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Zyklon Yasi

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Severe Tropical Cyclone Yasi
Kategorie-5-Zyklon (Australische Skala)
Kategorie-4-Zyklon (SSHWS)
Datei:Cyclone Yasi 2 February 2011 approaching Queensland.jpg
Yasi bei seiner höchsten Intensität vor der Küste Australiens
Yasi bei seiner höchsten Intensität vor der Küste Australiens
Entstehung 26. Januar 2011
Auflösung 3. Februar 2011
Spitzen­wind­geschwin­digkeit
215 km/h (130 mph) (10 Minuten anhaltend)
250 km/h (155 mph) (1 Minute anhaltend)
285 km/h (180 mph) (Böen)
Niedrigster Luftdruck 929 hPa (mbar)
Tote 1 indirekt
Sachschäden 3 Milliarden US-$ (2011)
Betroffene
Gebiete
Salomonen, Vanuatu, Papua-Neuguinea, Queensland (Australien)
Saisonübersicht:
Südpazifische und Australische Zyklonsaison 2010–2011

Zyklon Yasi war der stärkste tropische Wirbelsturm der australischen Zyklonsaison 2010–2011. Der Zyklon bildete sich am 26. Januar 2011 über dem Südpazifik unweit der Fidschiinseln. Das System intensivierte sich rasch und zog stetig nach Westen. Am 31. Januar kreuzte es den 160. östlichen Längengrad als Zyklon der Kategorie 3 der australischen Zyklonskala und gelangte so in den Verantwortungsbereich des Bureau of Meteorology in Brisbane. Über dem Korallenmeer mit seinen hohen Wassertemperaturen von etwa 28 °C intensivierte sich der Zyklon rapide und erreichte am 1. Februar die höchste Kategorie der Skala. Die Zugbahn führte den Wirbelsturm auf die Küste des australischen Bundesstaates Queensland zu, auf die er am 2. Februar in Mission Beach traf. Das Auge überquerte im weiteren Verlauf unter anderem die Orte Innisfail, Tully, Cardwell und Ingham.<ref>Tropical Cyclone forecast track map – Tropical Cyclone Yasi Australian Government Bureau of Meteorology</ref>

Sturmverlauf

Datei:Yasi 2011 track.png
Zugbahn des Zyklons. Die Punkte markieren die Lage des Zentrums im 6-Stunden-Intervall.

