Mittergrabern
| Mittergrabern (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Mittergrabern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Grabern | |||||
| Koordinaten | 48° 37′ 7″ N, 16° 0′ 51″ O
{{#coordinates:48,618611111111|16,014166666667|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Mittergrabern | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 255 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03761 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09018 | |||||
| Bild Mittergrabern im Bereich der Pfarrkirche | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Mittergrabern ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Grabern im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> und war bis Ende 1970 eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das von der Waldviertler Straße erschlossene Dorf befindet sich nordwestlich von Hollabrunn und entwässert über den Windpassinger Graben, in den hier von rechts der Moosbach einfließt, in den Gmoosbach. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort war frühbronzezeitlich besiedelt. Urkundlich wurde der Ort um 1120/1150 genannt.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 86 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Mittergrabern besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Guntersdorf ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Mittergrabern, Guntersdorf, Immendorf, Wullersdorf, Mailberg, Kadolz, Winkelberg, Stockern und Sitzendorf sowie den Pfarren Sitzendorf, Fraundorf und Schöngrabern.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Mittergrabern, Schöngrabern und Windpassing.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Verbauung
Das Grabendorf hat eine durchmischte Verbauung mit Zwerch- und Hakenhöfen teils mit Putzfeldgliederung aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im westlichen und südöstlichen Ortsteil stehen mächtige verbretterte Längs- und Querscheunen. Am südöstlichen Ortsausgang gibt es zwei Kellerzeilen, teils geschlossen verbaut, mit trauf- und giebelständigen Presshäusern.
Öffentliche Einrichtungen
In Mittergrabern befindet sich ein Kindergarten<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> und eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 30. September 2020.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Katholische Pfarrkirche Mittergrabern hl. Johannes der Täufer
Persönlichkeiten
- Alois Fischer (1881–1945), Politiker (CSP/VF) und Erster Landtagspräsident im Landtag von Niederösterreich
- Johanna Dohnal (1939–2010), Politikerin und erste Frauenministerin Österreichs, verbrachte hier ihren Lebensabend
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990. Mittergrabern. S. 747.
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
<references />