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Boris Becker

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Boris Becker Tennisspieler
Boris Becker
Boris Becker
Boris Becker beim Radio Regenbogen Award 2019
Spitzname: Bumm-Bumm-Boris, Bobele
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag: 22. November 1967 (58 Jahre)
Größe: 191 cm
Gewicht: 85 kg
1. Profisaison: 1984
Rücktritt: 30. Juni 1999
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Mike DePalmer
Preisgeld: 25.080.956 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 713:214
Karrieretitel: 49
Höchste Platzierung: 1 (28. Januar 1991)
Wochen als Nr. 1: 12
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 6
Australian Open S (1991, 1996)
French Open HF (1987, 1989, 1991)
Wimbledon S (1985, 1986, 1989)
US Open S (1989)
Doppel
Karrierebilanz: 254:136
Karrieretitel: 15
Höchste Platzierung: 6 (22. September 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open VF (1985)
French Open 1R (1984)
Wimbledon 2R (1985)
US Open 2R (1985)
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Boris Franz Becker (* 22. November 1967 in Leimen) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und heutiger Tennistrainer.

Als Tennisprofi gewann er insgesamt 49 Turniere im Einzel – darunter sechs Grand-Slam-Turniere, davon dreimal das Turnier von Wimbledon – sowie 15 Titel im Doppel. Er führte zwölf Wochen die Weltrangliste an und ist der jüngste Wimbledon-Sieger (1985 mit 17 Jahren) in der Geschichte des Turniers. 1985 war er der jüngste Weltmeister der Junioren (in Birmingham), der jüngste Wimbledon-Sieger und der erste Deutsche, der in der Open Era einen Grand-Slam-Titel im Einzel errang sowie der bis dato einzige deutsche Weltranglistenerste bei den Herren. 1992 wurde er mit Michael Stich Olympiasieger im Herrendoppel bei den Olympischen Spielen in Barcelona. Von 2013 bis 2016 war er Trainer von Novak Đoković.

Im Jahr 2002 verurteilte ihn das Landgericht München I wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe und im Jahr 2022 ein Londoner Gericht wegen Insolvenzdelikten zu einer zweieinhalbjährigen Gefängnisstrafe, von der er siebeneinhalb Monate in britischer Haft verbüßte.

Tenniskarriere

Chronologie

Boris Becker trat 1974 in den Tennisclub Blau-Weiß Leimen in Baden ein und kam in die Trainingsgruppe von Boris Breskvar. Schon 1977 wurde er in den Jugendkader des Badischen Tennisverbands aufgenommen. Er gewann die süddeutsche Meisterschaft und das erste deutsche Jüngsten-Tennisturnier. Er wurde 1978 von Richard Schönborn für den Jugendspitzenkader des DTB eingestuft. Nach Angaben Schönborns wurde Boris Beckers Ausbildung vom DTB mit über 1,3 Millionen DM gefördert.<ref>Lutz Wöckener: Boris, Du hast Deine Wurzeln verloren, alles verbrannt und vergessen. In: Welt. 17. November 2017, abgerufen am 30. April 2021.</ref> 1981 wurde er in die 1. Herrenmannschaft des DTB aufgenommen. 1982 gewann er auf der ITF Junior Tour im Doppel beim Orange Bowl, der inoffiziellen Jugend-WM in Miami, den Titel. 1984 spielte er bei den Junioren die French und US Open. In Paris erreichte er das Halbfinale, während er bei letzterem erst im Endspiel geschlagen wurde – beides Mal war sein Gegner der Australier Mark Kratzmann. Im selben Jahr erreichte Becker bei seiner ersten Teilnahme am Grand-Slam-Turnier der Profis in Wimbledon die dritte Runde, bevor er wegen einer Verletzung ausschied. Bei den Australian Open im selben Jahr erreichte er das Viertelfinale.<ref>Biografie Boris Becker. In: Lebendiges Museum Online. Abgerufen am 30. April 2021.</ref>

1985 wurde er Juniorenweltmeister und gewann seinen ersten Tennis-Grand-Prix im Queen’s Club in London. Am 7. Juli 1985 im Alter von 17 Jahren gewann er als erster ungesetzter Spieler, als erster Deutscher und als bis heute jüngster männlicher Spieler das Finale der Wimbledon Championships mit 3:1 Sätzen im Finale gegen Kevin Curren (6:3, 6:7, 7:6 und 6:4). Mit diesem Sieg war Becker auch der bis dahin jüngste Sieger bei einem Grand-Slam-Turnier. Der Sieg war sowohl für Beckers Karriere als auch für das deutsche Tennis, das in der folgenden Zeit zum populärsten Zuschauersport nach Fußball avancierte, bedeutend. Becker wurde zum deutschen Sportler des Jahres gewählt und erreichte eine außergewöhnliche Popularität. Sein Trainer Günther Bosch (bis 1987) und sein Manager Ion Țiriac (bis 1993) wurden ebenfalls einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Im folgenden Jahr (1986) wurde Becker wieder Juniorenweltmeister und feierte Turniersiege in Toronto, Sydney, Tokio und Paris. In Wimbledon konnte er seinen Triumph gegen Ivan Lendl wiederholen und er wurde erneut zu Deutschlands Sportler des Jahres gewählt. 1988 gewann er sieben Grand-Prix-Turniere. Der Davis Cup ging unter seiner Führung erstmals an ein deutsches Team. Im Finale von Wimbledon unterlag er Stefan Edberg. 1989 gewann er gegen Ivan Lendl bei den US Open als bis dato einziger Deutscher das Finale des Turniers. Gegen Stefan Edberg siegte er zum dritten Mal im Finale von Wimbledon, dessen Centre Court er inzwischen als sein „Wohnzimmer“ bezeichnete. Er verteidigte mit der deutschen Mannschaft den Davis Cup und wurde zum dritten Mal zum Sportler des Jahres gewählt.

1990 verlor Becker das Wimbledon-Finale gegen Edberg, feierte aber diverse Turniersiege und wurde zum vierten Mal zum Sportler des Jahres gewählt. 1991 verlor er erneut das Finale von Wimbledon, diesmal glatt in drei Sätzen gegen Michael Stich, gewann aber die Australian Open in Melbourne. Er übernahm erstmals die Führung in der Weltrangliste, die er in jenem Jahr insgesamt zwölf Wochen lang behielt. Nach 1987 und 1989 konnte er 1991 das dritte Mal ins Halbfinale bei den French Open einziehen. Gewinnen konnte er das Turnier aber nie, insgesamt blieb ihm ein Titel auf Sand in seiner Karriere verwehrt. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann er mit Michael Stich die Goldmedaille im Doppel. Er siegte außerdem bei der ATP-Weltmeisterschaft in Frankfurt. 1994 gewann er das ATP-Turnier in Mailand und 1995 erneut die ATP-Weltmeisterschaft, verlor in jenem Jahr aber bei seiner siebten Wimbledon-Finaleteilnahme gegen Pete Sampras. Becker gewann 1996 die Australian Open und siegte beim Grand Slam Cup in München. Ein Jahr später, 1997, wurde Becker zum Teamchef der Davis-Cup-Mannschaft gewählt. Er leitete auch das Mercedes Junior Team. 1999 trat Boris Becker vom Profisport zurück, sechs Wochen vor Steffi Graf, mit der er zusammen die bislang erfolgreichste Ära im deutschen Tennis geprägt hat.

