Zum Inhalt springen

Ofen (Felsen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2026 um 10:38 Uhr durch imported>Geiserich77 (BKL ersetzt mit bkl-replace).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ofen (auch Steinofen oder Felsofen) ist ein Flurname, der auffallend geformte Felsen in den Alpen bezeichnet. Die Bezeichnung kommt im Süden des deutschen Sprachraums für sich allein oder in Zusammensetzung mit anderen Namen von Örtlichkeiten vor (Toponym).

Datei:Ofen.jpg
Gipfel: Der Berg Ofen in der Schweiz<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.2)
Datei:Handalmöfen.jpg
Felsen: Öfen auf der Handalm an der Weinebene<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.5.2)
Datei:Wasserofen Mitte.jpg
Felswände: Der Wasserofen, ein Kar am Schneeberg<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.1)
Datei:Lammerklamm01.jpg
Schluchten: Die Lammeröfen bilden eine Klamm an der Lammer<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.1.1)

Wort und Wortdeutungen

Das Wort Ofen als Begriff für Felsformen ist in der Literatur unterschiedlich erläutert, Hinweise auf eine Herkunft aus dem Keltischen, dem Slawischen oder dem Gemeingermanischen sind publiziert.

Nach dem Deutschen Wörterbuch (DWB) mit Stand 1889 ist Ofen (unabhängig von seiner Bedeutung im Einzelfall) „gemeingermanisch“, seine Wurzeln reichen bis in das Sanskrit.<ref name="dwb" /> Diese Herkunft wird mit Belegen bis ins Indogermanische oder Altindische auch 2007 vom Herkunftswörterbuch des Duden (Etymologieduden) vertreten.<ref>Duden. Band 7: Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 4. Auflage. Bibliographisches Institut & F.A.Brockhaus, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-04074-2, S. 568.</ref> Im Kluge wird (ebenfalls ohne Bezug auf die hier behandelte Bedeutung) vermutet, dass es sich bei Ofen um ein Lehnwort aus einer unbekannten Sprache handelt.<ref>Elmar Seebold: Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24. Auflage. De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017473-1, S. 663.</ref> In einer anderen Quelle<ref name="kelt">Inge Resch-Rauter: Unser keltisches Erbe. Flurnamen, Sagen, Märchen und Brauchtum als Brücken in die Vergangenheit. Téletool Edition. Wien 1992. ISBN 3-9500167-0-8, S. 85–86 und 478.. (4. Auflage Wien 2007, ISBN 978-3-9500167-0-3).</ref> wird das Wort (in seiner hier vorliegenden Bedeutung<ref name="konopver">Konopasek, Spitzelofen. S. 48, verweist auf Resch-Rauter: keltisches Erbe.</ref>) auf das Keltische zurückgeführt: Ofen wird von keltisch offerende, opfern, abgeleitet, das mit Wörtern in mehreren keltischen Sprachen wie Kornisch, Altirisch, Kymrisch oder Bretonisch verwandt ist und auch in das Lateinische übernommen wurde (offerre).

Das Wort hat nach dem DWB in der bairisch-österreichischen Gebirgsmundart neben den allgemeinen Bedeutungen für Feuerstelle, Backofen, Ofenbau, Herd etc. die übertragene Bedeutung Felsenhöhle, durchklüftetes Felsstück. Die Mehrzahl die Öfen steht für „wild durcheinander liegende Felstrümmer (Blockhalde)“.<ref name="dwb">Ofen, Punkt 6. In: Jakob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Band 13: N–Quurren. Leipzig 1889, Sp. 1158 Zeile 21. Nachdruck Deutscher Taschenbuch Verlag. München 1991, ISBN 3-423-05945-1. Gliederung zitiert nach: Der digitale Grimm - Elektronische Ausgabe der Erstbearbeitung. Version 12/04. Zweitausendeins, Frankfurt am Main, ISBN 3-86150-628-9. Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier in Verbindung mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.</ref>

Im Mittelhochdeutschen Taschenwörterbuch von Matthias Lexer wird oven mit der Bedeutung „Felsenhöhle, Fels“ erwähnt.<ref>Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch. 3. Auflage. Leipzig 1885, Verlag S. Hirzel, S. 184.</ref> Unter Berufung auf ältere Literatur wird das Wort von diesem Autor mit „gotisch auhns und griechisch ἰπνός, das mit Sanskrit açna, neuhochdeutsch Stein verbunden“ erläutert.<ref>Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch. Leipzig 1872–1878. Verlag S. Hirzel. Band 2. Spalte 194.</ref>

Das Österreichische Wörterbuch umschreibt den Begriff mit „zerklüfteter Fels, Höhle“‘, „in Eigennamen zB Salzachöfen“.<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.1.1)<ref>Österreichisches Wörterbuch. Herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. 41. Auflage. Österreichischer Bundesverlag Wien 2006, 2009, ISBN 978-3-209-06309-0, S. 470.</ref>

Im Steirischen Wortschatz wird das Wort Ofen beschrieben mit „Glattwand im Hochgebirge, FelswandNische in Felswänden, „in der bei schlechtem Wetter Gämsen Unterstand suchen“‘ oder „vereinzelt stehender großer Felsen im Hochgebirge“.<ref name="Unger">Theodor Unger, Ferdinand Khull: Steirischer Wortschatz als Ergänzung zu Schmellers Bayerischem Wörterbuch. gesammelt von Theodor Unger, für den Druck bearbeitet und herausgegeben von Ferdinand Khull. Leuschner und Lubensky's Universitäts-Buchhandlung. Graz 1903, S. 482 (Viewer, literature.at).</ref>

