David Kato
David Kato Kisule (* 15. Februar 1964<ref>Bild in: Karen McVeigh and Damien Pearse: Ugandan lesbian wins temporary reprieve from deportation, guardian.co.uk, 28. Jänner 2011</ref>; † 26. Januar 2011 in Mukono) war einer der prominentesten Schwulenaktivisten Ugandas.
Leben
Kato war Grundschullehrer. Kurz bevor er mehrere Jahre nach Südafrika zog, hatte er sein Coming-out vor der Familie. Er vertraute sich insbesondere seinem älteren Zwillingsbruder John Mulumba Wasswa an. (Wasswa ist in Baganda-Tradition der Name des Erst- und Kato der des zweitgeborenen Zwillingsbruders.) Dieser hatte schon gemerkt, dass Kato anders war und respektierte ihn. In Johannesburg engagierte er sich in der dortigen Bewegung. Mit Ende der Apartheid war dort Homosexualität straffrei geworden und sexuelle Orientierung wurde in einem Antidiskriminierungsgesetz als Kategorie aufgenommen, was 1996 auch in der Verfassung Eingang fand. Dennoch ist Homophobie weit verbreitet und es kommt immer wieder zu Gewalt an Homosexuellen. Im Jahre 1998 kehrte Kato nach Uganda zurück und wollte sich nach der Erfahrung in Südafrika für die Rechte von Homosexuellen engagieren. Er kannte zu diesem Zeitpunkt noch keine Gleichgesinnten, wusste aber, dass es Schwule (in Uganda Kuchus genannt) geben musste. Wenig später wurde er wegen seines Aktivismus zum ersten Mal für eine Woche in Polizeihaft genommen.<ref name="Obituary">Obituary: Uganda gay activist David Kato, bbc.co.uk, 27. Jänner 2011</ref><ref>Andrea Böhm: Nachruf auf einen Furchtlosen: zum Mord an David Kato, zeit.de, 27. Januar 2011</ref>
In der Folge wurde er zu einem führenden Mitglied der Lesben- und Schwulenbewegung in Ostafrika und zu einem der sichtbarsten Aktivisten in Uganda. Laut New York Times ist er Gründer der ugandischen Schwulenbewegung;<ref name="NYT">Jeffrey Gettleman: Ugandan Who Spoke Up for Gays Is Beaten to Death von Josh Kron, erschienen in New York Times am 28. Januar 2011 online verfügbar</ref> er selbst pflegte von sich zu sagen, dass er der erste offen schwule Ugander sei.<ref name="gayuganda">Shock in the System: David Kato Kisule, gayuganda.blogspot.com, 27. Jänner 2011</ref> Vor einigen Jahren organisierte er die erste Konferenz in Kampala.<ref name="NYT"/> Er war Sprecher der Menschenrechtsorganisation Sexual Minorities Uganda (SMUG) und seit 2004<ref name="pinknews">Jessica Geen: Tributes to ‘brave’ gay rights campaigner David Kato, pinknews.co.uk, 27. Januar 2011</ref> für in dem Verband für Rechtsfragen zuständig.<ref>Jim Burroway: “Kato” Means the Younger of Twins, Box Turtle Bulletin, 27. Januar 2011</ref> Er entwickelte zudem für eine Reihe von Organisationen Strategien zum Umgang mit HIV und AIDS.<ref name="Obituary"/>
Er lebte in Masaka, später in Nansana und zuletzt in Mukono, wo er 2010 ein selbstgebautes Haus bezog.<ref name="gayuganda"/> Kato hatte vielfach Probleme mit seinen Arbeitgebern, besonders durch seine Offenheit und die Sichtbarkeit in den Medien. Laut seinem Freund Poline Kimani ergriff er immer die Initiative wenn er Ungerechtigkeiten sah und war sehr bestimmend, er schien in jedem Fall die Führung übernehmen zu wollen.<ref name="Obituary"/> Wenn andere Schwule sich zu Hause bedroht fühlten, konnten sie bei ihm Unterschlupf finden. Er kümmerte sich auch um diejenigen, die in Polizeistationen saßen und versuchte sie zu befreien.<ref name="gayuganda"/><ref name="internationalist"/> Homophoben Vorurteilen entsprechend wurde er oft fälschlicherweise beschuldigt, Kinder zu verführen.<ref name="Obituary"/> Auch Paul Kagaba, ein erwachsener Mann und Vorzeige-Ex-Gay des homophoben Pastors Martin Ssempa, beschuldigte Kato, ihn „rekrutiert“ zu haben.<ref name="gayuganda"/> Im Laufe der Zeit wurde er zwei weitere Male verhaftet. Im Jahre 2009 brachen ihm einige Polizisten außer Dienst die Schulter.<ref name="internationalist">Jocelyn Edwards: An unfathomable future, New Internationalist Magazine, 1. April 2010</ref>