Ende 2013 wurde er Trainer des damaligen Weltranglistenzweiten Novak Đoković,<ref>Boris Becker neuer Trainer von Novak Djokovic. Süddeutsche Zeitung, 18. Dezember 2013, abgerufen am 30. April 2021.</ref> den er bis 2016 zu sechs Grand-Slam-Siegen führte. Đoković vervollständigte durch den Sieg bei den French Open seinen Karriere-Grand-Slam, während er bereits im Juli 2014 wieder die Spitze der Weltrangliste erreichte.<ref name="SPON-979558">Philipp Joubert: Wimbledonsieger Djokovic: Befreiungsschlag im Wohnzimmer des Trainers. In: Spiegel Online. 6. Juli 2014, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> Am 6. Dezember 2016 gab Novak Đoković das Ende der Zusammenarbeit mit Becker bekannt.<ref>Novak and coach Boris Becker end cooperation. In: novakdjokovic.com. Abgerufen am 17. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 23. August 2017 wurde Becker als „Head of Men’s Tennis“ des Deutschen Tennis Bundes vorgestellt und übernahm in diesem Amt die Leitung des männlichen Spitzentennis in Deutschland bis Ende 2020.<ref>Neues Duo im DTB: Boris Becker & Barbara Rittner. DTB, 22. August 2017, abgerufen am 30. April 2021.</ref><ref>DTB bedauert Rückzug von Boris Becker. In: DTB. 25. November 2020, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Von Oktober 2023 bis Februar 2024 war er Trainer des dänischen Tennisspielers Holger Rune.<ref>Comeback als Coach: Boris Becker trainiert Top-10-Spieler Rune. In: Spiegel Online. 19. Oktober 2023, abgerufen am 20. Oktober 2023.</ref><ref>Darum gehen Becker und Rune getrennte Wege. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. Februar 2024, abgerufen am 3. Juni 2024.</ref>

Spielweise

Datei:Boris Becker in action.jpg
Boris Becker 1994 in Cincinnati

Becker zeichnete sich vor allem durch seinen schnellen und variablen Aufschlag und ein gutes Netzspiel aus. Diese offensive Spielweise machte ihn zusammen mit Stefan Edberg zum besten Serve-and-Volley-Spieler in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre. Eine weitere Stärke von ihm war die hart geschlagene Vorhand.

Sein schnelles Offensivspiel brachte ihm zu Beginn seiner Karriere den Spitznamen „Bumm-Bumm-Boris“ ein, ein Spitzname, der später Namensgeber für ein Speiseeis war. Sein druckvolles und variables Spiel konnte Becker vor allem auf schnellen Plätzen – insbesondere in der Halle (Supreme Court und Teppich) und auf Rasen – entwickeln.

Ein Kennzeichen seines Spiels war der „Becker-Hecht“, auch „Becker-Rolle“ genannt, ein im Hechtsprung geschlagener Volley. Boris Becker war aufgrund seines emotionalen Spiels weltweit beliebt. Die geballte Faust nach gewonnenen Punkten wurde als „Becker-Faust“, sein Return – besonders der fast ohne Ausholbewegung, aber hart und platziert geschlagene Rückhandreturn – mit direktem Punktgewinn als „Becker-Blocker“ bezeichnet.

Beckers Trainer

Beckers Trainer war zu Beginn seiner Karriere zunächst Günther Bosch, der 1984 Boris Breskvar ablöste, der Becker von 1975 bis 1984 betreut hatte. Bosch übte diese Funktion bis 1987 aus, ehe übergangsweise Ion Țiriac das Training übernahm. 1987 war zudem kurzzeitig der ausschließlich für Fitness zuständige Frank Dick Beckers Trainer. Zwischen 1987 und 1991 hatte Bob Brett die Funktion des Trainers inne, der schließlich zunächst für drei Monate von Nikola Pilić abgelöst wurde. Von 1991 bis 1992 trainierte Tomáš Šmíd den Leimener. Eric Jelen übergangsweise 1992 und von 1992 bis Mai 1993 Günter Bresnik waren weitere Trainer.<ref>Wer tritt Boris endlich in den Hintern? In: Sport Bild. 26. Mai 1993, S. 40 f.</ref> Ab August 1995 war Mike DePalmer Beckers Trainer.<ref>Das ist Mike DePalmer. In: Sport Bild. 26. Juni 1996, S. 50.</ref>

Leben

Herkunft: Familie und Ausbildung

Datei:Boris Becker - 2019102190926 2019-04-12 Radio Regenbogen Award 2019 - Sven - 1D X MK II - 0279 - B70I6477.jpg
Boris Becker mit seiner Mutter Elvira beim Radio Regenbogen Award 2019

Boris Becker ist der Sohn der in Kunewald bei Neutitschein in der Tschechoslowakei geborenen<ref>Elvira Becker. In: IMDB. Abgerufen am 14. Januar 2023.</ref> Sudetendeutschen Elvira Becker (1935–2024),<ref>Mutter von Tennislegende Boris Becker starb am Donnerstag in Leimen. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 21. November 2024, abgerufen am 21. November 2024.</ref> geborene Pisch,<ref>Alfred M. De Zayas: Die deutschen Vertriebenen: keine Täter – sondern Opfer; Hintergründe, Tatsachen, Folgen. Ares-Verlag, 2006, ISBN 978-3-902475-15-2, S. 31.</ref> und des Architekten<ref>Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Biografie: Boris Becker. Abgerufen am 30. April 2022.</ref> Karl-Heinz Becker (1935–1999).<ref>Trauriger Boris: Karl-Heinz Becker gestorben. In: Spiegel Online. Abgerufen am 21. Juni 2017.</ref> Er hat eine vier Jahre ältere Schwester.<ref>Jünger als gedacht. In: SZ. 7. April 2022, abgerufen am 8. September 2023.</ref>

Becker besuchte das Helmholtz-Gymnasium Heidelberg (HGH) bis zur Mittleren Reife<ref>Boris Becker kämpft bei RTL für das "Helmholtz". Abgerufen am 30. April 2022.</ref> und verließ mit 16 Jahren<ref>PROFIS NUR MIT ABITUR. In: Der Spiegel. 11. Juni 1995, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. April 2022]).</ref> die Schule. Er wurde im Landesleistungszentrum beim TC Blau-Weiß Leimen geschult<ref>Boris Becker - Biografie WHO'S WHO. Abgerufen am 30. April 2022.</ref> und begann 1984 seine Karriere als Tennisprofi.

Ehen und Beziehungen

Datei:Bundesarchiv Bild 199-1992-088-25, Britische Königin Elisabeth II. in Brühl.jpg
Boris Becker und Barbara Feltus bei einem Empfang im Schloss Augustusburg in Brühl, Oktober 1992

1985 war Becker mit der US-amerikanischen Tennisspielerin Susan Mascarin zusammen. Von 1986 bis 1988 lebte er mit der monegassischen Jurastudentin Bénédicte Courtain im Fürstentum Monaco. Auf einer Party des DTB während der German Open 1988 traf er auf die als Hostess arbeitende Hamburgerin Karen Schultz, mit der er bis 1991 liiert blieb. Ende 1991 lernte Becker die Schauspielerin und Schmuckdesignerin Barbara Feltus kennen und heiratete sie am 17. Dezember 1993 in seiner Heimatstadt Leimen.<ref name="JM" /> Dieser Ehe, die am 15. Januar 2001 geschieden wurde, entstammen die beiden Söhne Noah (* 1994) und Elias (* 1999). Im Zuge der Scheidung zahlte Becker ca. 15 Millionen Euro Abfindung an Feltus.<ref name="wettfreunde.net">Boris Becker Vermögen & Schulden: So pleite ist er, so reich war er. 29. April 2022, abgerufen am 30. April 2022.</ref>

