Dietharts
| Dietharts (Rotte) Ortschaft Katastralgemeinde Dietharts | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |||||
| Pol. Gemeinde | Rappottenstein | |||||
| Koordinaten | 48° 32′ 4″ N, 15° 6′ 35″ O
{{#coordinates:48,534444444444|15,109722222222|primary
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dim=1000 | globe= | name=Dietharts | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 596 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06946 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 24189 | |||||
| Bild Häuser und Kapelle in Dietharts | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Dietharts ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Rappottenstein im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.
Geografie
Die Rotte liegt westlich von Roiten und linksseitig über dem Kamp. Der Ort ist nur über Nebenstraßen erreichbar und wird von Waldviertler Kulturpfad 665 durchquert. Zur Ortschaft zählt auch das Sägewerk Diethartsmühle an der Landesstraße L77.
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Dietharts insgesamt 10 Bauflächen mit 5.929 m² und 7 Gärten auf 537 m², 1989/1990 gab es 13 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 29 angewachsen und 2009/2010 bestanden 15 Gebäude auf 30 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1371 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit acht Häusern genannt, das nach Marbach am Walde eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Marbach besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Rottenbach übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Rosenau besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Marbach und Propstei Zwettl.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Mit der Aufhebung der Grundherrschaften wurde der Ort 1849 eine Katastralgemeinde der Gemeinde Roiten<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 114</ref>, dazu kam später noch die einzelnen Häuser Diethartsmühle<ref>Special-Orts-Repertorium von Nieder-Oesterreich 1890</ref>. Am 1. Jänner 1971 wird die bis dahin selbständige Gemeinde Roiten samt Dietharts nach Rappottenstein eingemeindet.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 116/1970</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Dietharts ein Holzhändler und vier Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 223</ref>
1950/51 wird der Ort elektrifiziert, 1972 dann eine Ortsbeleuchtung installiert, gleichzeitig werden die Wege des Ortes asphaltiert.
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 71 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 51 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 69 Hektar Landwirtschaft betrieben und 55 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 63 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 59 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Dietharts beträgt 18,1 (Stand 2010).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Rappottenstein