Zyklon Yasi wurde zuerst am 26. Januar durch das zuständige Regional Specialized Meteorological Centre in Nadi (Fiji Meteorological Service; FMS) als tropische Störung identifiziert. Es erhielt die Bezeichnung 09F, als es sich rund 330 km südsüdwestlich von Tuvalu befand. Hohe Wasseroberflächentemperaturen in der gesamten Ozeandeckschicht bis 150 Meter Tiefe und geringe bis mäßige Windscherung ließen eine stetige Intensivierung des nach Südwesten ziehenden Systems erwarten,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Disturbance Summary.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.met.gov.fjVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Tropensturm Yasi vor Queensland, WissensLog, S. Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, vom 2. Februar 2011</ref> doch in den darauffolgenden beiden Tagen entwickelte sich das System nur langsam.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Disturbance Summary.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.met.gov.fjVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Störung wurde dennoch am 27. Januar zu einer tropischen Depression hochgestuft.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Disturbance Summary.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gwydir.demon.co.ukVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 28. Januar beschrieb das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) der United States Navy die Depression als schlecht entwickelt, mit einem ausgedehnten Gebiet rotierender, flackernder Konvektion.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Significant Tropical Weather Advisory for the Western and South Pacific Oceans.] United States Navy, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am darauf folgenden Tag entwickelte sich das System deutlich, sodass das JTWC die Warnung ausgab, dass die Bildung eines tropischen Zyklons bevorstehe. Das bodennahe Zirkulationszentrum wurde ausgeprägter und Konvektionswolken bildeten sich an der nördlichen Peripherie des Tiefdruckgebietes.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Cyclone Formation Alert.] United States Navy, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Während des 30. Januars intensivierte sich das System rapide, sodass das JTWC aufgrund von ASCAT-Aufnahmen das System zu einem tropischen Sturm erklärte, da böige Winde um das Zentrum des Systems festgestellt wurden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Storm 11P Advisory 001.] United States Navy, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch der FMS, der das für den Südpazifik zuständige RSMC betreibt, stufte das System auf und vergab entsprechend der Liste der Namen tropischer Wirbelstürme den Namen Yasi. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Zyklon Yasi etwa 370 km nordöstlich von Vanuatu.<ref name="FMS1">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Disturbance Advisory Number A4.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gwydir.demon.co.ukVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Sturm befand sich am nördlichen Rand eines ausgeprägten subtropischen Rückens und zog in einer westlichen Richtung, wobei er sich über die nördlichen Inseln des Staates hinweg bewegte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Storm 11P Advisory 002.] United States Navy, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die rapide Intensivierung setzte sich fort, und am 31. Januar überschritten die andauernden zehnminütigen Windgeschwindigkeiten 120 km/h. Der Sturm hatte sich so zu einem schweren tropischen Zyklon intensiviert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Disturbance Advisory Number A7.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Tagesverlauf kreuzte Yasi westwärts über den 160. östlichen Längengrad, sodass das RSMC Nadi die letzte Warnung zu dem System ausgab und das Tropical Cyclone Warning Center (TCWC) Brisbane des Bureau of Meteorology die Verantwortung für die Warnungen übernahm und die erste Warnung vor dem Kategorie-3-Zyklon ausgab.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hurricane Warning 092.] Fiji Meteorological Service, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/weather.noaa.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Über dem Korallenmeer intensivierte sich Yasi weiter sehr rasch und wurde innerhalb weniger Stunden in die Kategorie 4 und schließlich in die Kategorie 5 der australischen Zyklonskala hochgestuft.

Der Zyklon traf nahe Mission Beach rund 50 km südlich von Innisfail auf die australische Ostküste. Das Auge des Sturms zum Zeitpunkt des Landfalls wurde mit einem Durchmesser von 35 Kilometer registriert, der Zyklonkern mit den höchsten Windgeschwindigkeiten erreichte einen Durchmesser von etwa 100 Kilometer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yasi starts to cross coast (Memento vom 3. Februar 2011 im Internet Archive). 9 News, 2. Februar 2011</ref> Über Land verlor Yasi kontinuierlich an Kraft. Um 17:15 Uhr UTC, also nach etwa fünf Stunden über Land, wurde Yasi in die Kategorie 4 zurückgestuft; der Zyklon befand sich zu dem Zeitpunkt etwa 95 km südwestlich von Innisfail.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Cyclone Advice Number 27.] Bureau of Meteorology, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zwei Stunden später wurde angenommen, dass sich der Zyklon zu dem Zeitpunkt in die Kategorie 3 abgeschwächt hat.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Cyclone Advice Number 29.] Bureau of Meteorology, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Um 21:00 Uhr UTC nahm das TCWC in Brisbane die Rückstufung in die Kategorie 2 vor. Zu dem Zeitpunkt befand sich das Zentrum von Yasi etwa 95 km südöstlich von Georgetown.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tropical Cyclone Advice Number 31.] Bureau of Meteorology, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Rückstufung in die Kategorie 1 veröffentlichte das TCWC um 3:00 Uhr UTC, als Yasi etwa 150 km nordwestlich von Richmond oder 295 km ostnordöstlich von Mount Isa mit einer Zuggeschwindigkeit von etwa 40 km/h in westsüdwestlicher Richtung wanderte.