Im Oktober 2009 brachte der Abgeordnete David Bahati, welcher enge Verbindungen zu US-amerikanischen Evangelikalen hat,<ref>Julie Bolcer, Andrew Harmon: Ugandan Gay Activist Murdered, The Advocate, 27. Januar 2011</ref> einen Gesetzesentwurf in das Parlament ein, der neben den bestehenden Haftstrafen für gleichgeschlechtlichen Verkehr unter anderem zusätzlich die Todesstrafe möglich gemacht hätte, ebenso wie für diejenigen, der wiederholt davon Kenntnis hatten und dies nicht meldeten. Das Gesetz hätte jegliche Menschenrechtsarbeit in diesem Bereich kriminalisiert, da auch „Werbung (= Gutheißung) für Homosexualität“ mit bis zu sieben Jahren Gefängnis bestraft worden wäre. Nationale und internationale Kampagnen gegen diese weltweit einzigartige geplante Verschlechterung bestimmten die folgende Zeit.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A matter of life and death: The struggle for Ugandan gay rights ( vom 30. Januar 2011 im Internet Archive), University of Cambridge, 2010</ref><ref name="blacklooks">Sokari Ekine: David Kato Rest In Peace my friend, Black Looks, 27. Januar 2011</ref> Die Anfeindungen und Attacken gegenüber Homosexuellen verstärkten sich nach Einführung des Gesetzesvorschlages.<ref name="msnbc2010">Godfrey Olukya, Jason Straziuso, AP: Gays in Uganda say they're living in fear, msnbc.com, 19. Oktober 2010</ref> Mit Unterstützung konnte erreicht werden, dass das Gesetz im Januar 2011 nicht verabschiedet wurde, sollte aber nach der Wahl im Februar 2011 im neu gewählten Parlament behandelt werden. Kato gab 2010 den Lehrberuf auf, um sich auf seine Arbeit bei SMUG zu konzentrieren.<ref name="Obituary"/> Im selben Jahr schloss er an der University of York einen Kurs in Menschenrechten ab.<ref name="pinknews"/> Er wurde regelmäßig schikaniert und in sein Haus wurde mehrmals eingebrochen.<ref name="blacklooks"/>
Am 2. Oktober 2010 veröffentlichte die ugandische Boulevardzeitung Rolling Stone die ersten Fotos und Adressen von 100 „Top Homos“ mit dem Zusatz „Hang them“ („Hängt sie“). Das Blatt steht in Kontakt mit der evangelikalen Bewegung, nicht aber mit dem bekannten Musikmagazin gleichen Namens. Katos Bild erschien mit jenem des anglikanischen Bischofs Christopher Senyonjo auf Seite eins.<ref>Jim Burroway: “Hang Them”: Another Wave of Anti-Gay Vigilantism Strikes Uganda, Box Turtle Bulletin, 4. Oktober 2010</ref><ref name="boxturtle2">Jim Burroway: Ugandan LGBT Advocate Murdered; Had Been Named By “Hang Them” Tabloid, Box Turle Bulletin, 26. Januar 2011</ref> Auf Seite zwei titelte das Blatt: „Hang them: They are after our kids“ („Hängt sie: Sie sind hinter unseren Kindern her“)<ref name="box2011">Jim Burroway: Uganda’s High Court Ruling Against “Hang Them” Tabloid Campaign, Box Turtle Bulletin, 3. Januar 2011</ref> und schrieb, dass Homosexuelle eine Million Kinder rekrutieren würden.<ref name="msnbc2010"/> Zu den geouteten Personen zählte auch die Menschenrechtsaktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera.<ref>Uganda gay activist Kasha Jacqueline Nabagesera hailed. In: bbc.co.uk. 4. Mai 2011, abgerufen am 4. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Drohungen gegen Kato nahmen in der Folge zu.<ref name="Obituary"/> Er sorgte sich zunehmend um seine Sicherheit<ref name="pinknews"/>, wechselte zwar immer wieder seinen Schlafplatz,<ref>Warren Throckmorton: SMUG: Ugandan GLBT activist David Kato has been murdered, wthrockmorton.com, 26. Januar 2011</ref> versteckte sich aber nicht wie andere Geoutete. Zusammen mit Kasha Jacqueline Nabagesera und Pepe Onziema klagte er gegen die Zeitung. Am 30. Dezember 2010 untersagte der Oberste Gerichtshof weitere Outings und sprach den Klagenden eine Entschädigung zu.<ref name="box2011"/><ref name="boxturtle2"/>
Ermordung
