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Kasha Jacqueline Nabagesera

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Datei:Kasha Nabagesera.jpg
Kasha Jacqueline Nabagesera beim WorldPride Kongress in Madrid 2017

Kasha Jacqueline Nabagesera (* 1980<ref>nuernberg.de: Menschenrechtspreis. Preisträger. Kasha Jacqueline Nabagesera Abgerufen am 22. September 2013.</ref>) ist eine ugandische Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Mitbegründerin von Freedom and Roam Uganda (FARUG), einer seit 2003 bestehenden Organisation, die sich für eine Verbesserung der Situation von lesbischen und bisexuellen Frauen, Transgender und Intersex-Personen (LBTI) im Lande einsetzt<ref name="FARUGhome1">faruganda.org: Our Vision Abgerufen am 22. September 2013.</ref> und deren Leitung Nabagesera von der Gründung bis zum Juni 2013 innehatte.<ref name="FARUGblog1">faruganda.wordpress.com: FARUG Announces Junic Wambya As New Executive Director Vom 1. Juli 2013. Abgerufen am 22. September 2013.</ref>

Leben

Im Oktober 2010 veröffentlichte die ugandische Zeitung Rolling Stone Fotos verschiedener Personen mit dem Vermerk, diese seien homosexuell, und rief zur Tötung auf.<ref name="BBC Obituary">Obituary: Uganda gay activist David Kato. In: BBC News. 27. Januar 2011, abgerufen am 22. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darunter war auch der Menschenrechtsaktivist David Kato.<ref name="BBC Obituary"/> Dieser wurde sodann im Januar 2011 ermordet.<ref name="BBC Uganda">Uganda gay activist Kasha Jacqueline Nabagesera hailed. In: BBC News. 4. Mai 2011, abgerufen am 22. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch Nabagesera wurde in der Zeitung benannt.<ref name="BBC Uganda"/>

Im Jahr 2011 waren homosexuelle Handlungen in 37 afrikanischen Ländern illegal.<ref name="diestandard">Ugandische Aktivistin ausgezeichnet. In: dieStandard.at. 4. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Mai 2011; abgerufen am 5. Mai 2011.</ref> In der Bevölkerung herrscht vielfach eine Homosexuellen gegenüber feindliche Stimmung.<ref name="diestandard"/> Angefeuert wird diese insbesondere von christlichen Predigern, die von klerikalen Verbänden aus den Vereinigten Staaten finanziert werden, sowie von muslimischen Predigern.<ref name="diestandard"/> Auch ist Homosexualität in Uganda – Nabageseras Heimatland – illegal und kann mit langer Haft bestraft werden.<ref name="BBC Uganda"/> Im Jahr 2011 wurde sogar eine Verschärfung der Bestrafung Homosexueller in Uganda diskutiert.<ref name="BBC Uganda"/>

Nabagesera engagiert sich öffentlich für die Rechte Homosexueller, z. B. in Radiosendungen.<ref name="diestandard"/> Aufgrund ihres Engagements und der damit verbundenen Bedrohung ist Nabagesera gezwungen, ihren Aufenthaltsort häufig zu wechseln.<ref name="BBC Uganda"/>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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