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Ober-Steinabrunn

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Ober-Steinabrunn (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Obersteinabrunn
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Grabern
Koordinaten 48° 37′ 35″ N, 16° 1′ 18″ OKoordinaten: 48° 37′ 35″ N, 16° 1′ 18″ O
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Höhe 247 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03763
Katastralgemeindenummer 09055
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Ober-Steinabrunn ist eine Ortschaft und als Obersteinabrunn eine Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Grabern im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1967 bildete Obersteinabrunn eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das zwischen Mittergrabern und Guntersdorf liegende Dorf ist über die Landesstraße L35 erreichbar, die durch den Ort führt. Der Gmoosbach und der Windpassinger Graben entwässern das Dorf. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Auf der östlich des Ortes gelegenen Anhöhe Petrusberg (267 m ü. A.) befand sich einst der Ort Peterskirchen, der auch für der jährlich zu St. Peter (29. Juni) abgehaltenen Jahrmarkt bekannt war.

Geschichte

Die Einwohner waren Landbauern, wobei einige 18, 20 oder 27 Joch Grund besaßen, den sie mit Weizen, Korn oder Hafer bebauten. Weitere Erwerbszweige waren der Wein- und Obstbau sowie die Viehzucht, die aber weniger bedeutsam war, berichtete Schweickhardt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 66 Häusern genannt, das nach Großnondorf eingepfarrt war und die Kinder zur Einschulung nach Mittergrabern kamen. Die Herrschaft Immendorf besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und die Herrschaft Guntersdorf übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Immendorf, Wullersdorf, Guntersdorf, Mittergrabern und Kadolz.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Obersteinabrunn zwei Eierhändler, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Siebmacher und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 383</ref>

Die um 1850 entstandene Ortsgemeinde fusionierte am 1. Jänner 1968 mit den damaligen Gemeinden Mittergrabern und Obergrabern.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Wissenswertes

Die ehemalige Georgskapelle, eine einschiffige Filialkirche mit Dachreiter, wurde 1987 abgetragen und ins Museumsdorf Niedersulz übertragen.

Literatur

Weblinks

Commons: Obersteinabrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Grabern