Außerdem ist Becker der Vater von Anna Ermakova (* 2000). Sie entstammt einer flüchtigen Begegnung mit der aus Russland stammenden Britin Angela Ermakova (* 1968, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Alexei Schestakow: Жизнь и судьба Анжелы Ермаковой. Чернокожей девушки с русской душой. In: Kommersant. 3. Februar 2001, abgerufen am 8. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> am Tage seines letzten Spiels als Tennisprofi, dem verlorenen Achtelfinale in Wimbledon 1999.<ref>Die Nacht, in der alles aus dem Ruder lief! In: bild.de. 3. April 2023, abgerufen am 4. April 2023.</ref> Becker leugnete zunächst die Möglichkeit einer Vaterschaft, leistete aber nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung eine Einmalzahlung in Höhe von 6 Millionen Euro und zahlte ab 2001 monatlich 6000 Euro als Unterhalt.<ref name="wettfreunde.net"/> Später sagte Becker in der ihm gewidmeten Folge der Fernseh-Talkshow Piers Morgan’s Life Stories, der Zeugungsort sei eine Treppe zwischen den Toiletten des Londoner Nobelrestaurants Nobu gewesen.<ref>Nun kommt Becker mit dem Besenkammer-Dementi. In: Berliner Morgenpost. 16. Oktober 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2021; abgerufen am 30. April 2021.</ref> In Anspielung auf die ursprünglich angenommenen Zeugungsumstände (so stritt er am Anfang den Geschlechtsverkehr ab und gab lediglich Oralverkehr an) wurden „Samenraub“ und „Sex in der Besenkammer/Wäschekammer“ zu geflügelten Worten.<ref>Samen-Klau in der Wäschekammer? In: welt.de. Die Welt, 16. Januar 2001, abgerufen am 23. Juli 2024.</ref><ref>Boris Becker, 36, über den Wäschekammer-Sex mit Angela Ermakowa, 36 - B.Z. – Die Stimme Berlins. In: bz-berlin.de. B.Z., 8. Juni 2004, abgerufen am 23. Juli 2024.</ref><ref>Der Samenraub in der Wäschekammer. In: focus.de. Focus, 15. September 2013, abgerufen am 23. Juli 2024.</ref>

2001 führte Becker kurze Beziehungen mit Sabrina Setlur (drei Monate)<ref>Sabrina Setlur spricht über ihre Beziehung mit Boris Becker. In: rtl.de. 17. November 2022, abgerufen am 15. Juli 2023.</ref> und Heydi Núñez Gómez (einen Monat).<ref>Boris Becker and Heydi Gómez. In: whosdatedwho.com. Abgerufen am 15. Juli 2023.</ref> 2002 war er fünf Monate mit Patrice Farameh liiert,<ref>Beziehung zu Patrice Farameh zerbrochen. In: stern.de. 15. Juli 2002, abgerufen am 15. Juli 2023.</ref> von 2002 bis 2005 mit der US-amerikanischen Balletttänzerin Caroline Rocher, von 2005 bis Mai 2008 mit dem niederländischen Model Sharlely Kerssenberg. Von August 2008 bis zur Trennung im November war er mit Alessandra Meyer-Wölden verlobt, der Tochter seines 1997 verstorbenen Managers. Noch 2008 folgte der Heiratsantrag an Sharlely Kerssenberg, am 12. Juni 2009 heirateten sie und Becker in St. Moritz<ref name="JM">Julia Mäurer: Boris Becker aus der Haft entlassen: Die Höhe- und Tiefpunkte seines Lebens. In: stern.de. 15. Dezember 2022, abgerufen am 24. September 2023.</ref>. Seitdem ist Sharlely unter dem Namen Lilly Becker bekannt. Das Paar kaufte sich 2009 ein Haus im Londoner Stadtteil Wimbledon, behielt aber seinen Erstwohnsitz in Zürich.<ref>Boris Becker hat neues Haus in London. In: merkur.de. 8. Juni 2009, abgerufen am 30. April 2021.</ref> 2010 wurde ihr gemeinsamer Sohn Amadeus geboren, im Mai 2018 trennte sich das Paar,<ref>Boris Becker und Lilly Becker: Ehe gescheitert. In: spiegel.de. 28. Mai 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref> im September 2023 wurde die Ehe geschieden.<ref>Tobias Render: Boris jetzt frei für Lilian. In: bild.de. 18. September 2023, abgerufen am 18. September 2023.</ref>

2018<ref name="Leben mit Boris">Tanja May: Das erste Interview von Becker-Ehefrau Lilian: Tränen, Liebe und Baby! Mein Leben mit Boris. In: bild.de. 13. September 2025, abgerufen am 13. September 2025 (mit Barriere).</ref> lernte Becker die italienische Staatsangehörige<ref name="Italia" /> Lilian de Carvalho Monteiro kennen, eine in London als politische Risikoanalystin arbeitende Tochter eines früheren Verteidigungsministers von São Tomé und Príncipe.<ref>Stephen Wynn-Davies: The woman by Boris Becker's side: Privately-educated daughter of an African politician Lilian de Carvalho Monteiro speaks five languages, has dated tennis ace for at least two years... and blew him a kiss goodbye as he was jailed. In: Mailonline. Daily Mail, 29. April 2022, abgerufen am 30. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre Beziehung begann 2019.<ref name="Leben mit Boris" /> 2023 gab Becker an, mit seiner in Italien aufgewachsenen Partnerin in Mailand zu wohnen<ref name="Italia">John Puthenpurackal und Eileen Primus: Wie Boris mit Schach den Knast überstand. In: bild.de. 10. Mai 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref> und tat im Mai 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes die Verlobung kund.<ref>Boris Becker und Lilian de Carvalho Monteiro sind verlobt. In: faz.de. FAZ, 25. Mai 2024, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref> Im September 2024 folgte die Heirat im italienischen Portofino.<ref>Der berühmteste Becker hat wieder geheiratet. FAZ, 16. September 2024, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref> Sie sind Eltern einer gemeinsamen Tochter (* 2025).<ref>Boris Becker + Lilian de Carvalho Monteiro: Ein Mädchen! Ihr erstes gemeinsames Baby ist auf der Welt. 22. November 2025, abgerufen am 22. November 2025.</ref>

Geschäftliche Tätigkeiten

Becker war ab Beginn seiner Tenniskarriere häufig Werbeträger für diverse Marken, u. a. für eine Biermarke und ein Online-Pokerportal. Bekannt wurden Werbespots mit den Mottos „Bin ich schon drin?“ (für den Internet-Anbieter AOL, 1999) und „Hallo, hier ist Boris Becker. Ich hab da mal ’ne Frage“ (für die Rechtsschutzversicherung D.A.S., 2006). Er war bis zum 31. März 2017 Eigentümer von drei Mercedes-Autohäusern in Stralsund, Greifswald und Ribnitz-Damgarten. Ein Werbevertrag mit Mercedes-Benz als „Markenbotschafter“ wurde vom Unternehmen vorzeitig gekündigt.<ref>Mercedes-Benz kündigt Boris Becker. In: faz.net. 11. Januar 2014, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Er ist Mitgesellschafter der Völkl Tennis GmbH und Mitgründer und Gesellschafter der Boris Becker GmbH im schweizerischen Küsnacht.

Becker war außerdem am Internetportal Sportgate beteiligt, das 2001 Insolvenz anmeldete. 2007 wurde er zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 108.000 Euro verurteilt. Das anschließende Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des versuchten Prozessbetruges wurde 2009 nach Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 40.000 Euro eingestellt.<ref>manager magazin: Sportgate-Prozess: Boris Becker zahlt drauf. In: manager-magazin.de. 22. April 2009, abgerufen am 30. April 2021.</ref> 2012 wurde Becker zur Zahlung von 800.000 Euro an einen Mitgesellschafter der insolventen New Food AG verurteilt.<ref>Boris Becker verliert Prozess: Der Tennisschläger ist nicht genug. In: Stuttgarter Zeitung. 21. Februar 2012, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Manager seiner Geschäftsaktivitäten war von 1984 bis 1993 Ion Țiriac, anschließend bis 1996 Axel Meyer-Wölden.

Mediale Auftritte

Becker war als Tennis-Experte Kommentator beim britischen Fernsehsender BBC. In Deutschland war er Reporter bei Premiere und im DSF. Ab dem 27. April 2004 moderierte er die Talkshow Becker 1:1, die nach 15 Folgen zum Jahresende abgesetzt wurde.<ref>Thomas Lückerath: DSF: Guter Start für Talkshow "Becker 1:1". In: DWDL.de. 28. April 2004, abgerufen am 23. April 2022.</ref><ref>Sebastian Ludwig: Talkshow "Becker 1:1" wird nicht fortgesetzt. In: DWDL.de. 29. Dezember 2004, abgerufen am 23. April 2022.</ref> Ab 1. Dezember 2006 trat er in der Sendung Sofaduell – Das PlayStation Sport-Quiz gegen jeweils drei Bewohner einer Wohngemeinschaft zum Sport-Quiz-Duell an.