Das Weststeirische Wörterbuch erwähnt „Ofen als ungefügter Felsbrocken mitten in Wiesen, auf der Alm, im Wald“ (etwa: Felsturm, Felssporn). Es nennt eine häufige Verbindung mit Sagen<ref>Für den Frauenofen bei Freiland und dessen „Hexensitze“: Koralmöfen. In: Franz Brauner: Was die Heimat erzählt. Die Weststeiermark. Das Kainach-, Sulm- und Laßnitztal. Steirische Heimathefte. Heft 12. Leykam Graz 1953, S. 105–106.</ref><ref>Für den Frauenofen in Gutaring, dessen Sage als „ein Rest bajuvarischen Heidenthumes“ bezeichnet wird: Matthäus Größer: Die kirchlichen Kunstdenkmale in Gutaring. In: Joseph Alexander Freiherr von Helfert (Hrsg.): Mittheilungen der k.k. Central-Commission für Erforschung und Erhaltung der kunst- und historischen Denkmale. XXV. Jahrgang Neue Folge, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1899, S. 131. (PDF; 25,3 MB)</ref> und dazu „Großofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.2.1), Bärofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.2.2), Teufelstein usw.“<ref name="wewo">Claus Jürgen Hutterer, Walter Kainz, Eduard Walcher: Weststeirisches Wörterbuch. Grammatik und Wortschatz nach Sachgruppen. In der Reihe: Schriften zur deutschen Sprache in Österreich. Band 13/14. Herausgegeben von Peter Wiesinger. Böhlau, Wien/Köln/Graz 1987, ISBN 3-205-07321-5, S. 305.</ref> Entsprechend etwa der Schrattelofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.5.1) zu Schrat Waldgeist, Kobold. Das Wort Steinofen ist im Weststeirischen Wörterbuch unter dem Lemma „Štõυ(n)oufen“<ref name="wewo" /> mit einem Hinweis auf den Steirischen Wortschatz dokumentiert; darin wird es mit ‚zerschründete Felswand mit Höhlen‘ beschrieben.<ref>Unger-Khull, Steirischer Wortschatz. S. 573 (Viewer – Die dortige Quellenangabe „Voitsbg. L.=G.=P.“ bedeutet ein Landgerichtsprotokoll aus Voitsberg, „Fol.“ steht für Folio, Blatt.)</ref>

Erklärungen der Wortverwendung, welche die Öfen im Koralmgebiet<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.3) im Auge haben, sind dahin publiziert, dass sich der Name von steingemauerten (Back-)Öfen ableitet, die in Bauernhöfen wegen Feuersgefahr getrennt von den anderen Gebäuden aufgestellt waren,<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 91.</ref> oder dahin, dass die Felsen im Almgebiet wind- und regensichere Stellen anboten, an denen Lagerfeuer angezündet werden konnten.<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 92.</ref> Eine weitere Erklärung, die von den Felswänden des Spitzelofens<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.2) ausgeht,<ref>Robert Konopasek: „Spitzelofen, ein Marmorsteinbruch aus römischer Zeit in Kärnten.“ In: Res montanarum. Zeitschrift des Montanhistorischen Vereins Österreich. Heft 38. Juni 2006. Leoben. ISSN 1727-1797, S. 48 (Fußnote 23) und 64 unter Berufung auf ein Schreiben von Fritz Lochner von Hüttenbachs an diesen Autor vom 3. November 2004.</ref> erwähnt, dass als Ofen südseitig gelegene Felshänge bezeichnet wurden (bei Eberhard Kranzmayer: „sonnseitige Felswände“<ref>Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten. Teil 1: Die Siedlungsgeschichte Kärntens von der Urzeit bis zur Gegenwart im Spiegel der Namen. Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie. Band 50. Klagenfurt 1956, S. 148.</ref>), die von der Sonnenhitze „ähnlich wie Stubenöfen“<ref>Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten. Teil 2: Alphabetisches Kärntner Siedlungsnamenbuch mit den amtlichen und den mundartlichen Formen, den ältesten und wichtigsten urkundlichen Belegen, der Etymologie und mit Zusammenstellungen der Grundwörter und Suffixe. Gleichzeitig Sachweiser zum Teil 1. Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie. Band 51. Klagenfurt 1958, S. 195.</ref> erwärmt werden. Eine weitere Deutung am Beispiel des Sapotnigofens enthält einen Hinweis darauf, dass diese Bezeichnung aus slowenisch-mundartlich Zapotnîkova Peč entstanden ist.<ref>Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten. Teil 2, S. 194.</ref> Heinz Dieter Pohl macht in diesem Zusammenhang in seiner Publikation zu Bergnamen darauf aufmerksam, dass „… im Slawischen Ofen und Fels semantisch zusammenhängen: urslawisch pekti- Ofen, Fels, Höhle, slowenisch peč ‚Ofen, Fels‘, peča ‚Felshöhle, Grotte‘ (s. Petzen) …“, als deutsches Wort Pötsche, und schlägt eine Ableitung aus der Grundbedeutung Fels(-enhöhle) vor<ref name="Pohl Bernamen">Heinz Dieter Pohl: Stichwort Ofen. In: Bergnamen (abgerufen am 10. März 2011).</ref> (vergl. dazu den Berg Ofen/Peč<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.1)). Auch im Gellértberg in Budapest befindet sich eine Höhle, aber nicht nur dort, sondern die rechte Donauseite ist in den Budaer Bergen voller Höhlen, von denen der Name Pest und die deutsche Übersetzung Ofen stammt, die auch heute für die rechte Seite (Buda)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.4.2) benutzt wird.<ref>Dénes: Ortsnamen Ungarns.</ref> Die Bezeichnung Pest wechselte jedoch die Seiten und bezeichnet heute die linke Hälfte der Stadt.

