Depekolk
Depekolk Stadt Salzwedel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(56)&title=Depekolk 52° 47′ N, 11° 19′ O
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| Höhe: | 41 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,73 km²<ref name="HOB-12" /> | |||||
| Einwohner: | 56 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 15 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |||||
| Postleitzahl: | 29416 | |||||
| Vorwahl: | 039032 | |||||
Lage von Depekolk in Sachsen-Anhalt
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Depekolk gehört zu Ortschaft Liesten und ist ein Ortsteil der Hansestadt Salzwedel im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Geographie
Depekolk, ein nach Südwesten erweitertes Straßendorf,<ref name="HOB-12" /> liegt rund 13 Kilometer südöstlich von Salzwedel in der Altmark am Benkendorfer Vorfluther (Fließgraben).<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref> Zwei Kilometer südlich liegt der etwa 66 Meter hohe Wind-Berg.<ref name="KDR-239" />
Nachbarorte sind Liesten, Rademin, Ladekath, Jeggeleben und Büssen.
Geschichte
Mittelalter bis Neuzeit
Im Jahre 1319 wird ein Geistlicher aus dem Dorf namens Johannis als In Curia Johannis dicti depekolc genannt, als die von Garthow dem Kloster Arendsee Hebungen dem Dorf Liesten zuwiesen.<ref name="Riedel-22" /> Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wurde das Dorf als Dyepkolk aufgeführt.<ref name="Landbuch" /> Weitere Nennungen sind 1541 Dipkolck, 1687 Depekolck, 1820 Depekolk<ref name="HOB-12" /> oder Diepkolk<ref name="Seydlitz" /> und 1804 Depekolck.<ref name="Bratring-1" />
Herkunft des Ortsnamens
Jürgen Udolph übersetzt den mittelniederdeutschen Ortsnamen mit „tiefes Wasserloch“.<ref name="Friske 2021" /> W. Schmidt schrieb im Jahre 1912, dass das Dorf im Volksmund „dippkolk“ genannt wird.<ref name="Lehrmann-Schmidt" />
Eingemeindungen
Ursprünglich gehörte das Dorf zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag es im Kanton Groß Apenburg auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Salzwedel, dem späteren Landkreis Salzwedel.<ref name="HOB-12" />
Am 20. Juli 1950 wurde dio Gemeinde Depekolk in die Gemeinde Liesten im Landkreis Salzwedel eingegliedert.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Mit der Eingemeindung von Liesten nach Salzwedel am 1. Januar 2010 kam der Ortsteil Depekolk zur Stadt Salzwedel und zur neu errichteten Ortschaft Liesten.
Einwohnerentwicklung
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1946:<ref name="HOB-12" />
Religion
Die evangelische Kirchengemeinde Depekolk, die früher zur Pfarrei Jeggeleben gehörte,<ref name="Almanach1903" /> wird heute betreut vom Pfarrbereich Apenburg im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Die evangelische Dorfkirche Depekolk ist ein Feldsteinbau mit Westquerturm und einer Orgel.<ref name="Altmarkkirchen" />
- Der Ortsfriedhof ist auf dem Kirchhof.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Der Verein Freie Schule Altmark e. V. aus Salzwedel betreibt eine Grundschule und einen Kindergarten im Ort.<ref>Freie Schule Altmark e. V. Abgerufen am 21. April 2019.</ref>
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:BibOCLC
- Vorlage:BibOCLC
Weblinks
- Ortsteile Liesten und Depekolk auf salzwedel.de
- Depekolk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 278 (PDF).</ref>
<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
<ref name="Altmarkkirchen">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Bratring-1">Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Hrsg.: Berlin. Band 1, 1804, S. 340 (Digitalisat).</ref>
<ref name="EW-2015">Jens Heymann: Kernstadt und Dörfer der Einheitsgemeinde Salzwedel legen zu. In: Altmark Zeitung, Ausgabe Salzwedel. 15. Januar 2016 (az-online.de).</ref>
<ref name="EW-2021">Alexander Rekow: Salzwedel schrumpft weiter. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 11. Januar 2022, DNB 954815971, S. 13.</ref>
<ref name="EW-2022">Shannon Lang: Einwohnerzahl steigt wieder. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 28. Januar 2023, DNB 954815971, S. 17.</ref>
<ref name="EW-2023">Hansestadt Salzwedel (Hrsg.): Salzwedel – Statistik Einwohner/Ort zum Stichtag 31.12.2023 mit Haupt- oder alleiniger Wohnung. 6. August 2024.</ref>
<ref name="Friske 2021">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783867323796 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="KDR-239">Karte des Deutschen Reiches Blatt 239: Salzwedel. Reichsamt für Landesaufnahme, 1906, abgerufen am 21. April 2019.</ref>
<ref name="Landbuch">Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 387.</ref>
<ref name="Lehrmann-Schmidt ">W. Schmidt: Ursprung und Deutung altmärkischer Ortsnamen und Familiennamen. In: K. Lehrmann und W. Schmidt (Hrsg.): Die Altmark und ihre Bewohner. Beiträge zur altmärkischen Volkskunde. Kommissionsverlag von Ernst Schulze, Stendal 1912, S. 231.</ref>
<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Apenburg. In: ekmd.de. Abgerufen am 28. Januar 2024.</ref>
<ref name="Riedel-22">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
<ref name="SAW-2020">Hansestadt Salzwedel: Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2020. Juni 2015, S. 67 (salzwedel.de [PDF; abgerufen am 5. Mai 2019]).</ref>
<ref name="Seydlitz">Carl von Seydlitz: Der Regierungs-Bezirk Magdeburg. Geographisches, statistisches und topographisches Handbuch. Magdeburg 1820, S. 332 (Digitalisat).</ref>
<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>
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