Ab 2005 war Becker Kolumnist für das Handelsblatt.<ref>Thomas Lückerath: Boris Becker schreibt für das "Handelsblatt". In: DWDL.de. 1. Juli 2005, abgerufen am 4. September 2022.</ref> Weiterhin schrieb er für den Blick (Schweiz) und für The Times (Großbritannien) und war Teamkapitän bei They think it’s all over bei der BBC. 2016 trat er als Experte der Kategorie Sport in der ZDF-Sendung Der Quiz-Champion auf.

Beckers Autobiografie Augenblick, verweile doch wurde 2003 veröffentlicht. Als Ghostwriter war der Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner beteiligt.<ref>Stephan Alexander Weichert: Die Alpha-Journalisten: Deutschlands Wortführer im Porträt. Herbert von Halem Verlag, 2007, ISBN 978-3-938258-29-3, S. 365 (google.de [abgerufen am 18. Juni 2021]).</ref> In den Medien bleibt Becker auch nach seiner Tenniskarriere nicht nur aufgrund seines Privatlebens, sondern wegen diverser medialer Tätigkeiten präsent. Mitte November 2007 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel Was Kinder stark macht, einen Erziehungsratgeber für Eltern, die Kinder in Patchwork-Familien großziehen. Anfang 2009 trat er in der ProSieben-Show Schlag den Star an und unterlag dem Kandidaten. Eine weitere Autobiografie, deren Veröffentlichung er später bereute,<ref>Boris Becker bereut seine Autobiografie. In: N-TV. 24. August 2014, abgerufen am 30. April 2021.</ref> veröffentlichte Becker 2013 unter dem Titel Das Leben ist kein Spiel.

Mit Boris-Becker.TV brachte er im Mai 2009 eine eigene Videoplattform ins Internet. Erklärtes Ziel war unter anderem, die eigene Sichtweise auf private, geschäftliche und gesellschaftliche Themen ohne Einwirkung dritter Medien zu transportieren.<ref>Alles Becker oder was? In: Abendzeitung. 17. September 2010, abgerufen am 30. April 2021.</ref>

Nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Novak Đoković fungiert Becker seit den Australian Open 2017 als Experte und Co-Kommentator für Eurosport an der Seite von Matthias Stach.<ref>Australian Open 2017: Tennis-Legende Boris Becker wird Eurosport-Experte. In: Eurosport. 7. Dezember 2016, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Er schloss mit Eurosport einen Vertrag, der bis 2020 lief.<ref>Boris Becker bis 2020 Experte bei Eurosport – Lob für Zverev. In: Spox. 20. April 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Im Herbst 2020 wurde bekannt, dass der Vertrag mit Eurosport bis 2023 verlängert wurde.<ref>Vertrag verlängert: Boris Becker bleibt Eurosport-Experte. In: dwdl.de. 7. Juli 2020, abgerufen am 30. April 2021.</ref>

2020 trat er in der Gameshow Hätten Sie’s gewusst? als Experte zum Thema Whisky an. Er nahm an der im Juli 2020 ausgestrahlten XXL-Ausgabe von Gefragt – Gejagt teil. Zwischen Juli 2015 und April 2022 war er viermal bei Wer weiß denn sowas? zu Gast.

Steuerhinterziehung

Das Landgericht München I verurteilte ihn am 24. Oktober 2002 wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem wurde er zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro (500 Tagessätze zu je 600 Euro) verurteilt und ihm als Bewährungsauflage aufgegeben, 200.000 Euro an verschiedene karitative Einrichtungen zu überweisen.<ref>Becker-Prozess: Bewährungsstrafe und Mahnung: Tennisidol muss sich als braver Steuerzahler beweisen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Oktober 2002, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 25. Juli 2017]).</ref>

Becker habe in seinen Steuererklärungen bewusst falsche Angaben gemacht, um 3,3 Millionen DM zu hinterziehen. Der Sportler hatte zu Beginn des Prozesses zugegeben, zwischen 1991 und 1993 überwiegend in München gewohnt zu haben, obwohl er offiziell in Monaco gemeldet war.<ref name="tagesspiegel-20038466">Petra Philippsen: Boris Becker in Wimbledon: Zuflucht im Traumland. In: tagesspiegel.de. 9. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> Becker sagte: „Ich wusste und kannte die Gefahren und habe das in Kauf genommen.“ Er betonte aber, man könne ihm nicht vorwerfen, Einnahmen verschwiegen oder kriminelle Machenschaften betrieben zu haben.<ref name="SPON-219484">Steuer-Prozess: Staatsanwalt will Becker hinter Gittern sehen. In: Spiegel Online. 23. Oktober 2002, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref>

Zugleich hob Becker hervor, dass er in München keine klassische Wohnung, sondern ein spartanisch eingerichtetes Zimmer gelegentlich bewohnt habe.<ref name="SPON-219484" /> Er sei gewarnt worden, die Wohnung zu kaufen, habe die Warnungen aber in den Wind geschlagen. Als strafmildernd wertete das Gericht, dass Becker für die Begleichung seiner Steuerschuld rund drei Millionen Euro für die Jahre von 1991 bis 1995 gezahlt hat. Zudem habe das Verfahren acht Jahre gedauert und für Becker eine starke Belastung bedeutet.<ref>Steuerhinterziehung Boris Becker erhielt zwei Jahre auf Bewährung. In: www.mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 24. Oktober 2012, abgerufen am 5. Februar 2018.</ref>

Poker

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Boris Becker
Boris Becker (2018)
Boris Becker (2018)
Personenbezogene Informationen
Nickname
Boris__Becker partypoker
Turnierpoker
Höchstes Live-Preisgeld 040.855 $
Gesamtes Live-Preisgeld 111.416 $
Main Event der World Poker Tour
Titel keine
Geldplatzierungen 1
Main Event der European Poker Tour
Titel keine
Geldplatzierungen 2
Letzte Aktualisierung: 19. Juni 2023

Von November 2007 bis Mitte Mai 2013 war Becker Werbeträger der Onlinepoker-Plattform PokerStars.<ref>Legende am Ende? In: Focus Online. 10. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2021; abgerufen am 30. April 2021.</ref> In dieser Zeit nahm er als Teil des Team PokerStars an professionellen Pokerturnieren teil.<ref>Arved Klöhn: Boris Becker nicht mehr bei PokerStars. In: pokerolymp.com. 4. November 2013, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Becker hatte seinen ersten Auftritt als Pokeramateur bei einem Turnier im April 2008 in Monte-Carlo. Mitte April 2009 erreichte er beim Main Event der World Poker Tour im Hotel Bellagio am Las Vegas Strip die Geldränge und beendete das Turnier auf dem mit über 40.000 US-Dollar dotierten 40. Platz.<ref>Seventh Annual Five Star World Poker Classic. In: pokerdb.thehendonmob.com. Abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ende August 2011 erreichte er erstmals beim Main Event der European Poker Tour (EPT) die bezahlten Plätze und belegte in Barcelona den mit 8000 Euro bezahlten 97. Platz.<ref>European Poker Tour – EPT Barcelona, No Limit Hold’em – Main Event: Hendon Mob Poker Database. In: pokerdb.thehendonmob. Abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2013 kam er erneut beim EPT-Main-Event ins Geld und erhielt in Berlin als 49. ein Preisgeld von 15.000 Euro.<ref>European Poker Tour – EPT Berlin, No Limit Hold’em – Main Event: Hendon Mob Poker Database. In: pokerdb.thehendonmob. Abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Insgesamt hat Becker Turnierpreisgelder von über 100.000 US-Dollar aufzuweisen, sein bis dato letztes Preisgeld sicherte er sich Anfang November 2016.<ref>Profil von Boris Becker. In: pokerdb.thehendonmob. Abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von Dezember 2016 bis Anfang 2019 war er Botschafter der Online-Plattform partypoker und trat dort unter dem Nicknamen Boris__Becker auf.<ref>partypoker Bildschirmname: Boris__Becker. In: Partypoker. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. November 2017; abgerufen am 30. April 2021.</ref> Im November 2025 nahm er als Spieler bei Raabs Pokernacht mit GGPoker.de teil und erreichte den zweiten Platz.<ref>Rerinko: Raabs Pokernacht: Diese Show war ein voller Erfolg! In: PokerFirma. 14. November 2025, abgerufen am 27. November 2025.</ref>