Allen Formen von Öfen ist nach ihm als gemeinsames Merkmal (Tertium Comparationis) eine Hohlform eigen: bei Felswänden sind dies Überhänge, bei Karen die abschließenden Felswände, bei Höhlen deren Decken.<ref>Hasitschka, Ofen, S. 8.</ref> Danach kann der Begriff von den gemauerten Öfen (deren runder Form) abgeleitet werden.

Ob eine Bezeichnung tatsächlich das Wort Ofen in der Bedeutung eines Naturgebildes enthält oder ob sie speziell auf technische Verhüttung – wie Glasofen, Hochofen, Kalkofen, Ziegelofen oder Backofen – zurückzuführen ist, kann nur im Einzelfall aufgrund der örtlichen Situation und ihrer historischen Entwicklung bestimmt werden (Realprobe).<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.4.1) Beispielsweise wird die Bezeichnung des Ofenpasses<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.5.1) in Graubünden nicht auf Felsformen, sondern nachweislich auf Erzverarbeitung in Schmelzöfen zurückgeführt. Dasselbe gilt für Danöfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.5.2) im Vorarlberger Klostertal (Eisenverhüttung, ‚bei den Öfen‘).

Definitiv nicht zum Wortfeld gehören etwa Welschnofen, Südtirol (aus ital. nova) und natürlich alle Ortsnamen auf -hofen/-höfen (Haus, Hof). Im Raum Tirol und Umgebung tritt das – nur inhaltlich – verwandte Wort Schrofen steiler, steiniger Abhang (zu schroff) hinzu.

Verbreitung und historischer Kontext

Datei:Ofen (Felsen) Verbreitung.png
Verbreitung der gesicherten und möglichen Toponymika für Felsformationen auf «Ofen» (Auswahl Stand 2014)

Verbreitet ist das Wort insbesondere in dem Raum der Ostalpen, der sich quer über das Gebirge von Salzburg bis Unterkärnten und die Südweststeiermark erstreckt.

Dieser Raum bildet von Alters her eine wichtige transalpine Achse und gilt als eine Gegend, in der sich sowohl die römische Landnahme des Keltischen in der Spätantike wie auch die Baiuwarische Landnahme des Slawischen im ausgehenden Frühmittelalter weitgehend friedlich und auf Basis von Kohabitation und Assimilation vollzogen haben, da sich aller Orten Siedlungskontinuität auch im Namensgut feststellen lässt. Erstere Siedlungsphase betrifft aber so gut wie den gesamten Alpenraum, zweitere ganz Ostösterreich, sodass sich eine direkte Erklärung für genau dieses Gebiet nicht schlüssig daraus ergibt. Jedoch ist die baiuwarische Landnahme im Tirolischen viel früher abgeschlossen (7. Jahrhundert) und westlich der Salzach traten die Baiern primär mit Romanen (beziehungsweise romanisierter Bevölkerung, die nach Abzug der Römer im 5. Jahrhundert verblieben war) in Kontakt, was einen Zusammenhang – zumindest eine Stützung – mit slowenisch peč plausibler macht.

Die Ableitung aus dem Keltischen<ref name="kelt" /> kann bedeuten, dass es sich zumindest bei manchen Öfen um alte Opferplätze handelt, die von nachfolgenden Kulturen weitergenutzt wurden.

Westlich – im Salzburgischen und Umgebung – schließt, weitgehend ohne Überlappung, das Verbreitungsgebiet Palfen (wohl romanisch tradiertes Vorrömisches) an, in nahezu derselben Bedeutung und Breite (‚Felsformation, -wand‘, vielleicht auch ‚Höhle‘); nördlich – Ober- und Niederösterreich – steht Parz für ‚Steinhügel‘.

Aussehen

Datei:Großofen mit Rechenbrücke.jpg
Der Großofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.4) am Höllental
Datei:Schrattelofen2.jpg
Schrattelofen in der Weststeiermark<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.5.1)

Die Verwendung des Wortes ist nicht an ein bestimmtes Aussehen oder ein bestimmtes Gestein gebunden.

Es kann sich bei einem Ofen (oder bei Öfen) um einen Einschnitt, eine Klamm handeln, wie beispielsweise bei den Lammeröfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.1.1) oder den Salzachöfen.<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.1.1)

Als Ofen wird weiters Gestein bezeichnet, das als Felsnadel aus der Umgebung herausragt, wie der Mannagetta-Ofen.<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.2.1)

Auch ein Talschluss (Kar) mit Felswänden kann Ofen benannt sein, wie der Wasserofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.1) am Südhang des Schneeberges.

Als Ofen ist auch der Spitzelofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.2) bezeichnet, der ein historischer Steinbruch aus römischer Zeit ist, desgleichen die Ofenau<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.3) am Hagengebirge (Flurname mit -au).

Für einen allein stehenden Hügel bei Oberwölz in der Obersteiermark ist der Name Ofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.1) ebenso belegt wie für Berggipfel, beispielsweise die Berge Ofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.2) in der Schweiz und (heute Dreiländereck genannt)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.3) in den Karawanken.