Vorbereitungen

Am 1. Februar 2011 lauteten die Prognosen, dass es an der australischen Küste zu Windgeschwindigkeiten von 250 bis 300 Kilometer pro Stunde kommen könne. In Cairns wurden 9000 Bewohner angewiesen, den Ort zu verlassen. Die Armee half, die Krankenhäuser zu evakuieren. Insgesamt wurden 30.000 Menschen zur Flucht aufgerufen. Anna Bligh, Ministerpräsidentin von Queensland, sprach von einem gewaltigen und lebensbedrohenden Sturm. Insgesamt etwa 300.000 Menschen in der Region wurden als betroffen eingeschätzt.<ref>Focus [1]</ref><ref>Tagesschau: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yasi kommt mit 300 Stundenkilometern. (Memento vom 4. Februar 2011 im Internet Archive).</ref><ref>Spiegel [2]</ref><ref>WELT [3]</ref>

Die australischen Streitkräfte halfen mit 100 in den Laverack Baracks in Townsville stationierten Soldaten den örtlichen Behörden bei der angeordneten Evakuierung. Ausrüstung sowie Flugzeuge und Schiffe des Militärs wurden aus der Zugbahn des Zyklons verlegt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Courier-Mail, 2. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die Streitkräfte Australiens bereiteten sich darauf vor, sich nach dem Durchzug des Sturms mit Flugzeugen an Rettung, Bergung und Versorgung der Bevölkerung in der betroffenen Region zu beteiligen. Das schwere Landungsschiff HMAS Tobruk wurde ebenfalls auf einen Einsatz vorbereitet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, News.com, 2. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

In der Milne Bay Province in Papua-Neuguinea wurden die Bewohner aufgefordert, höher gelegene Gebiete aufzusuchen.

Auswirkungen

Datei:Tree snapped from the base on Glendale Drive in the Townsville suburb of Annandale.jpg
Umgestürzter Baum in Townsville
Datei:Cyclone Yasi - the next few hours after .. (6729471011).jpg
Stark beschädigte Straße bei Mission Beach

Bevor der Sturm auf das australische Festland traf, zog das Sturmzentrum direkt über Willis Island hinweg. Diese kleine Insel liegt etwa 450 km östlich von Cairns.<ref name="WillisIsland1">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Australian Broadcasting Corporation, 2. Februar 2011. Abgerufen am 4. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die meteorologischen Daten, die von der Insel übertragen wurden, spiegeln die Annäherung des Sturmes wider. Das Anemometer wurde durch eine Windböe von 185 km/h beschädigt, anschließend fiel der Luftdruck auf 937,9 hPa.<ref name="WillisIsland"/> Gegen 9:00 Uhr Ortszeit am 2. Februar wurde die Datenübertragung des Wetterradars unterbrochen,<ref name="WillisIsland1"/> etwa eine Stunde später ging die Kommunikation mit den Einrichtungen auf der Insel völlig verloren.<ref name="WillisIsland">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Latest Weather Observations for Willis Island (31 January – 2 February).] Bureau of Meteorology, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bom.gov.auVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das Dorf Mission Beach und die beiden kleineren Orte Tully und Cardwell wurden von Yasi besonders hart getroffen. Mission Beach, wo das Auge des Zyklons auf Land stieß, wurde in australischen Medien als Ground Zero beschrieben.<ref>Ground Zero at Mission Beach Herald Sun, Melbourne – 3. Februar 2011</ref> Im nahegelegenen Tully waren die Verwüstungen ebenfalls erheblich: kaum ein Haus blieb unbeschädigt, etwa jedes dritte wurde zerstört oder abgedeckt, ein Großteil der landwirtschaftlichen Anbauflächen wurde vernichtet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.couriermail.com.auCyclone Yasi leaves Tully a scene of devastation (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Courier Mail, Brisbane – 3. Februar 2011</ref> Das etwas weiter südlich und direkt am Meer gelegene Cardwell bezeichneten Augenzeugen „wie von einem Tsunami getroffen und nahezu ausgelöscht“.<ref>Cardwell devastated by Cyclone Yasi Courier Mail, Brisbane – 3. Februar 2011</ref> Die beiden größeren Orte Innisfail im Norden und Ingham im Süden waren vergleichsweise weniger stark beeinträchtigt, doch auch hier nahmen die Vegetation und zahlreiche Häuser Schaden durch den Sturm und nachfolgende Überschwemmungen.<ref>Innisfail dodges a bullet from Cyclone Yasi Daily Telegraph, Sydney – 3. Februar 2011</ref><ref>INGHAM: People sheltered in bank vault during Cyclone Yasi Daily Telegraph, Sydney – 3. Februar 2011</ref>