Investitionen in nigerianische Ölquellen

2013 tätigte Boris Becker Investitionen in Höhe von mehr als 10 Millionen US-Dollar in nigerianische Ölquellen – vermittelt durch Beckers nigerianischen Mitarbeiter Misan Harriman und die kanadische Bank Forbes & Manhattan.<ref>red: Becker soll in Öl-Deals mit Nigeria verwickelt sein. Abgerufen am 30. April 2022.</ref><ref>Bankrupt Boris Becker lost £100 mn in Nigeria; know shocking details. In: Financialexpress. Abgerufen am 30. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beckers Anwalt John Briggs sagte dazu 2017, Becker habe sich in finanziellen Dingen nicht wirklich ausgekannt („He is not a sophisticated individual when it comes to finances“) und sich insofern wohl auf Betrüger eingelassen (Vorschussbetrug).<ref>Daily: Boris Becker 'lost his £100m fortune investing in Nigerian oil'. 16. Juli 2017, abgerufen am 30. April 2022.</ref> Boris Becker dementierte dieses Investment.<ref>OMR Podcast: Boris Becker: „Ich brauche die internationale Öffentlichkeit“. In: Youtube. OMR, 23. August 2023, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>

Insolvenzverfahren und Insolvenzdelikte

Im Sommer 2017 wurden finanzielle Forderungen von Beckers ehemaligem Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven in Höhe von 41,7 Millionen Schweizer Franken<ref>Berufung im Prozess um Darlehen. In: Handelsblatt. 13. Juli 2017, abgerufen am 17. März 2023.</ref> (damals etwa 36,5 Millionen Euro) öffentlich.<ref name="SPON-1158770">brt: Schuldenstreit mit Boris Becker: Clevens öffentliche Abrechnung. In: Spiegel Online. 19. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> In erster Instanz bestätigte ein Gericht in Zug die Forderungen Clevens als „grundsätzlich gerechtfertigt. […] Allerdings seien weder eine Kündigung noch eine Aufhebungsvereinbarung ausgesprochen worden. Daher sei die Rückzahlung von Becker noch nicht fällig.“ Cleven ging deshalb bei dem Obergericht des Kantons Zug in Berufung. Parallel dazu strengte er in Großbritannien ein Insolvenzverfahren gegen Becker an.<ref name="SPON-1157560">brt/AFP: Millionenklage: Ex-Partner von Boris Becker geht in Berufung. In: Spiegel Online. 13. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> Dieser wurde am 21. Juni 2017 durch eine Richterin am Londoner High Court<ref name="focus-7382621">Reinhard Keck: Boris Becker: So üppig lebt die Tennislegende trotz Pleite. In: Focus Online. 21. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> für zahlungsunfähig erklärt.<ref>Patrick Sawer: tennis champion Boris Becker declared bankrupt. In: Telegraph. 21. Juni 2017, abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Individual Insolvency Register. In: insolvencydirect. Abgerufen am 30. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="welt-166283560">Ibrahim Naber: Hans-Dieter Cleven: Der Mann, der von Boris Becker 36 Millionen Euro fordert. In: welt.de. 6. Juli 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref> In einem von der Neuen Zürcher Zeitung am 4. November 2017 veröffentlichten Interview hat Boris Becker mit den Worten „Es ist irrsinnig zu glauben, ich sei pleite“ vehement bestritten, zahlungsunfähig zu sein oder Cleven überhaupt Geld zu schulden, es sei vielmehr gerade andersherum, und zudem erklärt, dass das Insolvenzverfahren nur ihn privat betreffe; seine Firma Becker Private Office in London sowie seine Firma BB SàRL in der Schweiz seien davon nicht direkt betroffen.<ref>Daniel Germann, Christof Leisinger: Boris Becker: «Es ist irrsinnig zu glauben, ich sei pleite». In: NZZ. 4. November 2017, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Das Insolvenzverfahren wurde 2019 vom zuständigen Gericht in Teilen bis 2031 verlängert.

Eine Versteigerung von Trophäen Beckers erbrachte im Juli 2019 einen Erlös von rund 771.000 Euro.<ref>Trophäen von Boris Becker werden nun doch versteigert. In: welt.de. 21. Mai 2019, abgerufen am 30. April 2021.</ref><ref>Thilo Neumann: Karriere im Ausverkauf. In: spiegel.de. 12. Juli 2019, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Dabei handelte es sich teils um Nachbildungen, deren Originale laut Becker verschollen seien.<ref name="spiegel-2019-29-32">Thilo Neumann: Karriere im Ausverkauf. In: Der Spiegel. Nr. 29, 2019, S. 32–40 (online13. Juli 2019).</ref>

Der britische Insolvenzverwalter hat im Jahr 2020 die Schulden von rund 37 Millionen Euro an Hans-Dieter Cleven anerkannt<ref>37 Millionen Euro Schulden jetzt amtlich: Tennis-Star Boris Becker reagiert merkwürdig auf Twitter. Abgerufen am 23. März 2022.</ref> und warf Becker im September 2020 vor, im Zuge seines Insolvenzverfahrens in 19 Fällen seinen Informationspflichten nicht nachgekommen zu sein. Der Prozess am Southwark Crown Court begann am 21. März 2022, Becker erklärte sich für unschuldig.<ref>Becker plädiert auf unschuldig – Tennisidol drohen sieben Jahre Haft. In: Focus. 24. September 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2020; abgerufen am 30. April 2021.</ref> Im April 2022 wurde Boris Becker wegen Insolvenzvergehen in vier von 24 Anklagepunkten schuldig gesprochen: Er soll nach seiner Bankrotterklärung größere Geldbeträge beiseite geschafft und weitere Vermögenswerte – Immobilien- und Aktienbesitz sowie ein Bankdarlehen – verschwiegen haben.<ref>Schuldig in vier Anklagepunkten – Boris Becker muss in den Knast. In: Boost your City. 29. April 2022, abgerufen am 30. April 2022.</ref><ref>Geschworene sprechen Boris Becker schuldig. In: t-online.de/. 8. April 2022, abgerufen am 8. April 2022.</ref> Am 29. April 2022 wurde Boris Becker schließlich zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, wobei die Hälfte der Strafe bei guter Führung zur Bewährung ausgesetzt werden kann.<ref>tagesschau.de: Strafmaß verkündet: Zweieinhalb Jahre Haft für Becker. Abgerufen am 29. April 2022.</ref> Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig war, musste Becker seine Haftstrafe nach britischem Strafrecht unmittelbar antreten.<ref>Süddeutsche Zeitung: Zwei Jahre und sechs Monate Haft für Boris Becker. In: Süddeutsche Zeitung. 29. April 2022, abgerufen am 17. März 2023.</ref> Auf eine Berufung, die in seinem Fall nach britischem Recht aus dem Gefängnis heraus hätte eingelegt werden müssen, verzichtete er.<ref>Boris Becker akzeptiert Freiheitsstrafe. In: Der Spiegel. 30. Mai 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. Mai 2022]).</ref> Seine Strafe saß er teilweise im Gefängnis Wandsworth und im Gefängnis Huntercombe (in Oxfordshire) ab.<ref>Schock-Bilder zeigen schlimme Zustände in Boris Beckers erstem Knast. 24. November 2022, abgerufen am 15. Dezember 2022.</ref><ref name=":0" /> Das Gefängnis Wandsworth ist nur drei Kilometer Luftlinie vom Centre Court in Wimbledon entfernt. Im Dezember 2022 wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen und nach Deutschland abgeschoben.<ref name=":0">Boris Becker ist frei. In: t-online.de. 15. Dezember 2022, abgerufen am 15. Dezember 2022.</ref>