Die Öfen auf der Koralpe (Schrattelofen,<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.5.1) Öfen auf der Handalm<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.5.2) usw.) erwecken den Eindruck von Stapeln aus mehr oder weniger dicken Felsplatten. Eine Gemeinsamkeit der Öfen dieses Gebietes liegt darin, dass sie häufig bergeinwärts einfallen (entgegen der Neigung eines Hanges aus diesem herausstehen).<ref name="cornel49">Cornelius, Steinöfen. S. 49.</ref> Der Unterschied zu Felskanzeln (Vorsprüngen, die aus einem größeren Gesteinsblock herausragen) wird darin gesehen, dass diese Öfen eigenständige frei stehende Felsbildungen sind.<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 80.</ref>

Ähnliche Formen wie die Koralpenöfen sind für Sandsteine in Nordböhmen („schlesisch-böhmische Kreideablagerungen“)<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 89.</ref> und die Gegend von Jekaterinburg<ref>O. Clerc: La ville d'Ekathérinbourg et quelques-uns de ses remarquables au point de vue d'archéologie préhistorique. Guide des excursions du VII.Congrés Géol. Int. Petersbourg. 1897, Heft 7. Zitiert nach: Kieslinger, Steinöfen. S. 88 und 93.</ref> publiziert. Solche Felsbildungen befinden sich auch an anderen Stellen, wie im Elbsandsteingebirge (beispielsweise die Herkulessäulen im Bielatal oder die Barbarine in der sächsischen Schweiz und Felsbildungen der Böhmischen Schweiz). Weitere Felsbildungen gleicher Art im Gouvernement Perm wurden als Felszelte dokumentiert.<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 91: „Kamennýa palátki“.</ref>

Entstehung

Datei:Verwitterungsspalt Plattengneis.jpg
Durch Verwitterung unterhalb des Bewuchses können Formen entstehen, die dann, wenn der Bewuchs abgetragen ist, als Felssäulen oder Öfen bezeichnet werden.

Öfen sind durch Verwitterung und Abtragung von Gestein entstanden. Öfen, die durch Felswände gebildet werden, wie beispielsweise die Lammeröfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.1.1) oder der Wasserofen,<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.1) sind durch Flüsse entstanden, die ihre Täler in das umliegende Gestein einschnitten, Felswände im Hochgebirge können auch durch Gletscher entstanden sein, die Kare und Trogtäler formten.

Über die Entstehung der Öfen in den Lavanttaler Alpen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (3.1) gibt es unterschiedliche Auffassungen: Ob diese Felsen ihr Aussehen (erst) an der Erdoberfläche durch Witterungseinflüsse erhielten, ist offen. Diese Einflüsse hätten hauptsächlich durch Wind und Wasser gewirkt, wie dies von Alois Kieslinger<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 88; Cornelius, Steinöfen. S. 49.</ref> vertreten wird. Dieser Autor bringt das Entstehen dieser Öfen mit Verwitterungsbedingungen in Verbindung, wie sie in vergangenen geologischen Zeiträumen in Wüsten oder gletschernahen Bereichen herrschten.<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 85–88; mit Hinweisen auf weitere Literatur der Zeit.</ref>

Hans Peter Cornelius<ref name="cornel51">Cornelius, Steinöfen. S. 51.</ref> stellt zur Diskussion, die Entstehung der Öfen (bereits) unterhalb der Erdoberfläche mit ungleichmäßig tief wirkender Verwitterung von Gesteinsschichten (Bänken) zu erklären, welche bereits das noch anstehende Gestein angriff. Damit wären die Öfen als Reste noch nicht verwitterter Gesteine schon vor der Abtragung darüberliegender Schichten gebildet gewesen. Sie wären später, nach Abtragung dieser Schichten, als „nachträglich freigelegte Unebenheiten“<ref name="cornel51" /> sichtbar an die Oberfläche getreten. Dass die kristallinen Gesteine in den Lavanttaler Alpen viele Meter tief verwittern können, ist auch von Kieslinger dokumentiert.<ref>Kieslinger, Verwitterung. S. 98.</ref> Diese für Gneise/Granite typische Wollsackverwitterung lockert das Gestein auf, lässt Gesteinsquader entstehen und kann bewirken, dass große Blockmassen in Bewegung geraten und (auf Steilhängen, in Steinbrüchen) auch abstürzen.<ref>Führungen und Fachausflüge 1970. Abschnitt B. 16. Wandertagung der Geologischen Gesellschaft in Wien: „Tertiär, Vulkanismus und Randgebirge der südlichen Steiermark.“ In: Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien. 63. Band, Wien 1970, S. 275–298 (Peter Beck-Mannagettas Erläuterungen zum Exkursionstag am 9. Mai 1970 auf S. 284, Vorlage:ZOBODAT).</ref>

Cornelius meint, dass das Entstehen mancher in verschiedenen anderen Gebieten vorhandenen markanten „Teufelssteine“ ebenfalls so erklärt werden kann und dass diese Entstehung auch für das Entstehen der Inselberge in tropischen Landschaften im Auge behalten werden sollte.<ref name="cornel51" /> Peter Beck-Mannagetta betrachtete die Öfen als „Zeugenberge“.<ref name="beck25" />

Der Spitzelofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.2) war zu römischer Zeit ein Steinbruch, sein Aussehen ist auf menschliches Einwirken zurückzuführen. Dass er vorher bereits aufgrund seines ursprünglichen Aussehens (als Ausbiss einer Marmor-Lagerstätte)<ref>Zeichnung bei: Konopasek, Spitzelofen. S. 54, Abbildung 14.</ref> als „Ofen“ bezeichnet wurde, ist nicht dokumentiert. Deutschsprachige Bevölkerung kam erst um das 8. Jahrhundert nach Christus mit der bairischen Kolonisation in sein Gebiet, das vorher slawisch sprechende Bewohner hatte, die ihrerseits erst um das 6. Jahrhundert dort einwanderten. Ob diese Bevölkerung für markante Felsformen ein ähnliches Wort (wie das auf germanische Herkunft zurückgeführte „Ofen“) verwendete, ist nicht belegt. Vor der slawischen Besiedlung gehörte das Gebiet zum keltischen Siedlungsgebiet (bis ins erste Jahrhundert zum selbständigen Noricum, danach zur gleichnamigen römischen Provinz). Die Überlegung, dass ein keltischer Ausdruck vorliegt, ist publiziert.<ref name="konopver" />

