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Mary Kom

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Mary Kom Vorlage:SportPicto
Datei:Mary Kom - British High Commission, Delhi, 27 July 2011.jpg
Mary Kom (2011)
Daten
Geburtsname Mangte Chungneijang Merykom
Geburtstag 1. März 1983
Geburtsort Kangathei, Indien
Nationalität IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Kampfname(n) Magnificent Mary
Gewichtsklasse Fliegengewicht
Größe 1,58 m
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 6 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 2012 London -51 kg
 IBA-Weltmeisterschaften
Silber 2001 Scranton 48 kg
Gold 2002 Antalya 45 kg
Gold 2005 Podolsk 46 kg
Gold 2006 Neu-Delhi 46 kg
Gold 2008 Ningbo 46 kg
Gold 2010 Bridgetown 48 kg
Gold 2018 Neu-Delhi 48 kg
Bronze 2019 Ulan-Ude 51 kg
 Asienspiele
Bronze 2010 Guangzhou 51 kg
Gold 2014 Incheon 51 kg
Asienmeisterschaften
Gold 2003 Hissar 46 kg
Gold 2005 Kaohsiung 46 kg
Silber 2008 Guwahati 46 kg
Gold 2010 Astana 46 kg
Gold 2012 Ulaanbaatar 51 kg
Gold 2017 Ho-Chi-Minh-Stadt 48 kg
Silber 2021 Dubai 51 kg
 Commonwealth Games
Gold 2018 Gold Coast 48 kg

Mary Kom, eigentlich Mangte Chungneijang Merykom (* 1. März 1983 in Kangathei, Manipur) ist eine indische Boxerin. Mit sechs Weltmeistertiteln gilt sie als die erfolgreichste Boxerin der Sportgeschichte.

Boxkarriere

Mary Kom, oder auch MC Mary Kom, begann ihre boxerische Karriere im Jahr 2000. Im Folgejahr nahm sie bereits an den ersten Weltmeisterschaften in den USA teil und erreichte überraschend das Finale, wo sie gegen Julia Sahin unterlag und die Silbermedaille (-48 kg) gewann.<ref>Ergebnisse der WM 2001</ref> Doch schon 2002 konnte sie sich bei den Weltmeisterschaften in der Türkei ihre erste Goldmedaille (-45 kg) sichern, nachdem sie unter anderem Swetlana Miroschnitschenko und Jang Song-ae besiegt hatte.<ref>Ergebnisse der WM 2002</ref>

Ihre ersten Asienmeisterschaften gewann sie 2003 in Indien (-46 kg)<ref>Ergebnisse der AM 2003</ref> und 2005 in der Republik China (-46 kg).<ref>Ergebnisse der AM 2005</ref> Zudem gewann sie bei der Weltmeisterschaft 2005 in Russland ihre zweite Goldmedaille (-46 kg) mit einem Finalsieg gegen Jong Ok.<ref>Ergebnisse der WM 2005</ref> 2006 konnte sie bei der Weltmeisterschaft in Indien ihre inzwischen dritte WM-Goldmedaille (-46 kg) erkämpfen. Sie hatte dabei im Halbfinale erneut Jong Ok und im Finale Steluta Duta geschlagen.<ref>Ergebnisse der WM 2006</ref>

Bei den Asienmeisterschaften 2008 in Indien unterlag sie im Finale diesmal gegen Jong Ok und gewann Silber (-46 kg)<ref>Ergebnisse der AM 2008</ref>, revanchierte sich jedoch bei den Weltmeisterschaften 2008 in China mit einem Halbfinalsieg gegen Jong Ok und besiegte im Finale (-46 kg) auch erneut Steluta Duta.<ref>Ergebnisse der WM 2008</ref>