Angebliche Berufung in den diplomatischen Dienst

Becker wurde im April 2018 von Faustin-Archange Touadéra, dem Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik, einem der ärmsten Länder der Welt, zum Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt.<ref>Boris Becker wird jetzt Diplomat in Brüssel. In: t-online.de. 27. April 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Im Juni 2018 wurde bekannt, dass Becker seine nach eigener Ansicht bestehende diplomatische Immunität, die er als Attaché genieße, nutzen wolle, um im Zuge des in Großbritannien 2017 entschiedenen Insolvenzverfahrens der Zwangsvollstreckung zu entgehen.<ref>Boris Becker: Zentralafrikanische Republik soll ihn vor Insolvenzverfahren retten. In: Manager-Magazin. 18. Juni 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref><ref>Boris Becker als Diplomat? „Zugegebenermaßen ungewöhnlich“. In: spiegel.de. 15. Juni 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref> Der behaupteten Akkreditierung wurde vom Außenminister der Zentralafrikanischen Republik, Charles-Armel Doubane, widersprochen. Er habe ein solches Dokument nicht unterzeichnet. Eine Akkreditierung bedürfe in der Zentralafrikanischen Republik neben der Unterschrift des Staatspräsidenten zwingend auch der des Außenministers. Doubane erklärte, Becker sei kein Diplomat des Landes und man wünsche nicht, dass dessen finanzielle Probleme mit der inoffiziellen Tätigkeit für die Republik in Verbindung gebracht würden. Nach Angaben des Außenministeriums handelt es sich bei dem von Becker vorgelegten Pass um eine Fälschung. Becker wollte danach nach Aussagen seines Anwalts einen belgischen Diplomatenpass erhalten.<ref>Michel Ashelm: Becker widerspricht: Diplomatenpass keine Fälschung. In: welt.de. 18. Juni 2018, abgerufen am 30. April 2021.</ref>

Aufhebung der Insolvenz 2024

Im November 2023 wurde eine Einigung zwischen den Anwälten Beckers und dessen Gläubigern erzielt, über die Stillschweigen vereinbart wurde. Am 1. Mai 2024 wurde einem Antrag Beckers, die Bankrotterklärung vom 21. Juni 2017 wieder aufzuheben, durch den britischen High Court of Justice in London entsprochen. Becker habe sich nach der Einschätzung des Gerichts nach Kräften bemüht, mit seinen Gläubigern zu einer Einigung zu kommen und deren Forderungen nach seinen Möglichkeiten zu entsprechen. Ungeklärt blieb weiterhin der Verbleib von mehreren wertvollen Wettkampftrophäen.<ref>Before: CHIEF INSOLVENCY AND COMPANIES COURT JUDGE BRIGGS Between: BORIS FRANZ BECKER (A BANKRUPT) Applicant -and- (1) MARK CHRISTOPHER FORD Respondents (2) FINBARR THOMAS O'CONNELL (as Joint Trustees of the Bankruptcy Estate of Boris Franz Becker (a Bankrupt)) (3) THE OFFICIAL RECEIVER. (pdf) Abgerufen am 2. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Schulden Beckers wurden mit etwa 42 Millionen £ angegeben.<ref>Alex Kleiderman: Boris Becker no longer bankrupt, court says. In: BBC News. 2. Mai 2024, abgerufen am 2. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spitzname „Bobele“

Der Spitzname „Bobele“ geht auf ein Gebäck zurück, das der Leimener Bäckermeister Helmut Weber anlässlich des ersten Wimbledon-Sieges Beckers im Juli 1985 herstellte. Die Gebäckstücke in Buchstabenform ergaben zusammen die Abkürzung BOBELE für Boris Becker Leimen. Die Journalisten, die aus ganz Deutschland nach Leimen gekommen waren, griffen diese Kurzwortform auf und nutzten sie fortan als Diminutiv.<ref>Im Jahr 30 n. BoBeLe - Rheinpfalz. 7. Juli 2015, abgerufen am 11. August 2024.</ref>

Sonstiges

Datei:Bursina Borisbeckeri B.jpg
Bufonaria borisbeckeri

Erfolge

Legende
Grand Slam (6)
Olympische Spiele (1)
Jahresendveranstaltungen (5)
Masters Series (7)
Championship Series (11)
World Series
Grand Prix (34)
Siege nach Belag
Hartplatz (21)
Rasen (7)
Sand (3)
Teppich (33)

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 16. Juni 1985 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Queen’s Club (1) Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Johan Kriek 6:2, 6:3
2. 7. Juli 1985 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon (1) Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kevin Curren 6:3, 6:74, 7:63, 6:4
3. 25. August 1985 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Cincinnati Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Mats Wilander 6:4, 6:2
4. 30. März 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chicago Teppich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 7:6, 6:3
5. 6. Juli 1986 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon (2) Rasen TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 6:4, 6:3, 7:5
6. 17. August 1986 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Toronto Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 3:6, 6:3
7. 19. Oktober 1986 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Indoor (1) Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 3:6, 7:6, 6:2, 6:0
8. 26. Oktober 1986 Japan 1870Japan Tokio Indoor (1) Teppich SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 7:6, 6:1
9. 2. November 1986 FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris Indoor (1) Teppich SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergio Casal 6:4, 6:3, 7:6
10. 22. Februar 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells (1) Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 6:4, 7:5
11. 5. April 1987 Vorlage:ITA-1946 (1) Teppich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Miloslav Mečíř 6:4, 6:3
12. 15. Juni 1987 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club (2) Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jimmy Connors 6:7, 6:3, 6:4
13. 6. März 1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells (2) Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Emilio Sánchez Vicario 7:5, 6:4, 2:6, 6:4
14. 2. April 1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas WCT Teppich SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 1:6, 7:5, 6:2
15. 12. Juni 1988 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club (3) Rasen SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:1, 3:6, 6:3
16. 7. August 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indianapolis (1) Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg John McEnroe 6:4, 6:2
17. 23. Oktober 1988 Japan 1870Japan Tokio Indoor (2) Teppich AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg John Fitzgerald 7:6, 6:4
18. 6. November 1988 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stockholm (1) Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Peter Lundgren 6:4, 6:1, 6:1
19. 5. Dezember 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg New York Teppich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 5:7, 7:6, 3:6, 6:2, 7:6
20. 19. Februar 1989 Vorlage:ITA-1946 Mailand (2) Teppich SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Alexander Wolkow 6:1, 6:2
21. 26. Februar 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tim Mayotte 7:6, 6:1, 6:3
22. 9. Juli 1989 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon (3) Rasen SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:0, 7:61, 6:4
23. 10. September 1989 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 7:6, 1:6, 6:3, 7:6
24. 5. November 1989 FrankreichFrankreich Paris Indoor (2) Teppich SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 6:3, 6:3
25. 18. Februar 1990 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Brüssel (1) Teppich Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Carl-Uwe Steeb 7:5, 6:2, 6:2
26. 25. Februar 1990 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stuttgart Indoor (1) Teppich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 6:2, 6:2
27. 19. August 1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis (2) Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Peter Lundgren 6:3, 6:4
28. 7. Oktober 1990 AustralienAustralien Sydney Indoor (2) Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 7:6, 6:4, 6:4
29. 28. Oktober 1990 SchwedenSchweden Stockholm (2) Teppich SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 6:0, 6:3
30. 27. Januar 1991 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open (1) Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 1:6, 6:4, 6:4, 6:4
31. 27. Oktober 1991 SchwedenSchweden Stockholm (3) Teppich SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 3:6, 6:4, 1:6, 6:2, 6:2
32. 16. Februar 1992 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Brüssel (2) Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Courier 6:7, 2:6, 7:6, 7:6, 7:5
33. 1. März 1992 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Rotterdam Teppich Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg Alexander Wolkow 7:6, 4:6, 6:2
34. 4. Oktober 1992 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Basel Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Korda 3:6, 6:3, 6:2, 6:4
35. 8. November 1992 FrankreichFrankreich Paris Indoor (3) Teppich FrankreichDatei:Flag of France.svg Guy Forget 7:6, 6:3, 3:6, 6:3
36. 22. November 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Frankfurt (1) Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Courier 6:4, 6:3, 7:5
37. 10. Januar 1993 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Doha Hartplatz KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Goran Ivanišević 7:6, 4:6, 7:5
38. 14. Februar 1993 Vorlage:ITA-1946 Mailand (3) Teppich SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergi Bruguera 6:3, 6:3
39. 13. Februar 1994 Vorlage:ITA-1946 Mailand (4) Teppich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Korda 6:2, 3:6, 6:3
40. 7. August 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Los Angeles Hartplatz AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Mark Woodforde 6:2, 6:2
41. 21. August 1994 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg New Haven Hartplatz SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marc Rosset 6:3, 7:5
42. 30. Oktober 1994 SchwedenSchweden Stockholm (4) Teppich KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Goran Ivanišević 4:6, 6:4, 6:3, 7:6
43. 12. Februar 1995 FrankreichDatei:Flag of France.svg Marseille Teppich TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Daniel Vacek 6:7, 6:4, 7:5
44. 19. November 1995 DeutschlandDeutschland Frankfurt (2) Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Michael Chang 7:6, 6:0, 7:6
45. 28. Januar 1996 AustralienAustralien Australian Open (2) Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Michael Chang 6:2, 6:4, 2:6, 6:2
46. 16. Juni 1996 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club (4) Rasen SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 7:6
47. 13. Oktober 1996 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Wien Teppich NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Jan Siemerink 6:4, 6:7, 6:2, 6:3
48. 27. Oktober 1996 DeutschlandDeutschland Stuttgart Indoor (2) Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 3:6, 6:3, 3:6, 6:3, 6:4
49. 8. Dezember 1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg München Teppich KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Goran Ivanišević 6:3, 6:4, 6:4