Gesteine

Datei:Felsofen St Oswald.JPG
Plattengneis-Formation (St. Oswald in Freiland im Koralpengebiet)

Entsprechend ihrer Lage bestehen Öfen aus verschiedenen Gesteinen der Alpen: in den (nördlichen und südlichen) Kalkalpen meist aus Kalksteinen oder Dolomiten, in den österreichischen Zentralalpen aus Kristallin wie Gneisen und Schiefern und anderen Gesteinen je nach geologischer Einheit, in den Westalpen aus den Gesteinen des Penninikums. Josef Hasitschka verweist 2010 darauf, dass der Name Ofen und seine Zusammensetzungen nicht nur häufig im Kristallin der Sau- und Koralpe, sondern auch (125 mal) in den Kalkstöcken der Nordalpen vorkommen.

Die Öfen in den Lavanttaler Alpen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (3.1) werden in der Regel aus Kristallin (vielfach in Plattengneis-Komplexen)<ref>Peter Beck-Mannagetta, Martin Kirchmayer: Die Quarz-, Glimmer- und Feldspatkorngefüge in den acht Plattengneis-Komplexen der Koralpe. In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. Band 131, Heft 4. Wien 1988, ISSN 0016-7800, S. 505–532 (geologie.ac.at [PDF; 2,2 MB]), zum Mannagetta-Ofen S. 511, zum Randlofen S. 521–522.</ref> gebildet, auch Felsen aus Eklogitamphibolit und Pegmatite kommen vor.<ref>Kieslinger, Steinöfen. S. 80–81.</ref> Der Bärofen südlich der Hebalm bei Preitenegg in Kärnten enthält ein gemeinsames Vorkommen von Gabbro und Eklogit-Gabbro.<ref>Peter Beck-Mannagetta, Martin Kirchmayer: Gefügekundliche Untersuchungen an einem schriftgranitischen Pegmatoid in der südöstlichen Koralpe mit Bemerkungen über das Koralmkristallin (Österreich). In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. Oktober 1985. Band 128, Heft 2. ISSN 0016-7800, S. 184 (geologie.ac.at [PDF; 1,7 MB]).</ref> Eine Reihe weiterer Öfen dieses Gebietes bestehen aus Injektionsglimmerschiefer, Gößnitzgneis oder Hirschegger Gneis,<ref name="beck25">Peter Beck-Mannagetta: Die Geologie des Einzugsgebietes der Laßnitz (Weststeiermark). In: Mitteilungen der Alpinen geologischen Vereinigung. Band 34, Jahrgang 1941, Wien 1942, S. 25 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> letzterer zwischen Reinischkogel und Rosenkogel.<ref>Peter Beck-Mannagetta: Zur Tektonik des Stainzer- und Gamser-Plattengneises in der Koralpe (Steiermark). In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. 90. Jahrgang, Wien 1945, S. 154 (geologie.ac.at [PDF; 1,4 MB]).</ref>

Datei:Salzach2384.jpg
In den Salzachöfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.1.1)

Der Spitzelofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.2) besteht aus leicht glimmerhaltigem, weißgrau gebändertem Marmor, er ist Teil eines Marmorvorkommens im Kristallin der Koralpe.

Der Wasserofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.3.1) und der Großofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.4) (der früher ebenfalls Wasserofen bezeichnet war) im Höllental bestehen aus Kalkstein (Wettersteinkalk, bankig bis massig).<ref>Wolfgang Schnabel (Redaktion): Geologische Karte von Niederösterreich 1:200.000. Legende, kurze Erläuterung. Gemeinschaftsprojekt Land Niederösterreich-Geologische Bundesanstalt. Wien 2002, ISBN 3-85316-017-4. Blatt Niederösterreich Süd, ausgeschieden als 548, 549. Erläuterungen. S. 38–39.</ref>

Die Lammeröfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.1.1) und die Salzachöfen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1.1.1) liegen ebenfalls in Kalkstein (Dachsteinkalk).<ref>Alexander Tollmann: Tektonische Karte der Nördlichen Kalkalpen. In: Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien. 61. Band, Wien 1968, S. 152–156 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>

Der Berg Ofen<templatestyles src="FN/styles.css" /> (2.4.2) in der Schweiz besteht aus Verrucano auf einer Schicht aus Flysch.

Liste von Ortsnamen auf Ofen

Sortierung in orographische Gruppen grob Ost nach West, Nord nach Süd (Koordinaten nicht für abgeleitete Namen;

Datei:Gnome-globe.svg Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap

):

