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Jenner (Berg)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Dezember 2025 um 00:25 Uhr durch imported>HerrZog (Alpines Skigebiet bis 2024: so vlt besser).
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Jenner
Blick von Königssee auf den Jenner
Blick von Königssee auf den Jenner
Höhe 1874 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Berchtesgadener Alpen
Dominanz 1,6 km → Hohes Brett
Schartenhöhe 184 m ↓ Scharte zwischen Jenner und Pfaffenkegel<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Koordinaten 47° 34′ 32″ N, 13° 1′ 13″ OKoordinaten: 47° 34′ 32″ N, 13° 1′ 13″ O
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Erschließung 1953 durch Jennerbahn

Der Jenner ist ein 1874 m ü. NHN<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref> hoher Berg, der zum Göllstock in den Berchtesgadener Alpen gehört. Er ist einer der wenigen Berge in der Region, der mit einer Seilbahn erschlossen wurde und mit ihr über alle Jahreszeiten hinweg besucht wird. Wiewohl Ende der Skisaison 2024 der Betrieb der alpinen Skipisten auf dem Jenner endgültig eingestellt wurde,<ref>Lena Walbrunn, Lukas Bergmann: Jennerbahn: Hoffnung auf Profit ohne Skibetrieb, Beitrag vom 11. Dezember 2024 auf BR24, online unter br.de.</ref> stiegen die Besucherzahlen in der Wintersaison 2025 dank alternativer Angebote sogar wieder etwas an.<ref name="BAZ-4-25">fb: Jenner-Umstrukturierung macht Fortschritte, Artikel vom 4. April 2025 im Berchtesgadener Anzeiger, online unter berchtesgadener-anzeiger.de.</ref>

Jennerbahn und Wanderwege

Die 1952 bis 1953 erbaute Jennerbahn transportiert als Gondelbahn Bergsteiger, Wanderer und Skifahrer in 20 Minuten von Schönau am Königssee über die Mittelstation (1185 m) bis zur 1800 m hoch gelegenen Bergstation. Ab der Bergstation führt ein gesicherter Pfad in etwa 20 Minuten zum Gipfelkreuz, von wo aus u. a. der Watzmann, das dritthöchste Bergmassiv Deutschlands, und der 1200 m tiefer gelegene Königssee zu sehen sind. Ab 2017 erfolgte ein Neubau der Jennerbahn, der 2019 seinen Abschluss fand und für den mehr als 50 Millionen Euro sowie zusätzliche 10 Millionen Euro vom Freistaat Bayern zu investieren waren.<ref name="Focus">cb mit dpa: Ende einer Ära in Bayern – Beliebtes deutsches Skigebiet muss trotz Mega-Investition für immer schließen, Meldung vom 5. Februar 2024 in Focus Online, online unter focus.de.</ref>

Weitere Wege führen in ca. 30 Minuten zum Schneibsteinhaus oder in ca. 40 Minuten zum Stahlhaus. Auch das Hohe Brett, der Hohe Göll oder der Schneibstein sind vom Jenner aus zu erreichen. Es existieren auch einige einfache Wege durch den Nationalpark Berchtesgaden. Das im Auftrag des Fremdenverkehrsverbands Berchtesgadener Land 1953 ausgebaute Skigebiet am Jenner war das alpinste der Region und galt als anspruchsvoll. Derzeit sind vom Jenner aus nur noch Skitouren wie z. B. die Große Reibn möglich.

Alpines Skigebiet bis 2024

1967 fanden am Jenner die ersten Rennen im Rahmen eines Alpinen Skiweltcups statt. Der Krautkaser am Jenner war dann jahrelang Austragungsort zahlreicher Ski-Weltcuprennen und war ab 1973 ein Trainingszentrum für den Ski-Alpin-Nachwuchs in enger Verbindung mit der Eliteschule des Sports der CJD Christophorusschulen Berchtesgaden. Das Trainingszentrum nutzten neben den Alpinen auch Athleten der Disziplinen Skicross, Freestyle-Skiing und Snowboard.

Ende der Skisaison 2024 wurde der Betrieb der alpinen Skipisten auf dem Jenner im Zuge des Klimawandels und dem dadurch bedingten, anhaltenden Schneemangel endgültig eingestellt, da deren weitere Pflege und Erhaltung (u. a. mit Kunstschnee) nicht mehr gewinnbringend war und zudem das Risiko von Umweltschäden erhöht hätte.<ref name="Focus" /><ref>Florian Danner: Jennerbahn stellt Skibetrieb teilweise ein: Schönau ohne Alpinskifahrer? | Schwaben + Altbayern | BR, Sendung des Bayerischen Rundfunks vom 7. Januar 2024, online unter youtube.com.</ref> Am 18. Februar 2024 wurden das letzte Mal Skifahrer mit der neu gebauten Bahn zur Bergstation gebracht – die Tage danach bis zum eigentlich vorgesehenen Betriebsende am 3. März 2024 waren zu warm.<ref>dpa-infocom: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skisaison grün-weiß: Hat alpiner Skilauf Zukunft? (Memento vom 18. März 2024 im Internet Archive), Meldung vom 18. März 2024 im Berchtesgadener Anzeiger, online unter berchtesgadener-anzeiger.de.</ref> Von der Schließung nicht betroffen ist der seit 2006 am Jenner jährlich ausgetragene und nicht auf Pisten angewiesene Wettkampf Jennerstier des Deutschen Skitourencups für die Skibergsteiger,<ref>Zum Jennerstier 2024 , „Der 18. Jennerstier findet am 17. und 18.02.2024 statt !!!“, online unter jennerstier.de.</ref> der deshalb auch noch am 19. und 20. Februar 2024 trotz nicht durchgehend einfacher Wetterbedingungen abgehalten werden konnte.<ref>Kaiserwetter beim »Jennerstier«-Individual, Meldung vom 20. Februar 2024 im Berchtesgadener Anzeiger, online unter berchtesgadener-anzeiger.de.</ref>

Sendeanlagen

In der Nähe des Gipfels befindet sich eine der sechs Sendeanlagen, die als Pseudoliten in der GALILEO Test- und Entwicklungsumgebung (GATE) des europäischen Satellitennavigationssystemes Galileo zur Simulation von Navigationssatelliten dienen. Zudem wurde auf dem Berg am 30. Oktober 2014 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks der Sender Jenner für den DAB-/DAB+-Rundfunk in Betrieb genommen.

Bildergalerie

Weblinks

Commons: Jenner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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