Bei den Asienmeisterschaften 2010 in Kasachstan schlug sie im Finale erneut Jong Ok (-46 kg)<ref>Ergebnisse der AM 2010</ref> und startete auch bei den ersten Frauenbewerben der Asienspiele 2010 in China. Aufgrund der begrenzten Gewichtsklassen musste sie in der für sie ungewohnten Klasse -51 kg starten und schied dabei im Halbfinale gegen Ren Cancan mit einer Bronzemedaille aus.<ref>Ergebnisse der AS 2010</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2010 auf Barbados blieb sie dann wieder ungeschlagen und sicherte sich mit Siegen gegen Natalie Lungo, Jenny Smith, Lynsey Holdaway, Alice Aparri und Steluta Duta ihre inzwischen fünfte WM-Goldmedaille (-48 kg).<ref>Ergebnisse der WM 2010</ref>

2011 siegte sie beim ersten Asiencup der Frauen in China (-48 kg)<ref>Ergebnisse des AC 2011</ref> und startete 2012 in der Klasse -51 kg bei den Asienmeisterschaften in der Mongolei, wo sie diesmal im Finale Ren Cancan schlagen konnte.<ref>Ergebnisse der AM 2012</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2012 in China unterlag sie aber dann im Viertelfinale (-51 kg) mit 11:13 gegen Nicola Adams und blieb erstmals bei einer WM ohne Medaillengewinn.<ref>Ergebnisse der WM 2012</ref> Sie hatte sich jedoch mit dieser Platzierung bereits für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert, wo erstmals Frauenboxen ausgetragen wurde. In London besiegte sie Karolina Michalczuk und Maroua Rahali, ehe sie im Halbfinale erneut gegen Nicola Adams unterlag und eine Bronzemedaille (-51 kg) gewann.<ref>Ergebnisse der OS 2012</ref>

Nach dem Gewinn der Asienspiele 2014 in Südkorea (-51 kg)<ref>Ergebnisse der AS 2014</ref> und der Nichtteilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 sowie der Asienmeisterschaft 2015, startete sie erst wieder bei den Weltmeisterschaften 2016 in Kasachstan. Dort unterlag sie überraschend in der zweiten Vorrunde gegen Azize Nimani,<ref>Ergebnisse der WM 2016</ref> womit ihr auch ein Auftritt bei den Olympischen Spielen 2016 verwehrt blieb.

2017 gewann Kom wieder die Asienmeisterschaften in Vietnam (-48 kg)<ref>Ergebnisse der AM 2017</ref> und startete bei den Weltmeisterschaften 2018 in Indien. Dort erreichte sie gegen Aigerim Kasenajewa, Wu Yu, Kim Hyang-mi und Anna Okhota den ersten Platz (-48 kg) und gewann damit ihre insgesamt sechste Goldmedaille, was sie zur erfolgreichsten Boxerin der Sportgeschichte werden ließ.<ref>Ergebnisse der WM 2018</ref> Zudem gewann sie auch die Goldmedaille bei den Commonwealth Games 2018 (-48 kg) in Australien.<ref>Ergebnisse der CG 2018</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Russland gewann sie in der Gewichtsklasse -51 kg eine Bronzemedaille, nachdem sie im Halbfinale gegen Buse Naz Çakıroğlu ausgeschieden war.<ref>Ergebnisse der Weltmeisterschaften 2019</ref>

Bei den Asienmeisterschaften 2021 gewann sie Silber in der Klasse -51 kg<ref>Ergebnisse der AM 2021</ref> und hatte sich durch den Gewinn einer Bronzemedaille bei der asiatischen Qualifikation 2020 auch einen Startplatz bei den 2021 in Tokio ausgetragenen Olympischen Spielen gesichert.<ref>Asian OQ 2020</ref> Bei den Olympischen Spielen schied sie im Viertelfinale gegen die Kolumbianerin Íngrit Valencia aus.<ref>Mary Kom’s Olympic career ends in Tokyo 2020, boxing legend loses tight pre-quarters bout</ref> Während der Eröffnungsfeier war sie, gemeinsam mit dem Hockeyspieler Manpreet Singh, die Fahnenträgerin ihrer Nation.

Auszeichnungen (Auswahl)

Quelle:<ref>Mary Kom Biography</ref>

Quellen

Commons: Mary Kom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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