  • Wasserofen, Kartal im Höllental am Schneeberg (Niederösterreich,
 {{#coordinates:47,743055555556|15,801111111111|
   |dim=
   |globe=
   |name=Wasserofen bei Kaiserbrunn (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.3.1)
  • Großofen, Felsgipfel im Höllental am Schneeberg (Niederösterreich,
 {{#coordinates:47,726388888889|15,813333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Großofen im Höllental (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.4.4)
 {{#coordinates:47,809722222222|15,053333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenloch, Dürrenstein (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,780277777778|14,964722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenau bei Göstling (Tal-/Siedlungs-Name auf Ofen)
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }}), mit Wand am Ofenauer Fürhaupt (Vorgipfel des Hocheck)
  • Ofnerkogel, Berg im Jassnitztal (Fischbacher Alpen,
 {{#coordinates:47,451666666667|15,458333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofnerkogel, Fischbacher Alpen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Donnerofen, Kar am Geierhaupt (Seckauer Tauern,
 {{#coordinates:47,370555555556|14,615|
   |dim=
   |globe=
   |name=Donnerofen (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Karöfen, Kar am Almspitz (Rottenmanner Tauern,
 {{#coordinates:47,466388888889|14,408333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Karöfen (Hang-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Sandriedleröfen, Felsabbrüche am Wirtspitz bei Rottenmann (Rottenmanner Tauern,
 {{#coordinates:47,451666666667|14,346388888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Sandriedleröfen (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Schaföfen, Felsgrat der Schafzähne bei Rottenmann (Rottenmanner Tauern,
 {{#coordinates:47,451666666667|14,346388888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Schaföfen (Grat-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,256111111111|14,344722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Lachtalöfen (Hang-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Maißöfen, Felsgrat im Schöttlbachtal bei Oberwölz (Wölzer Tauern,
 {{#coordinates:47,306388888889|14,261944444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Maißöfen (Grat-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,210833333333|14,271388888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Gastrumerofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Ofen, Hügel nahe Oberwölz (Wölzer Tauern,
 {{#coordinates:47,238333333333|14,173055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.4.1), Gehöft  Tretter am Ofen
  • Müllneröfen, Felshang im Eselsbergtal bei Oberwölz (Wölzer Tauern,
 {{#coordinates:47,238055555556|14,173055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Müllneröfen (Hang-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Ofnerkogel, Berg der Stubalpe am Gaberl (Lavanttaler Alpen, <templatestyles src="FN/styles.css" />(3.1)
 {{#coordinates:47,120277777778|14,929722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofnerkogel, Gleinalpe (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Lahnofen, Felsen auf der Packalpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,994722222222|14,928333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Lahnofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Mannagetta-Ofen, Felsen auf der Koralpe<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.3) (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,929166666667|15,174444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Mannagetta-Ofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.2.1)
  • Schrattelofen, Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,905|15,128055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Schrattelofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.5.1)
 {{#coordinates:46,935|15,0425|
   |dim=
   |globe=
   |name=Großofen, Koralpe  (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.2.1)
  • Bärofen, Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,889444444444|14,993055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Bärofen, Koralpe (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.2.2)
  • Handalmöfen, zahlreiche Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,844444444444|15,019722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Handalmöfen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6/AT-2
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.5.2)
  • Weinofen, Gipfel der Weinebene auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,835277777778|15,014722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Weinofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-2/AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Burgstallofen, Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,808888888889|14,936388888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Burgstallofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Spitzelofen, Steinbruch auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,74239|14,933939|
   |dim=
   |globe=
   |name=Spitzelofen (Steinbruch-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.3.2)
  • Berensteinerofen, Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,721666666667|14,967777777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Berensteinerofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Geißofen, Felsen auf der Koralpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,721111111111|15,019722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Geißofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Osterwitzofen, Felsen in den Seetaler Alpen (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:47,030277777778|14,571666666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Osterwitzofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Drei Öfen, Felsen auf der Saualpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:46,883333333333|14,642777777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Drei Öfen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Kaiserofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,856666666667|14,646388888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Kaiserofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Wirtsofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,849722222222|14,6825|
   |dim=
   |globe=
   |name=Wirtsofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Großen Sauofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,824166666667|14,649166666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Großer Sauofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Luritzofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,818333333333|14,646111111111|
   |dim=
   |globe=
   |name=Luritzofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Kleiner Sauofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,815277777778|14,656944444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Großer Sauofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Hochöfen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,815|14,676944444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Hochöfen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Sapotnigofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,749166666667|14,634166666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Sapotnigofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }}: slowen. Zapotnikova peč zu Pötsche)
  • Fuchsofen, Felsen auf der Saualpe (
 {{#coordinates:46,839166666667|14,524444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Fuchsofen (Felsen-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Wasserofen, Gipfel der Packalpe (Lavanttaler Alpen,
 {{#coordinates:47,031388888889|14,285833333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Wasserofen, Gurktaler Alpen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Weißofen, felsiger Nebengipfel des Mittagskogels im Norden des Gurktales (Gurktaler Alpen,