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 17. November 1985 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wembley Teppich (i) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 7:6, 3:6, 6:4, 4:6, 4:6
2. 19. Januar 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Masters (1) Teppich (i) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 2:6, 6:7, 3:6
3. 13. April 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg WCT Finals Teppich (i) SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Anders Järryd 7:6, 1:6, 1:6, 4:6
4. 10. August 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Stratton Mountain Hartplatz TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 4:6, 6:7
5. 7. Dezember 1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Masters (2) Teppich (i) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 4:6, 4:6, 4:6
6. 23. August 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Cincinnati Hartplatz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 4:6, 1:6
7. 3. Juli 1988 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon (1) Rasen SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 6:7, 4:6, 2:6
8. 30. April 1989 MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Monte Carlo (1) Sand ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Alberto Mancini 5:7, 6:2, 6:7, 5:7
9. 3. Dezember 1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Masters (3) Teppich (i) SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 6:4, 6:7, 3:6, 1:6
10. 13. Mai 1990 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Juan Aguilera 1:6, 0:6, 6:7
11. 17. Juni 1990 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Queen’s Club Rasen TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 3:6, 2:6
12. 8. Juli 1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon (2) Rasen SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 2:6, 2:6, 6:3, 6:3, 4:6
13. 14. Oktober 1990 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Teppich (i) TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ivan Lendl 6:4, 3:6, 6:7
14. 4. November 1990 FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris (1) Teppich (i) SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg 3:3 aufgg.
15. 28. April 1991 MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Monte Carlo (2) Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergi Bruguera 7:5, 4:6, 6:76, 6:74
16. 7. Juli 1991 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon (3) Rasen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Stich 4:6, 6:74, 4:6
17. 18. August 1991 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indianapolis (1) Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 6:72, 6:3, 3:6
18. 22. August 1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis (2) Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Courier 5:7, 3:6
19. 15. Mai 1994 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Rom Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 1:6, 2:6, 2:6
20. 9. Oktober 1994 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz (i) NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Richard Krajicek 6:75, 6:77, 6:2, 3:6
21. 20. November 1994 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tour Championships (4) Teppich (i) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 6:4, 3:6, 5:7, 4:6
22. 19. Februar 1995 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mailand Teppich (i) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jewgeni Kafelnikow 5:7, 7:5, 6:76
23. 30. April 1995 MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Monte Carlo (3) Sand OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Thomas Muster 6:4, 7:5, 1:6, 6:76, 0:6
24. 9. Juli 1995 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon (4) Rasen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 7:65, 2:6, 4:6, 2:6
25. 5. November 1995 FrankreichFrankreich Paris (2) Teppich (i) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 6:75, 4:6, 4:6
26. 24. November 1996 DeutschlandDeutschland Tour Championships (5) Teppich (i) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pete Sampras 6:3, 6:75, 6:74, 7:611, 4:6
27. 12. Juli 1998 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gstaad Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Àlex Corretja 6:75, 5:7, 3:6
28. 11. April 1999 HongkongDatei:Flag of Hong Kong.svg Hongkong Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Andre Agassi 7:64, 4:6, 4:6

Doppel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 20. Mai 1984 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg München Sand Polen 1980Datei:Flag of Poland.svg Wojciech Fibak Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Florin Segărceanu
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Eric Fromm
6:4, 4:6, 6:1
2. 23. März 1986 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Brüssel (1) Teppich JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Slobodan Živojinović AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg John Fitzgerald
TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tomáš Šmíd
7:6, 7:5
3. 19. Oktober 1986 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Indoor Hartplatz AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg John Fitzgerald AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Peter McNamara
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Paul McNamee
6:4, 7:6
4. 29. März 1987 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Brüssel (2) Teppich JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Slobodan Živojinović Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chip Hooper
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mike Leach
7:6, 7:6
5. 5. April 1987 Vorlage:ITA-1946 (1) Teppich JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Slobodan Živojinović SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergio Casal
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Emilio Sánchez Vicario
3:6, 6:3, 6:4
6. 15. November 1987 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Frankfurt Teppich Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Patrik Kühnen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Scott Davis
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg David Pate
6:4, 6:2
7. 21. Februar 1988 Vorlage:ITA-1946 Mailand (2) Teppich Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Eric Jelen TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Miloslav Mečíř
TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tomáš Šmíd
6:3, 6:3
8. 6. März 1988 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells (1) Hartplatz FrankreichDatei:Flag of France.svg Guy Forget MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Jorge Lozano
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Todd Witsken
6:4, 6:4
9. 19. März 1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells (2) Hartplatz SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jakob Hlasek Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kevin Curren
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg David Pate
7:6, 7:5
10. 11. März 1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells (3) Hartplatz FrankreichFrankreich Guy Forget Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Grabb
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Patrick McEnroe
4:6, 6:4, 6:3
11. 16. Februar 1992 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Brüssel (3) Teppich Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg John McEnroe FrankreichDatei:Flag of France.svg Guy Forget
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jakob Hlasek
6:3, 6:2
12. 26. April 1992 MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Monte Carlo Sand DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Stich TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Korda
TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Karel Nováček
6:4, 6:4
13. 7. August 1992 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Barcelona Sand DeutschlandDeutschland Michael Stich Sudafrika 1961Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Wayne Ferreira
Sudafrika 1961Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Piet Norval
7:6, 4:6, 7:6, 6:3
14. 10. Januar 1993 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Doha Hartplatz DeutschlandDeutschland Patrik Kühnen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Shelby Cannon
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Scott Melville
6:2, 6:4
15. 19. Februar 1995 Vorlage:ITA-1946 Mailand (3) Teppich FrankreichFrankreich Guy Forget TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Korda
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Karel Nováček
6:2, 6:4

