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Daniela Seel

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Februar 2026 um 13:57 Uhr durch imported>Eugénie Pellissier (Matthes & Seitz Berlin) (Der Verlag ist Matthes & Seitz Berlin und nicht nur Matthes & Seitz (nur M&S ist ein anderer Verlag)).
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Daniela Seel (* 4. Dezember 1974 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Lyrikerin, Übersetzerin, Herausgeberin und Verlegerin.

Datei:Buchvorstellung "all dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän." im Deutschen Museum 02.jpg
Daniela Seel, 2016

Leben

2003 gründete die Lyrikerin und ausgebildete Verlagskauffrau Daniela Seel gemeinsam mit dem Buchgestalter und Illustrator Andreas Töpfer den Independent-Verlag kookbooks – Labor für Poesie als Lebensform. Im Zuge dessen ist sie sowohl als Lyrikerin tätig als auch als Verlegerin, Lektorin und Kritikerin, wobei sie bereits vor der Verlagsgründung als Lektorin und Korrektorin gearbeitet hatte.<ref>Florian Bissig: Die Avantgarde der Lyrik kommt aus Berlin. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. Februar 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 13. November 2024]).</ref><ref>deutschlandfunkkultur.de: Planungssicherheit ist mir fremd. 18. August 2009, abgerufen am 13. November 2024.</ref>

Daniela Seels Gedichte erschienen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien, im Radio und im Internet, unter anderem in den Literaturzeitschriften Zwischen den Zeilen und Edit, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Deutschlandfunk, auf dem Internet-Portal poetenladen.de sowie in den Anthologien Lyrik von Jetzt (DuMont 2003) und Jahrbuch der Lyrik (S. Fischer 2009, DVA 2011).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Autorinnenbiografie auf kookbooks.de (Memento vom 4. Juni 2012 im Internet Archive)</ref>

Für ihren ersten Gedichtband ich kann diese stelle nicht wiederfinden (kookbooks 2011) erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg, den Ernst-Meister-Förderpreis und den Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg.

Sie ist Mitgründerin des PEN Berlin.<ref>Mitgründer:innen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Juli 2022; abgerufen am 18. Juli 2022.</ref>

Daniela Seel lebt in Berlin.

Ausbildung

Seel nahm unmittelbar nach dem Abitur ein Studium auf, wechselte aber mehrfach Fächer und Universitäten. Ab 1996 studierte sie Germanistik und Literaturwissenschaft in Berlin. 1997 machte sie ein Praktikum in einem kleinen Verlag und arbeitete fortan als freie Lektorin und Korrektorin. Als der Verlag sich zu einer Agentur für Kommunikation und Mediendienstleistungen weiterentwickelte, bot man ihr eine Stelle als feste Redakteurin an. Seel brach daraufhin ihr Studium ab und absolvierte parallel zu ihrem Job eine Ausbildung zur Verlagskauffrau.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Daniela Seel in Kulturmanagement Network Nr. 6/2006 (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 77 kB)</ref>

Auszeichnungen

Zitate

„Die Utopie eines jungen, innovativen Literaturverlags, die Daniela Seel jetzt realisiert hat, hielten die präpotenten «Experten» für völlig blauäuig. Nun zeigt uns eine dreissigjährige Verlegerin, dass literarische Leidenschaft eben doch Berge versetzen kann.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Michael Braun: NZZ<ref>Michael Braun: Literatur von morgen: Die Verlegerin Daniela Seel und ihre Kookbooks, Neue Zürcher Zeitung, 17. Juli 2004</ref>

„Immer noch überkomme sie von Zeit zu Zeit das Gefühl, auf der falschen Seite zu stehen, sagt sie, doch sieht man ihr an, dass sie diese Last gern trägt – und es auch kann. Denn hinter ihrem zarten, verletzlich wirkenden Äußeren stecken Kraft und Selbstbewusstsein.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Richard Kämmerlings: FAZ<ref>Richard Kämmerlings: Eine mußte es ja machen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Juni 2005</ref>

Veröffentlichungen

Gedichte

  • ich kann diese stelle nicht wiederfinden. kookbooks, Idstein 2011, ISBN 978-3-937445-46-5.
  • was weißt du schon von prärie. kookbooks, Berlin 2015, ISBN 978-3-937445-73-1.
  • Auszug aus Eden. Verlag Peter Engstler, Ostheim an der Rhön, 2019, ISBN 978-3-946685-24-1.
  • Nach Eden. Gedicht. Suhrkamp, Berlin 2024, ISBN 978-3-518-43189-4.<ref>Daniela Seel – Nach Eden. 5. Dezember 2024, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>

Herausgeberschaft

Übersetzungen

  • Rozalie Hirs: gestammelte werke. kookbooks, Berlin 2017, ISBN 978-3-937445-67-0.
    Mehrsprachige Ausgabe. Deutsche Übertragung: Rozalie Hirs, Daniela Seel, Ard Posthuma; Englische Übertragung: Donald Gardner, Ko Kooman, Willem Groenwegen, Moze Jacobs; Chinesische Übertragung: Aurea Sison; Spanische Übertragung: Diego Puls; Albanische Übertragung: Anton Papleka; Schwedische Übertragung: Boerje Bohlin; Serbo-Kroatische Übertragung: Jelica Novaković, Radovan Lučić; Litauische Übertragung: Ausra Gudaviciute, Gytis Norvilas; Russische Übertragung: Nina Targan Mouravi
  • Robert Macfarlane: Die verlorenen Wörter. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-95757-622-4.
  • Robert Macfarlane: Die verlorenen Zaubersprüche. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-7518-0208-6.
  • Anne Boyer: Die Unsterblichen. Körper, Krankheit, Kapitalismus. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2021.
  • Alexis Pauline Gumbs: Unertrunken. Was ich als Schwarze Feministin von Meeressäugetieren lernte, AKI Verlag, Zürich 2021.
  • Amanda Gorman (gemeinsam mit Joy Denalane): Change – Eine Hymne für alle Kinder. Hoffmann und Campe, Hamburg 2021.
  • Amanda Gorman (gemeinsam mit Marion Kraft): Call Us What We Carry – Was wir mit uns tragen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2022.
  • Amanda Gorman (gemeinsam mit Marion Kraft): Irgendetwas, irgendwann. Hoffmann und Campe, Hamburg 2023.

Radiofeature

Weblinks

Commons: Daniela Seel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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