 {{#coordinates:47,022222222222|14,229444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Weißofen, Gailtal (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Urletzeröfen, Felswände des Urlitzerkopfs an selbem Mittagskogel (Gurktaler Alpen,
 {{#coordinates:46,634166666667|13,584444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Urletzeröfen, Gailtal (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,06|14,223333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Bauer im Ofen (Flur-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}), Ofnerkogel, tal-gegenüber Gehöft Rotofner
  • Aiblofen (
 {{#coordinates:47,590555555556|14,08|
   |dim=
   |globe=
   |name=Aiblofen (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}), Bärofen (
 {{#coordinates:47,593333333333|14,083055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Bärofen, Totes Gebirge (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}), Gamsofen (
 {{#coordinates:47,606388888889|14,100277777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Gamsofen, Tauplitz (Felswand-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}), Felswände am Grimmingbach in der Tauplitz (Totes Gebirge)
 {{#coordinates:47,67|13,991666666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen, Totes Gebirge (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}) dort auch Vorderer und Hinterer Ofenkogel (Ofnerkogel) und die Höhle Ofenloch (
 {{#coordinates:47,671388888889|14,003611111111|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenloch, Totes Gebirge (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,680692|13,935983|
   |dim=
   |globe=
   |name=Salzofenhöhle (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:47,691944444444|13,673333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Gamsofen, Bad Ischl (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-4
   |type=landmark
  }})
  • Greißleröfen, Felswand am Grimming im Ennstal (
 {{#coordinates:47,498055555556|13,98|
   |dim=
   |globe=
   |name=Greißleröfen (Feldwand-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Öfen, Klamm am Dachstein im Ennstal (
 {{#coordinates:47,468333333333|13,850277777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Öfen, Kemetgebirge (Klamm-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Kochofen, Gipfel am Ennstal (Schladminger Tauern,
 {{#coordinates:47,394166666667|13,913333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Kochofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Sauofen, Gipfel der Schladminger Tauern (
 {{#coordinates:47,264305555556|14,015277777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Sauofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Tanzöfen, Kargebiet am Arnlug (Schladminger Tauern,
 {{#coordinates:47,223888888889|13,897222222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Tanzöfen (Hang-Name auf Ofen)
   |region=AT-5/AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Wolfsöfen, Felsgrat zwischen Sauerfeld und Murtal (Murberge,
 {{#coordinates:47,13|13,92|
   |dim=
   |globe=
   |name=Wolfsöfen (Grat-Name auf Ofen)
   |region=AT-5/AT-6
   |type=landmark
  }})
  • Hochöfen, Felsgrat im Göriachtal (Lungau, Schladminger Tauern,
 {{#coordinates:47,218333333333|13,733055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Hochöfen (Grat-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})
  • Lammeröfen, Klamm der Lammer (Land Salzburg,
 {{#coordinates:47,585|13,266111111111|
   |dim=
   |globe=
   |name=Lammeröfen (Klamm-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.1.1)
 {{#coordinates:47,504166666667|13,198888888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Sulzenofen (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})
  • Frauenofen, Höhle bei den Salzachöfen (Tennengebirge,
 {{#coordinates:47,535|13,198333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Frauenofen (Höhlen-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})
  • Ofenrinne, Steilkar bei den Salzachöfen (Tennengebirge,
 {{#coordinates:47,545555555556|13,202777777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenrinne (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})
  • Salzachöfen (Pass Lueg), Klamm der Salzach (Land Salzburg,
 {{#coordinates:47,576388888889|13,192222222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Salzachöfen (Klamm-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.1.1)
  • Ofenau, Ortslage und Kalksteinbruch bei Golling am Hagengebirge (Berchtesgadener Alpen,
 {{#coordinates:47,58|13,174722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenau, Golling (Steinbruch-/Siedlungs-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }}),<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.3.3) mit darüberstehendem Ofenauer Berg
  • Ofenlochbach, auch Modermühlbach, bei Kuchl vom Langenberg (Osterhorngruppe,
 {{#coordinates:47,640338|13,164604|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenlochbach (Modermühlbach, Gewässer-Name auf Ofen)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})
  • Ofental am Hochkalter (Berchtesgadener Alpen,
 {{#coordinates:47,572222222222|12,850277777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofental, Berchtesgaden (Tal-Name auf Ofen)
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}) mit Ofentalscharte und  Ofentalhörnl
  • Rotofen (Vorderer, Mittlerer, Hinterer), Berg im Lattengebirge (Berchtesgadener Alpen,
 {{#coordinates:47,69417|12,91917|
   |dim=
   |globe=
   |name=Rotofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }})
  • Birkofen, Kar im hinteren Gössbachtal (Maltatal), beim Gösskarspeicher; Ankogelgruppe der Hohen Tauern, (
 {{#coordinates:46,986111111111|13,320277777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Birkofen (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
  • Weißofen, Gipfel bei Bad Bleiberg (Gailtaler Alpen,
 {{#coordinates:46,634166666667|13,584444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Weißofen, Gurktaler Alpen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-2
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:46,523055555556|13,714166666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen/Dreiländereck (Berg-Name auf Ofen)
   |region=AT-2/SL
   |type=landmark
  }}; slow. Peč zu Pötsche), ital. übertragen Monte Forno<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.4.1)
  • Egglofen, Alm im Zillergrund (Zillertal, Ötztaler Alpen,
 {{#coordinates:47,155|11,978055555556|
   |dim=
   |globe=
   |name=Egglofen (Alm-Name auf Ofen)
   |region=AT-7
   |type=landmark
  }})
  • Ofenberg, Inselberg bei Griesen westlich von Garmisch (Ammergebirge,
 {{#coordinates:47,485106|10,958133|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenberg (Berg-Name auf Ofen)
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }})
  • Ofenloch, Kar an der Praxmarerspitze im Samertal nördlich Innsbruck (Karwendel,
 {{#coordinates:47,3425|11,394722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenloch, Samertal (Tal-Name auf Ofen)
   |region=AT-7
   |type=landmark
  }})
  • Öfnerspitze, Berg zwischen Oberstdorf und Arlberg (Allgäuer Alpen,
 {{#coordinates:47,69417|12,91917|
   |dim=
   |globe=
   |name=Rotofen (Berg-Name auf Ofen)
   |region=DE-BY/AT-7
   |type=landmark
  }})
  • Ofen, Berg zwischen Elm und Flims (Glarner/Bündner Alpen,
 {{#coordinates:46,888888888889|9,2138888888889|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen, Glarus/Graubünden (Berg-Name auf Ofen)
   |region=CH-GL/CH-GR
   |type=landmark
  }})<templatestyles src="FN/styles.css" />(2.4.2)
  • Ofental in hinteren Saastal (Walliser Alpen,
 {{#coordinates:46,027422|7,98161|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofental, Wallis (Tal-Name auf Ofen)
   |region=CH-VS
   |type=landmark
  }}) mit Ofentalbach, Ofentalgletscher, Ofentalhorn und Ofentalpass (letztere schweizerisch-italienische Grenze)

