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Autism Is a World

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Autism Is a World ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2004.

Handlung

Der Film porträtiert die 26 Jahre alte Sue Rubin, die eine Autistin ist und nicht sprechen, aber mittels gestützter Kommunikation kommunizieren kann.<ref name="Why debunked autism treatment fads persist">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Why debunked autism treatment fads persist.] Emory University, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. November 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Syracuse University's reinforcement of facilitated communication inexcusable, concerning.] Syracuse University, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Todd, James (2012)">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Mit 13 Jahren wurde ihr das geistige Potential einer 2-Jährigen und ein IQ von 29 diagnostiziert. Zum Zeitpunkt der Entstehung des Films besuchte Sue das Whittier College. Im Hauptfach studierte sie Geschichte. Für ihre Zukunft plante sie, als Journalistin zu arbeiten und sich um die Rechte von Autisten zu kümmern.<ref name="LA Times" /> 2013 machte sie nach 16 Jahren ihren Abschluss als Bachelor of Arts in Lateinamerikanischer Geschichte.<ref>Susan Marjorie Rubin: Meet Sue Rubin -- Author, Self-advocate, Consultant, Writer and Subject of the 2004 Academy Award Nominated Documentary "Autism is a World"</ref><ref>Event to help college students with autism: Speakers, including locals, will share their stories, 17. Oktober 2018</ref>

Nominierungen

2005 wurde der Film in der Kategorie Bester Dokumentar-Kurzfilm für den Oscar nominiert.<ref name=NYTimes>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig NY Times: Autism Is a World.] In: The New York Times. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Dezember 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung </ref>

Hintergrund

Der Film wurde von Gerardine Wurzburg produziert, die auch Regie führte. Die Koproduktion übernahm das CNN Kabelnetzwerk. Der Dokumentarfilm wurde als Teil der Fernsehserie CNN Presents ausgestrahlt. Rubins Aussagen im Films wurden von der Schauspielerin Julianna Margulies gesprochen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Entertainment.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Regisseurin Wurzburg nannte Rubin „die Helen Keller ihrer Generation“.<ref name="LA Times">John Horn: True believers: Heartfelt stories abound in little-noticed Oscar-nominated shorts. Los Angeles Times, 18. Februar 2005, abgerufen am 18. April 2017.</ref>

Kritik

Autismusforscher wie Gina Green von der San Diego State University haben den Film für die positive Darstellung der gestützten Kommunikation kritisiert. Green stellte fest, dass es „alarmierend“ wäre, diesen Film ohne „einen Hinweis, geschweige denn eine Offenlegung“ der Beweise gegen die gestützte Kommunikation zu machen.<ref>Lisa Barrett Mann: Oscar Nominee: Documentary or Fiction? In: The Washington Post. 22. Februar 2005, abgerufen am 4. Juni 2017.</ref> In einem Artikel des Magazins Slate wird Autism is a World als Propagandafilm für die Pseudowissenschaft gestützte Kommunikation bezeichnet. Douglas Biklen, der Leiter des Facilitated Communication Institutes, eines Institutes für gestützte Kommunikation, war Koproduzent von Autism is a World.<ref>David Auerbach: Facilitated Communication Is a Cult That Won’t Die, Slate, 12. November 2015</ref> Die Behavior Analysis Association of Michigan (BAAM) kritisiert, dass im Film das bei Sue Rubin vorliegende Mikrodeletionssyndrom 2q37 nicht erwähnt wird, das Behinderungen wie Skelettmissbildungen und schwere Entwicklungsbeeinträchtigungen verursacht. Außerdem wird bemängelt, dass Rubin trotz eines angeblichen IQs von 133 einfachste Tätigkeiten nicht selbstständig ausführen kann, auf eine 24-Stunden-Betreuung angewiesen ist und nur die Artikulationsfähigkeiten einer Zwei- bis Dreijährigen besäße.<ref name="BAAM" /> Newsweek und People Magazine bewarben den Film, indem sie unkritische Berichte über die Erfolgsstory von Rubin durch die gestützte Kommunikation veröffentlichten.<ref>My Mind Began To Wake Up, Newsweek, 27. Februar 2005</ref><ref>Autism: Breaking the Silence, People Magazine, 11 April 2005</ref><ref name="BAAM" /> Die Nancy Lurie Marks Foundation, eine Unterstützerin des Facilitated Communication Institutes, verschenkte zur Bewerbung der gestützten Kommunikation 16.000 Freiexemplare des Dokumentarfilms an öffentliche Bibliotheken in den USA. CNN unterstützte die Kampagne für die Pseudowissenschaft der gestützten Kommunikation durch werbefreie Ausstrahlung des Dokumentarfilms an Schulen.<ref name="BAAM"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rezension der Behavior Analysis Association of Michigan (BAAM) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Juli 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baam.emich.edu, 22. Mai 2005, bis zum 23. Februar 2008 mehrmals aktualisiert</ref>

DVD-Veröffentlichung

Literatur

  • Behinderungsmodelle in: Franziska Felder: Inklusion und Gerechtigkeit: Das Recht behinderter Menschen auf Teilhabe, Campus Verlag, 2012, S. 61 & 62 [1]

Weblinks

Einzelnachweise

<references />