In den zwei großen Städten der Region, Cairns und Townsville, zwischen denen der Zyklon angelandet war, waren die Ausläufer des Sturmzentrums ebenfalls deutlich spürbar, die Beschädigungen hielten sich aber in Grenzen.<ref>Cairns evacuees returning home after Yasi Courier Mail, Brisbane – 3. Februar 2011</ref><ref>TOWNSVILLE: Lucky to dodge bullet Courier Mail, Brisbane – 3. Februar 2011</ref> Mindestens ein Todesopfer gab es zu beklagen. Ein 23-jähriger Mann erstickte nahe Ingham, als er selber versuchte, sein Haus wieder mit Strom zu versorgen. Er atmete Abgase eines Dieselgenerators ein.<ref>Man suffocates in wake of Cyclone Yasi The Australian – 4. Februar 2011</ref> Zwei Männer, ein Ehepaar und ein Teenager wurden zwischenzeitlich vermisst, konnten aber in den folgenden Tagen aufgefunden werden.<ref>Missing teen found safe after Cyclone Yasi Herald Sun, Melbourne – 5. Februar 2011</ref> Aufgrund der geringen Opferzahl und der weitestgehenden Verschonung der Großstädte war in der nachträglichen Berichterstattung hin und wieder davon die Rede, dass Queensland „noch einmal davon gekommen sei“, der genaue wirtschaftliche Schaden ist jedoch noch nicht zu beziffern.<ref>Queensland entgeht trotz Zyklons Yasi der Katastrophe Focus</ref> In der Region, auf die ein Drittel des nationalen Zuckerrohranbaus entfällt und in der fast alle Bananenplantagen Australiens liegen, entstand allein in der Landwirtschaft enormer Schaden. Dieser beträgt ersten Schätzungen zufolge mindestens 500 Millionen Australische Dollar.<ref name="spiegel743284"/>

Yasis Resttief, das weiter in südwestlicher Richtung zog, führte auch in South Australia zu Starkregen; in Terowie und Yongala wurden am 5. Februar Regenmengen von 140 mm gemessen.<ref name="Yasi_02">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Sunday Mail, Adelaide Now, 6. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Überflutungen traten im Norden des Bundesstaates verbreitet auf und erreichten sogar Renmark am River Murray.<ref name="Yasi_02"/> Im Nordwesten von Victoria stellte Mildura mit 142 mm einen neuen Höchstwert für den innerhalb eines Tages gefallenen Niederschlag. In Lyndhurst, einem Vorort von Melbourne, betrug am 4. Februar der kumulierte Niederschlag für die 24 Stunden von 9:00 Uhr Ortszeit (22:00 Uhr UTC) bis zum darauffolgenden Tag 180 mm.<ref name="Yasi_03">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, The Age, 6. Februar 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Die Evakuierungen wurden nach und nach wieder aufgehoben, obwohl an dem gesamten Küstenabschnitt auch in der Folgezeit einige Verkehrswege unpassierbar waren und erhebliche Beeinträchtigungen bei der Strom- und Wasserversorgung bestanden – zeitweise waren etwa 200.000 Haushalte ohne Strom.<ref name="spiegel743284">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Der Spiegel, 3. Februar 2011. Abgerufen am 6. Februar 2011Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Yasi – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />