaten 48° 59′ 32″ N, 15° 6′ 53″ OKoordinaten: 48° 59′ 32″ N, 15° 6′ 53″ O
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Höhe 638 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03683
Katastralgemeindenummer 07108
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Grametten ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Reingers im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Die Streusiedlung liegt unmittelbar südlich der Staatsgrenze zu Tschechien, wo die Waidhofener Straße endet und in Tschechien als Staatsstraße 128 weitergeführt wird. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR Die südwestlich anschließende Griesbach-Gramett-Siedlung befindet sich zur Gänze in Griesbach.

Geschichte

Die Streusiedlung Grametten wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wiederbesiedelt. In den Sterbematriken wird der Ort ab den 1730er-Jahren erwähnt. Ab 1731 werden die neugestifteten Hütten von Grametten im Grundbuch erwähnt. Der Ort zählte zur Herrschaft Litschau.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 23.</ref> Im Jahr 1822 wurde der Ort mit zehn einzelnen Häusern genannt, die nach Reingers eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Litschau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Grametten ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Schneider und mehrere Landwirte ansässig. Außerhalb des Ortes bestand eine Ziegelei.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 259</ref> Bis zur Eingemeindung nach Reingers war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Illmanns.

Siedlungsentwicklung

1751 zählte Grametten 10 untertänige Häuser.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 23.</ref>

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Grametten insgesamt 36 Bauflächen mit 17.376 m² und 10 Gärten auf 4.330 m², 1989/1990 waren es ebenso 36 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 124 angewachsen und 2009/2010 waren es 74 Gebäude auf 112 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 106 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 25 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 92 Hektar Landwirtschaft betrieben und 36 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 82 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 39 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Grametten beträgt 19,1 (Stand 2010).

Literatur

  • Vorlage:Austria Topographie Weiskern
  • Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände).
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Herrschaft Litschau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fallstudie auf Basis von Verlassenschaftsabhandlungen. Mit 66 Abbildungen und 3 Grafiken (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, herausgegeben von Doris Gretzel und Marlene Müllner, Band 60, Horn 2020).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Reingers