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 17. November 1985 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wembley Teppich (i) Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Slobodan Živojinović SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Anders Järryd
FrankreichDatei:Flag of France.svg Guy Forget
5:7, 6:4, 5:7
2. 11. Mai 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Forest Hills Sand Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Slobodan Živojinović ChileDatei:Flag of Chile.svg Hans Gildemeister
EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Andrés Gómez
6:7, 6:7
3. 17. August 1986 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Toronto Hartplatz Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Slobodan Živojinović Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chip Hooper
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mike Leach
7:6, 3:6, 3:6
4. 21. September 1986 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg (1) Sand Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Eric Jelen SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergio Casal
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Emilio Sánchez
4:6, 1:6
5. 22. Februar 1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells Hartplatz Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Eric Jelen FrankreichFrankreich Guy Forget
FrankreichDatei:Flag of France.svg Yannick Noah
4:6, 6:7
6. 12. Oktober 1987 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Indoor Hartplatz (i) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Robert Seguso AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Darren Cahill
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Mark Kratzmann
3:6, 2:6
7. 22. Februar 1988 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Indoor Teppich (i) Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Eric Jelen EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Andrés Gómez
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Slobodan Živojinović
5:7, 7:5, 3:6
8. 14. Mai 1989 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hamburg (2) Sand Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Eric Jelen SpanienDatei:Flag of Spain.svg Emilio Sánchez
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Javier Sánchez
4:6, 1:6
9. 25. März 1990 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami (1) Hartplatz Brasilien 1968Datei:Flag of Brazil (1968-1992).svg Cássio Motta Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Rick Leach
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Pugh
4:6, 6:3, 3:6
10. 14. April 1991 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Barcelona Sand DeutschlandDeutschland Eric Jelen ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Horacio de la Peña
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Diego Nargiso
6:3, 6:7, 4:6
11. 1. Mai 1994 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg München Sand TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Korda RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jewgeni Kafelnikow
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg David Rikl
6:7, 5:7
12. 28. März 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami (2) Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jan-Michael Gambill SimbabweDatei:Flag of Zimbabwe.svg Wayne Black
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sandon Stolle
1:6, 1:6

Statistik

Turnier 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 Gesamt Siege
Australian Open VF 2R - AF - AF VF S 3R 1R - 1R S 1R - - 29:9 2
French Open - 2R VF HF AF HF 1R HF - 2R - 3R - - - - 26:9 -
Wimbledon 3R S S 2R F S F F VF HF HF F 3R VF - AF 71:12 3
US Open - AF HF AF 2R S HF 3R AF AF 1R HF - - - - 37:10 1
Grand-Slam-Siege/-Niederlagen 6:2 11:3 16:2 11:4 10:3 22:2 15:4 20:3 9:3 9:4 5:2 13:4 9:1 4:2 0:0 3:1 163:40
Indian Wells Masters - - - S S AF HF - - - - HF 1R - - - 17:4 2
Miami Masters - 2R1 3R2 1R - - 2R 2R AF 2R 2R - - - - 2R 9:7 -
Monte Carlo Masters - 2R - 1R 1R F VF F AF 1R - F AF 1R VF 2R 21:12 -
Rom Masters - HF VF - 1R - - - - AF F - - AF - - 15:6 -
Hamburg Masters 2R - 1R - HF HF F - HF AF 1R 1R AF AF 1R - 16:12 -
Kanada Masters - - S HF - - - - - AF - - - - - - 9:2 1
Cincinnati Masters - S - F - HF - HF - - AF 1R - - - - 19:5 1
Stockholm Masters - - - - S AF S S VF AF S AF3 S4 2R4 AF4 - 33:6 5
Paris Masters - - S - - S F AF S VF VF F 1R 2R 1R - 29:7 3
ATP-Weltmeisterschaft - F F RR S F HF RR S - F S F - - - 36:13 3
Grand Slam Cup nicht ausgetragen - - - 1R VF HF S 1R - - 7:4 1
Turniersiege - 3 6 3 7 5 5 2 5 2 4 2 5 - - - 49
Jahresende-Weltranglistenplatz 66 6 2 5 4 2 2 35 5 11 3 4 6 62 69 131

1 fanden in Delray Beach statt
2 fanden in Boca West statt
3 fanden in Essen statt
4 fanden in Stuttgart statt
5 innerhalb des Jahres insgesamt zwölf Wochen lang Weltranglisten-Erster

Rekorde

  • 1985 jüngster bisheriger Wimbledon-Sieger sowie seinerzeit jüngster Sieger eines Grand-Slam-Turniers überhaupt; 1989 wurde der zuletzt genannte Rekord durch Michael Chang unterboten.
  • Ebenfalls 1985 jüngster Matchgewinner in einem Davis-Cup-Finale, dabei Doppelsieger.
  • 1986 jüngster Spieler, der in der Open Era im Alter von 18 Jahren zwei Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Björn Borg war 1975 kurz vor seinem zweiten French-Open-Sieg 19 Jahre alt geworden.
  • 1986 gewann er innerhalb von 14 Tagen (19. Oktober bis 5. November 1986) drei Turniere auf drei verschiedenen Kontinenten.
  • 1990 vier Titel in einer Saison in der ATP-Championship-Serie (ATP-500-Serie); diesen Rekord teilt er mit Stefan Edberg und Juan Martín del Potro.

Auszeichnungen

Datei:Boris Becker Frankfurter Buchmesse 2013 1.JPG
Becker auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Buchveröffentlichungen

  • Augenblick, verweile doch … Bertelsmann, München 2003, ISBN 3-570-00780-4 (Autobiografie)
  • Was Kinder stark macht. Zabert Sandmann, München 2007, ISBN 978-3-89883-194-9 (Ratgeber)
  • Das Leben ist kein Spiel (mit Christian Schommers). F. A. Herbig, München 2013, ISBN 978-3-7766-2718-3 (Autobiografie)
  • Inside - Gewinnen, Verlieren, neu beginnen (mit Tom Fordyce). Ullstein, Berlin 2025, ISBN 978-3-86493-356-1

Filmdokumentationen

  • Boris Becker – Der Spieler. ARD, 2017.
  • Alex Gibney: Boom! Boom! The World vs. Boris Becker. Vereinigtes Königreich, 2023.
  • Boris Becker: Aufstieg und Absturz einer Legende. Paramount, 2023.

Podcasts

  • Boris Becker – Der Fünfte Satz. Amazon, 2020, 2021.

Literatur

  • Becker, Boris. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 66.

Weblinks

Commons: Boris Becker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Beckerfaust – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Andre Agassi | Carlos Alcaraz | Boris Becker | Björn Borg | Jimmy Connors | Jim Courier | Novak Đoković | Stefan Edberg | Roger Federer | Juan Carlos Ferrero | Lleyton Hewitt | Jewgeni Kafelnikow | Gustavo Kuerten | Ivan Lendl | John McEnroe | Daniil Medwedew | Carlos Moyá | Andy Murray | Thomas Muster | Rafael Nadal | Ilie Năstase | John Newcombe | Patrick Rafter | Marcelo Ríos | Andy Roddick | Marat Safin | Pete Sampras | Jannik Sinner | Mats Wilander Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1896: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg John Pius Boland / Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Friedrich Adolf Traun | 1900: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Laurence Doherty / Reginald Doherty | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Edgar Leonard / Beals Wright | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Reginald Doherty / George Hillyard (Rasen) ; Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Herbert Roper Barrett / Arthur Gore (Halle) | 1912: Sudafrika 1912Datei:Red Ensign of South Africa (1912-1928).svg Harold Kitson / Charles Winslow (Rasen) ; Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Maurice Germot / André Gobert (Halle) | 1920: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Oswald Turnbull / Max Woosnam | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Frank Hunter / Vincent Richards | 1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Ken Flach / Robert Seguso | 1992: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Boris Becker / Michael Stich | 1996: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Todd Woodbridge / Mark Woodforde | 2000: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Sébastien Lareau / Daniel Nestor | 2004: ChileDatei:Flag of Chile.svg Fernando González / Nicolás Massú | 2008: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Roger Federer / Stan Wawrinka | 2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Bob Bryan / Mike Bryan | 2016: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Marc López / Rafael Nadal | 2020: KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Mate Pavić / Nikola Mektić | 2024: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Matthew Ebden / John Peers

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutschlands Sportler des Jahres

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