Am 26. Januar 2011 wurde er um etwa 14 Uhr<ref>Pressemitteilung: SMUG statement on the murder of David Kato, wthrockmorton.com, 26. Januar 2011</ref> in seinem eigenen Haus durch zwei Hammerschläge auf den Kopf schwer verletzt. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.<ref>Uganda: Promptly Investigate Killing of Prominent LGBT Activist, Human Rights Watch, 27. Januar 2011</ref> Laut dem ugandischen Botschafter bei der EU sei sein Mörder ein Callboy gewesen, der Kato erschlug, nachdem es zwischen beiden zu einem Streit über die Bezahlung der zuvor von Kato in Anspruch genommenen sexuellen Dienstleistungen gekommen sei.<ref>Vgl. die <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Darstellung des Sachverhalts durch den Ugandischen Botschafter bei der EU Stephen T.K. Katenta-Apuli in einem Brief v. 15. März 2011 an den Präsidenten des Europäischen Parlaments ( vom 31. März 2014 im Internet Archive)</ref>
Kurz vor seinem Tod war sein E-Mail-Account gehackt worden.<ref name="gayuganda" /> Stunden zuvor besprach er weitere Sicherheitsvorkehrungen, hatte aber laut eigener Aussage kein Geld um in der Stadt Zuflucht zu suchen.<ref>Xan Rice: Ugandan gay rights activist David Kato found murdered, guardian.co.uk, 27. Januar 2011</ref>
Bei seiner Beerdigung in Namataba im Distrikt Mukono kam es zu Tumulten, als ein anglikanischer Priester das Wort ergriff und Homosexuelle als verdorben bezeichnete und ihnen eine Rückkehr zu Gott nahelegte. Zuvor war eine Botschaft von Barack Obama verlesen worden, in der Kato für seinen Mut gelobt wurde.<ref>Hetze bis ans Grab von Arne Perras auf sueddeutsche.de, 28. Januar 2011</ref>
Reaktionen
Die Meldung über den Mord wurde von Online-Zeitungen in Europa, Amerika, Ozeanien sowie Indien und Taiwan verbreitet. Neben Kommentaren, Nachrufen und Aufklärungsaufrufen an die Polizei durch Menschenrechtsgruppen und -aktivisten äußerten sich der Präsident des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek,<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Buzek calls for investigation into the death of Ugandan gay rights activist David Kato ( vom 31. Januar 2011 im Internet Archive), europarl.europa.eu, 27. Januar 2011</ref> US-Präsident Barack Obama,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Obama statement on murder of Uganda gay activist David Kato ( vom 29. Januar 2011 im Internet Archive), 365gay.com, 28. Januar 2011</ref> US-Außenministerin Hillary Clinton<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hillary Clinton: Gay activist David Kato was “brutally murdered” ( vom 29. Januar 2011 im Internet Archive), 365gay.com, 28. Januar 2011</ref> und der anglikanische Erzbischof von Canterbury Rowan Williams.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archbishop condemns murder of Ugandan gay human rights activist ( vom 31. Januar 2011 im Internet Archive), archbishopofcanterbury.org, 28. Januar 2011</ref> In Deutschland meldeten sich die bayrische FDP-Politikerin Marina Schuster, der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning und Volker Beck zu Wort.<ref name="queerde">Entsetzen über Mord an David Kato, queer.de, 28. Januar 2011</ref> In London fand am 28. Januar eine Gedenkveranstaltung mit Peter Tatchell vor der ugandischen Botschaft statt.<ref>James Sanders: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Crowds gather for UK vigil in honour of David Kato ( vom 15. Dezember 2011 im Internet Archive), pinkpaper.com, 28. Januar 2011</ref> In Berlin organisierte die ökumenische Rogate-Initiative am 29. Januar ebenfalls vor der ugandischen Botschaft eine Gedenkveranstaltung.<ref name="queerde"/>
Bemerkenswert für ugandische Verhältnisse war der Leitartikel der führenden unabhängigen Tageszeitung Daily Monitor zwei Tage nach Katos Tod. Darin wurde zu einer „ehrlichen Diskussion“ über Homosexualität aufgerufen, die auf einer anderen Diskussionskultur fußen solle. Es wurde vermerkt, dass strenge Bestrafungen abschreckend wirkten, aber Homosexualität nicht aus der Welt schaffen könnten. Auch könne die Bestrafung dazu beitragen, die Diskriminierung sexueller Minderheiten zu zementieren.<ref>Editorial: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Can we talk honestly about homosexuality? ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Daily Monitor, 28. Januar 2011</ref><ref>ju: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ugandas Daily Monitor ruft zu ehrlicher Diskussion über Homosexualität auf ( vom 10. Dezember 2011 im Internet Archive), queernews.at, 28. Januar 2011</ref>
