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Yopougon

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. April 2026 um 04:07 Uhr durch imported>Scholless (Söhne und Töchter: + 1 Person).
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Datei:Abidjan Communes.svg
Stadtteile von Abidjan. Yopougon befindet sich im Westen

Yopougon ist ein Stadtteil von Abidjan in der Elfenbeinküste.<ref name="Kämpfe">Thomas Scheen: Schwere Kämpfe in Abidjan. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. März 2011, abgerufen am 18. März 2011.</ref>

Einwohnerzahl laut Zensus 2014 beträgt 1.071.543.<ref>Ergebnisse des Zensus 2014. Abgerufen am 7. Januar 2016.</ref>

In Yopougun befindet sich der Sitz des Bistums Yopougon ferner beherbergt es die größten Slums von Abidjan.<ref name="tazauf">Dominic Johnson: Gbagbo gibt auf. In: die tageszeitung. 5. April 2011, abgerufen am 12. April 2011.</ref>

Geschichte

Im Oktober 2000 fanden, im Zuge der Präsidentschaftswahlen, in ganz Abidjan heftige Straßenschlachten statt. Danach wurde in Yopougon das sogenannte „Charnier de Youpogon“ (französisch für „Massengrab von Yopougon“) gefunden. Darin befanden sich die Leichen von mehr als 50, hauptsächlich aus dem Norden stammenden Menschen. Die Täter wurden in den Reihen der Gendarmerie vermutet.<ref name="FAZRechnungen">Thomas Scheen: Unzählige alte Rechnungen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Dezember 2010, abgerufen am 12. Mai 2011.</ref>

Am 28. Dezember 2010 griff eine aufgebrachte Menge in Yopougon einen Konvoi der UNO an. Dabei verletzten sie einen UNO-Soldaten mit einer Machete und zündeten eines der drei Fahrzeuge an.<ref name="OE24Angriff">Elfenbeinküste: Angriff auf UN-Blauhelme. In: OE24. 28. Dezember 2010, abgerufen am 30. Mai 2011.</ref>

Im Zuge der Regierungskrise 2010/2011 kam es in Yopougon, das als Hochburg von Laurent Gbagbo galt,<ref name="FOCSieger">Hans-Georg Toeche-Mittler: In Elfenbeinküste droht nun ein Krieg unter Siegern. In: Focus. 22. April 2011, abgerufen am 28. April 2011.</ref> zu Kämpfen zwischen Rebellen der Unsichtbaren Kommandos und den damaligen ivorischen Streitkräften (FDS). In der Nacht vom 14. auf den 15. März 2011 wurde die Residenz von Philippe Mangou, zu der Zeit Oberbefehlshaber der Streitkräfte, angegriffen.<ref name="Kämpfe"/> Am 1. April zogen in Yopougon Anhänger von Gbagbo durch die Straßen.<ref name="Schlacht">Dominic Johnson: Schlacht um Abidjan. In: die tageszeitung. 1. April 2011, abgerufen am 5. April 2011.</ref> Am 12. April fand man 14 Leichen Jugendlicher, die durch Kopfschüsse getötet worden waren.<ref name="FRBotschaft">Johannes Dieterich: Ouattaras schwierige Botschaft. In: Frankfurter Rundschau. 12. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.</ref> In Yopougon fanden seit 21. April Kämpfe zwischen den Forces républicaines de Côte d’Ivoire (FRCI) und Milizen Gbagbo-treuen Milizen wie den Jeunes Patriotes, in deren Hand es auch nach der Einnahme Abidjans und der Festnahme von Gbagbo blieb.<ref name="FOCSieger"/><ref name="ORF">Schüsse und Explosionen in Abidjan. In: ORF. 26. April 2011, abgerufen am 28. April 2011.</ref> Augenzeugen berichteten von Truppenbewegungen und Explosionen. Auch am 25. April gab es in Yopougon Geschützfeuer.<ref name="ORF"/>

Söhne und Töchter

Einzelnachweise

<references/>

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Gemeinden von Abidjan Ville: Abobo | Adjamé | Attécoubé | Cocody | Koumassi | Marcory | Plateau | Port-Bouët | Treichville | Yopougon
Gemeinden/Unterpräfekturen: Anyama | Bingerville | Brofodoumé | Songon

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Koordinaten: 5° 20′ N, 4° 4′ W

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