Fragliche Etymologie:<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.4.1)

  • Ofen, ungar. Buda, Ort an der Donau (Ungarn,
 {{#coordinates:47,495555555556|19,039722222222|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen, Ungarn (Ofen-Name unklar)
   |region=HU
   |type=landmark
  }}); Stadtteil von Budapest (gegenüber Pest vielleicht zu peč)<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.4.2)
 {{#coordinates:48,6775|15,523333333333|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofenloch, Waldviertel (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }})
  • Ofen, Ortslage bei Braunau (Innviertel,
 {{#coordinates:48,239444444444|13,091944444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen, Braunau (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-4
   |type=landmark
  }})
  • Ofensberg, Gehöft in Iglsbach im Fritztal (Land Salzburg,
 {{#coordinates:47,403333333333|13,311944444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofensberg (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-5
   |type=landmark
  }})<ref>Kupferzeche Hüttau nahebei, anderseits nahe Ortsnamen Gehöft Schroffen und Berg Schroffkoppen</ref>
  • Ponöfen, Talschulter und Ortslage bei Ehrwald (Wettersteingebirge,
 {{#coordinates:47,4275|10,93|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ponöfen (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-7
   |type=landmark
  }})<ref>im Gebiet sind sowohl Plattenkalke wie auch gute Seetone zu finden (Kalk- und/oder Ziegelbrennerei?). Angabe Tonvorkommen in Forschungen zur Deutschen Landeskunde, Bände 77–80, S. Hirzel, 1953, S. 46</ref>
  • Öfen, Maisäss in der Rappenlochschlucht bei Dornbirn (Vorarlberger Rheintal,
 {{#coordinates:47,384166666667|9,8069444444444|
   |dim=
   |globe=
   |name=Öfen, Dornbirn (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-8
   |type=landmark
  }})<ref>schon 1466 so genannt; Karartiges Hochtal, hier auch Schröfen heimisch, aber auch Rodung durch Köhlerei möglich; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Erschließung des Achtales (Memento vom 19. April 2014 im Internet Archive). In: Dornbirner Schriften. 30, S. 151–157, o.w.A. (pdf, andere Ausgabe mit Bildern <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />pdf (Memento vom 19. April 2014 im Internet Archive), beide stadtarchiv.dornbirn.at).</ref>
  • Ofen, Ortslage bei Gaißau am Alten Rhein (Vorarlberger Rheintal,
 {{#coordinates:47,473055555556|9,5977777777778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Ofen, Gaißau (Ofen-Name unklar)
   |region=AT-8
   |type=landmark
  }})
 {{#coordinates:50,40155|7,28751|
   |dim=
   |globe=
   |name=Krufter Ofen, Kruft (Ofen-Name unklar)
   |region=DE-RP
   |type=landmark
  }})

Nachweislich auf technische Öfen bezogen: Kalköfen, Ort bei Eferding (Hausruckviertel); Danöfen, Ortslage im Klostertal (Vorarlberg);<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.5.2)<ref>1610 Zum Closter bei den Offen, da- örtlich für ‚bei‘, auch als alter Name für ganz Wald; nach Robert von Srbik: Einiges über den Bergbau in Vorarlberg und Walter Weinzierl: Bergbau im Klostertal und am Tannberg, beide auf sagen.at; dieselbe Herkunft für die Flur Daneu bei Nüziders, 1544 die Allmain Thanew und 1690 Danöw, nach Walter Weinzierl: Bergbau in Bludenz und Nüziders. auf: sagen.at.</ref> Ofenpass (Graubünden);<templatestyles src="FN/styles.css" />(1.5.1)

Siehe auch

Literatur

  • Josef Hasitschka: Ist der „Ofen“ wirklich warm? Eine topographisch-etymologische Spurensuche nach dem Flurnamen Ofen. In: Gerhard Pferschy, Gernot P. Obersteiner (Hrsg.), Meinhard Brunner (Red.): Rutengänge: Studien zur geschichtlichen Landeskunde. Festgabe für Walter Brunner zum 70. Geburtstag. (= Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark. Band 54; = Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Sonderband 26). Graz 2010, ISBN 978-3-901251-34-4, S. 6–17.
  • Georg Dénes: Die Bezeichnung „Ofen“ = „Höhle“ in den Ortsnamen Ungarns und der Name der ungarischen Hauptstadt. In: Verband Österreichischer Höhlenforscher (Hrsg.): Die Höhle. 36, 1985, ISSN 0018-3091 ZDB-ID 505258-0, S. 7–12 (Vorlage:ZOBODAT). Diese Publikation behandelt weiters die Zusammenhänge zwischen den Bedeutungen des Wortes Ofen im Slawischen und Deutschen.
  • Hans Peter Cornelius: Zur Deutung der „Steinöfen“ des Kor- und Saualpengebietes (Steiermark-Kärnten). In: Berichte der Geologischen Reichsanstalt Wien. 1943, S. 49–52.
  • Alois Kieslinger: Geologie und Petrographie der Koralpe. Teil III: Die „Steinöfen“ des Koralpengebietes. Teil IV: Alte und junge Verwitterung im Koralpengebiet (= Akademie der Wissenschaften in Wien (Hrsg.): Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse. Band 136, Abteilung 1). Verlag der Akademie, Wien 1927, S. 79–94 (Vorlage:ZOBODAT) und 95–104 (Vorlage:ZOBODAT).

Weblinks

Wiktionary: Ofen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Datei:Gnome-globe.svg Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap
  • Österreichische Karte. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, abgerufen am 29. September 2024. – Die Suche nach Öfen, die als ersten Namensteil ein anderes Wort tragen, ist durch Eingabe von *ofen möglich.
  • Bayerische Vermessungsverwaltung, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen: Geodaten Bayern.

Einzelnachweise

<references />

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:All Coordinates“ ist nicht vorhanden.