Giles Muhame, Herausgeber der ungandischen Zeitschrift Rolling Stone, verurteilte gegenüber Reuters das Verbrechen und sagte, er fühle mit der Familie Katos. „When we called for hanging of gay people, we meant … after they have gone through the legal process. I did not call for them to be killed in cold blood like he was.“ (deutsch: „Als wir aufriefen, die schwulen Menschen zu hängen, meinten wir … nachdem sie im Rechtsweg verurteilt wurden. Ich habe nicht dazu aufgerufen, sie kaltblütig zu ermorden.“)<ref>Tom Walsh, David McKenzie: Ugandan gay rights activist bludgeoned to death, CNN, 28. Januar 2011; mit Videointerview vom Oktober 2010</ref> Gegenüber dem Daily Monitor drückte er ebenfalls seine Anteilnahme gegenüber der Familie aus. Weiter meinte er, dass Kato ein Opfer seiner eigenen üblen Handlungen sei. „He brought death upon himself. He hasn’t lived carefully. Kato was a shame to this country.“ (deutsch: „Er brachte den Tod auf sich selbst. Er lebte nicht umsichtig. Kato war eine Schande für dieses Land.“)<ref>Risdel Kasasira, Johnson Mayamba, Andrew Bagala: World condemns killing of gay activist, monitor.co.ug, 27. Januar 2011</ref>
David Bahati, Autor des homophoben Gesetzesentwurfs, bezeichnete den Tod Katos als bedauerlich. Er solle den Ugandern die Augen über die Illegalität der Homosexualität öffnen. Bahati beschreibt Kato als eine erbärmliche Seele, die durch illegale Akte zerstörte Zukunft der Kinder sowie die zerbrochenen Ehen. Der Tod habe nichts mit Bahatis Aktionen zu tun, sondern alles habe mit den Spenden an diese Personen zu tun, welche die Aufmerksamkeit von Verbrechern auf sich ziehen.<ref>Uganda People News: Anti gay activist mourns dead gay rights advocate, ugpulse.com, 28. Januar 2011</ref> Es gehört zu den gängigen Mythen in Uganda, dass Schwule mit reichlich Geld aus dem Ausland versorgt werden. In den USA werden evangelikale Kreise aus dem Umfeld des Prayer Breakfast Movement (auch The Family), dessen Mitglied sowohl David Bahati als auch der ugandische Präsident Museveni ist, mit der Mentalität der Homophobie in Uganda in Verbindung gebracht.<ref>Nancy Goldstein: No Prayers for David Kato. The Nation, 4.Feb 2011</ref>
Sonstiges
Während seines letztens Lebensjahres wurde die Dokumentation Call Me Kuchu über LGBT-Aktivisten in Uganda gedreht, in der er eine große Rolle spielt.<ref>"Call me Kuchu" im Kino: Wo Mordlust wütet, sueddeutsche.de, 20. September 2012</ref><ref>Where Being Gay Is a Life-and-Death Struggle, movies.nytimes.com, 13. Juni 2013</ref><ref>Review: 'Call Me Kuchu' an unnerving look at Ugandan LGBT struggle, latimes.com, 20. Juni 2013</ref>
Nach seinem Tod wurde als Erinnerung an ihn der David Kato Vision & Voice Award ins Leben gerufen, mit dem LGBTI-Aktivisten geehrt werden.
Es wurde 2012 von Kriminellen versucht, unter Verwendung seines Namens Vorschussbetrug zu verüben. Sein angeblicher Anwalt Koffie Ayang aus Ghana erzählt von einem hinterlassenen Vermögen, für das keine Erbberechtigten angegeben wurden. Man solle helfen, damit das Erbe nicht an den Staat geht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scam Mail: Nachricht von: Dr. Barr. Koffie Ayang ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), scamcheat.blogspot.com, 29. Februar 2012</ref>
Weblinks
- Andrea Böhm: Nachruf auf einen Furchtlosen: zum Mord an David Kato. In: zeit.de.
- Interview mit WISH am 25. März 2010 in Brüssel (YouTube).
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kato, David |
| ALTERNATIVNAMEN | Kisule, David Kato (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | ugandischer Schwulenaktivist |
| GEBURTSDATUM | 15. Februar 1964 |
| STERBEDATUM | 26. Januar 2011 |
| STERBEORT | Mukono |