Condamine River
| Condamine River | ||||||||||||
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Condamine River in der Nähe von Warwick | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Queensland, Australien | |||||||||||
| Flusssystem | Murray River | |||||||||||
| Abfluss über | Balonne River → Culgoa River → Darling River → Murray River → Indischer Ozean | |||||||||||
| Quelle | Mount Superbus, bei Killarney 28° 16′ 49″ S, 152° 25′ 8″ O {{#coordinates:−28,2803379|152,41884|
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| Quellhöhe | 772 m<ref name=bonzle/> | |||||||||||
| Umbenennung in | Balonne River zwischen Condamine und SuratKoordinaten: 27° 7′ 0″ S, 149° 48′ 0″ O
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| Mündungshöhe | 256 m<ref name=bonzle/> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 516 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 0,79 ‰ | |||||||||||
| Länge | 657 km<ref name=bonzle/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 13.292 km² | |||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Oaky Creek, Sandy Gully, Sandy Creek, Eagles Nest Lagoon, Middle Creek, Canal Creek, Willis Creek, Crawlers Creek, Wilkie Creek, Braemar Creek, Kogan Creek, Wambo Creek, Wieambilla Creek, Bagot Creek | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Emu Creek, Swan Creek, Splityard Creek, Glengallon Creek, Dalrymple Creek, Kings Creek, Hodgson Creek, Condamine River North Branch, Asphall Creek, Myall Creek, Gowrie Creek, Spring Creek, Oakey Creek, Jimbour Creek, Cooranga Creek, Jingi Jingi Creek, Charleys Creek, Bogrambilla Creek, Nelgai Creek | |||||||||||
| Mittelstädte | Warwick, Chinchilla | |||||||||||
| Kleinstädte | Killarney, Cecil Plains, Condamine | |||||||||||
Der 657 Kilometer lange Condamine River ist Teil des Murray-Darling-Beckens und ein Quellfluss des Darling River. Er entspringt im Südwesten des Mount Superbus, der höchsten Erhebung im Südosten des australischen Bundesstaats Queensland, und entwässert damit die landeinwärts gelegene Seite der Great Dividing Range.<ref name="Shaw">John H. Shaw: Collins Australian Encyclopedia. Collins, Sydney, 1984, ISBN 0-00-217315-8</ref><ref name=bonzle/>
Verlauf
Von allen Quellen des Darling River ist die des Condamine River am weitesten von dessen Mündung entfernt, bildet also den längsten Flusslauf.<ref name="len">Australian Government: Geoscience Australia, Daten von Sept. 2008</ref> Obwohl sich seine Quelle nur 100 Kilometer landeinwärts von der Küste Queenslands befindet, fließt der Condamine River zunächst in nordwestliche Richtung durch das Gebiet der Darling Downs, danach weiter westwärts.<ref name="Shaw" /> Bis zur Mündung in den Indischen Ozean muss das Quellwasser eine Strecke von 3672 Kilometern zurücklegen.<ref name="len" />
Der Fluss passiert die Städte Killarney und Warwick. Sein Nebenfluss Gowrie Creek hat sein Einzugsgebiet um Toowoomba.
Zwischen Condamine und Surat ändert sich der Name des Flusses in Balonne River. Bei Surat biegt der Fluss nach Südwesten ab<ref name="qlddams">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und passiert im weiteren Verlauf St. George und Dirranbandi.
Wasserwirtschaft
Das Wasser des Condamine River wird sowohl zur Trinkwasserversorgung als auch zur Bewässerung verwendet. Der Lesliedamm am Sandy Creek, einem Nebenfluss des Condamine, ist das Trinkwasserreservoir für die Stadt Warwick. Das kleine Talgaiwehr in der Nähe von Clifton speichert bis zu 640 Millionen Liter Wasser.<ref name="qlddams"/> Während Dürreperioden trocknet der Condamine so weit aus, dass im Flussbett eine Reihe von Tümpeln entstehen.
Geschichte
Der Condamine River erhielt seinen Namen 1827 von Allan Cunningham. Er benannte den Fluss nach T. De La Condamine, dem Adjutanten des damaligen Gouverneurs Ralph Darling. Patrick Leslie war der erste Siedler in dieser Region und gründete 1840 Canning Downs in der Nähe von Warwick.
1847 wurde der gesamte Flusslauf von Ludwig Leichhardt untersucht.
Während der Überschwemmungen in Queensland 2010/2011 trat der Condamine River über seine Ufer. In dem gleichnamigen Ort Condamine wurde mit 14,25 Meter der höchste jemals gemessene Pegelstand erreicht. Zahlreiche Städte wurden überflutet und mussten evakuiert werden.<ref name="dfg"/>
Im Mai 2012 berichtete Jeremy Buckingham, grüner Abgeordneter des Oberhauses des benachbarten New South Wales, über austretendes Methan auf einer fünf Kilometer langen Strecke, etwa ein Kilometer von einer Förderstätte von Coal Bed Methane entfernt, um zu zeigen, dass die auch in seinem Bundesstaat geplante Fördertechnik nicht sicher ist, das Wasser kontaminiert und stark klimaschädliches Methan in die Umwelt lässt.<ref>Max Phillips: Gas bubbling up through condamine river proof that coal seam gas threatens our water. In: jeremybuckingham.org. 30. Mai 2012, abgerufen am 24. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach Untersuchungen der Betreiberfirma der Bohrlöcher gibt es verschiedene mögliche menschliche und umweltbedingte Faktoren, warum es zu diesem Gasaustritt kommt. Es bestünde jedoch keine Gefahr für die Anwohner oder die Umwelt. Im Februar bemerkte ein Forscher der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), dass sich der Gasaustritt vervielfachte. Im April 2016 setzte Buckingham das austretende Gas von einem Boot aus in Brand.<ref>Martha Azzi: Politician sets a river on FIRE as he tries to show how methane from nearby coal seam gas mining is seeping into the water. In: dailymail.co.uk. 23. April 2016, abgerufen am 24. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name=bonzle>Condamine River auf bonzle.com. Abgerufen am 5. Februar 2011</ref> <ref name="dfg">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: The Courier-Mail, News Limited. Abgerufen im 15. Januar 2011 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> </references>