Franz Grubhofer
Franz Grubhofer (* 6. Februar 1914 in Dornbirn; † 11. November 1970 ebenda) war ein österreichischer Politiker (ÖVP). Von 1945 bis 1962 vertrat Grubhofer die ÖVP im österreichischen Nationalrat, 1956 bis 1961 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Inneres.
Leben und Wirken
Franz Grubhofer wurde am 6. Februar 1914 in der Stadt Dornbirn in Vorarlberg geboren, wo er aufwuchs und die Volksschule absolvierte. Anschließend besuchte er drei Jahre lang die Bundesrealschule Dornbirn, wo er während seiner Schulzeit Mitglied der Katholischen Mittelschülerverbindung „Siegberg Dornbirn“ war.<ref>Katholische Couleurstudenten in Österreich. In: Borussen-Echo, 269sa, Oktober 1982, S. 10</ref> 1928 begann er seine erste berufliche Anstellung als Hilfsarbeiter und Praktikant bei einem Dornbirner Textilunternehmen. Im Jahr 1934 eröffnete er ein eigenes Kleingewerbegeschäft, für das ihm die Lizenz jedoch 1938 entzogen wurde. Daraufhin arbeitete er als Angestellter beim Landwirtschaftsamt Vorarlberg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Befreiung Österreichs von den Nationalsozialisten wurde Grubhofer als Mandatar der ÖVP zum Abgeordneten des Nationalrats gewählt. Vom 19. Dezember 1945 bis zum 14. Dezember 1962 gehörte er damit der parlamentarischen Volkskammer an. Während dieser Zeit wurde er auch stellvertretender Landesparteiobmann und Organisationsreferent der ÖVP Vorarlberg und am 29. Juni 1956 zum Staatssekretär im Innenministerium ins Bundesregierungskabinett von Julius Raab berufen. Staatssekretär blieb er bis zum 11. April 1961. Nach seiner Rückkehr nach Vorarlberg wurde Grubhofer Vorsitzender der Vorarlberger gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft.
Auszeichnungen
- 1955: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich<ref>Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)</ref>
- 1960: Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich<ref>Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)</ref>
- 1960: Bayerischer Verdienstorden
Weblinks
- Franz Grubhofer auf der Website des österreichischen Parlaments
Einzelnachweise
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Julius Raab | Adolf Schärf / Bruno Pittermann
Fritz Bock | Heinrich Drimmel | Leopold Figl | Ferdinand Graf | Franz Grubhofer | Franz Gschnitzer | Oskar Helmer | Udo Illig | Reinhard Kamitz | Bruno Kreisky | Anton Proksch | Karl Stephani | Franz Thoma | Otto Tschadek | Karl Waldbrunner | Eduard Weikhart | Hermann Withalm
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Julius Raab | Bruno Pittermann
Josef Afritsch | Fritz Bock | Christian Broda | Heinrich Drimmel | Max Eibegger | Ferdinand Graf | Franz Grubhofer | Franz Gschnitzer | Eduard Hartmann | Eduard Heilingsetzer | Reinhard Kamitz | Bruno Kreisky | Anton Proksch | Otto Rösch | Otto Tschadek | Karl Waldbrunner | Eduard Weikhart
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grubhofer, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat und Staatssekretär (ÖVP) |
| GEBURTSDATUM | 6. Februar 1914 |
| GEBURTSORT | Dornbirn |
| STERBEDATUM | 11. November 1970 |
| STERBEORT | Dornbirn |
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- Staatssekretär (Österreich)
- Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)
- Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Österreich
- Politiker (Vorarlberg)
- Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
- Träger des Bayerischen Verdienstordens
- Person (Dornbirn)
- ÖVP-Mitglied
- Österreicher
- Geboren 1914
- Gestorben 1970
- Mann