Zum Inhalt springen

Arbesthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Februar 2026 um 23:06 Uhr durch imported>Tärkein kampa (Einzelnachweise).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Arbesthal (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Arbesthal
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck an der Leitha (BL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Bruck an der Leitha
Pol. Gemeinde Göttlesbrunn-Arbesthal
Koordinaten 48° 3′ 46″ N, 16° 42′ 25″ OKoordinaten: 48° 3′ 46″ N, 16° 42′ 25″ O
 {{#coordinates:48,062778|16,706944|primary
dim=1000 globe= name=Arbesthal region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 172 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03453
Katastralgemeindenummer 05001
Bild
Friedhof mit einer ehemaligen Burganlage
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Arbesthal ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Gemeinde Göttlesbrunn-Arbesthal in Niederösterreich.

Geographie

Arbesthal befindet sich nordwestlich der 6 km entfernten Stadt Bruck an der Leitha und liegt nördlich an der Ost Autobahn in unmittelbarer Nähe zur Raststation Göttlesbrunn.

Geschichte

Im Jahr 1083 scheint der Ort unter dem Namen Arawezital erstmals urkundlich auf.<ref>Geschichte. goettlesbrunn-arbesthal.gv.at, abgerufen am 23. September 2018.</ref> Die Herrschaft über Arbesthal hatte das Stift Göttweig inne, dennoch wurde der Ort in der Reformationszeit von Trautmannsdorf aus reformiert und war bis 1584 evangelisch. Während des Rückzuges im Rahmen der ersten Türkenbelagerung im Jahr 1529 flüchteten die Bewohner in den nördlichen Wald und Arbesthal wurde verwüstet. Das gleiche Schicksal ereilte die Ortschaften während des Türkenfeldzuges von 1683. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 63 Häusern genannt, das nach Göttlesbrunn eingepfarrt war, die Kinder aber im Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Trautmannsdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Rohrau, Pfarre Bruck, Pfarre Schwadorf, Kirche Arbesthal und Stift Heiligenkreuz.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> 1835 wird das Dorf mit 67 Häusern und 390 Einwohnern erwähnt. Sie bauten Getreide an und etwas Wein.<ref>Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach: Arbesthal. In: Neueste Landeskunde von Oesterreich unter der Ens. Band 2. Verlag Carl Reichard, Güns 1835, S. 264 (reader.digitale-sammlungen.de).</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Arbesthal ein Bäcker, ein Fleischer, ein Friseur, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, drei Landesproduktehändler, ein Sattler, ein Schmied, ein Schneider, zwei Schuster und mehrere Landwirte ansässig. Außerdem gab es eine Milchgenossenschaft und einen Sodawassererzeuger.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 195</ref>

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Arbesthal

Öffentliche Einrichtungen

In Arbesthal befindet sich ein Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref>

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Klara Sailer (1834–1894),<ref>Klara Wunderler, verwitwete Sailer (28. Februar 1834 in Arbesthal Nr. 11; † 17. August 1894 in Arbesthal Nr. 55)</ref> Halblechnerin, vermachte einen bedeutenden Beitrag zur Anschaffung der dann sog. »Kaiser-Jubiläums-Orgel«.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Göttlesbrunn-Arbesthal Vorlage:Hinweisbaustein