Zum Inhalt springen

Volpertshausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. November 2025 um 12:42 Uhr durch imported>Muck50 (- Kategorie:Hüttenberg (Hessen); + Kategorie:Geographie (Hüttenberg, Hessen)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Volpertshausen
Gemeinde Hüttenberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1054)&title=Volpertshausen 50° 30′ N, 8° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1054) 50° 30′ 13″ N, 8° 32′ 45″ O
 {{#coordinates:50,503611111111|8,5458333333333|primary
dim=10000 globe= name=Volpertshausen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 250 (243–275) m ü. NHN
Fläche: 4,12 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 1054 (30. Juni 2022)<ref name="DF">Zahlen, Daten, Fakten. In: Internetauftritt. Gemeinde Hüttenberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Februar 2024. (Daten aus Web-Archiv)</ref>
Bevölkerungsdichte: 256 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 35625
Vorwahl: 06441
Datei:Volpertshausen Goethehaus01 2013-04-25.jpg
Heimatmuseum Hüttenberg/Goethehaus Volpertshausen
Datei:Volpertshausen Alte Kirche01 2011-06-12.jpg
Alte Kirche

Volpertshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Hüttenberg. Die Gemeinde befindet sich in Mittelhessen im Lahn-Dill-Kreis südlich von Wetzlar.

Geographische Lage

Volpertshausen liegt im östlichen Hintertaunus (Wetzlarer Hintertaunus) im Naturpark Taunus. Durch den Ort fließt der Schwingbach.

Angrenzende Dörfer sind Weidenhausen (nordöstlich), Vollnkirchen (südöstlich) und Reiskirchen (nordwestlich).

Geschichte

Ortsgeschichte

Bereits im Jahre 1349 wurde eine Kirche erwähnt, wobei der Gottesdienst nicht mehr dort, sondern in der neuen Kirche stattfand. Von 1816 bis 1976 gehörte Volpertshausen zum Landkreis Wetzlar und seit dem 1. Januar 1977 zum Lahn-Dill-Kreis.

Volpertshausen wurde bekannt durch den am 9. Juni 1772 stattgefundenen „Ball auf dem Lande“. Johann Wolfgang Goethe kam mit jungen Leuten aus Wetzlar, wo er am Reichskammergericht hospitierte, nach Volpertshausen. Diesen Ball schilderte er später in seinem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden zum 1. Januar 1977 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Volpertshausen, Hüttenberg, Schwingbach und Reiskirchen kraft Landesgesetz zur neuen Großgemeinde Hüttenberg zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 11 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref> Für Volpertshausen wurde wie für die anderen Ortsteile von Hüttenberg ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,3 MB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Hüttenberg, abgerufen im Februar 2024.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Volpertshausen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Volpertshausen 1035 Einwohner. Darunter waren 21 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 204 Einwohner unter 18 Jahren, 435 zwischen 18 und 49, 204 zwischen 50 und 64 und 189 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 438 Haushalten. Davon waren 114 Singlehaushalte, 147 Paare ohne Kinder und 135 Paare mit Kindern, sowie 33 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 51 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 180 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Volpertshausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2022
Jahr  Einwohner
1834
  
333
1840
  
348
1846
  
331
1852
  
324
1858
  
322
1864
  
330
1871
  
295
1875
  
320
1885
  
338
1895
  
342
1905
  
332
1910
  
333
1925
  
338
1939
  
384
1946
  
525
1950
  
517
1956
  
463
1961
  
502
1967
  
636
1970
  
767
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
1.035
2015
  
1.073
2017
  
1.085
2022
  
1.054
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Hüttenberg<ref name="DF-2015" /><ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />

1834: 333 evangelische Einwohner
1961: 442 evangelische (= 88,05 %), 57 katholische (= 11,35 %) Einwohner

Politik

Für Volpertshausen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Volpertshausen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 61,24 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der „Freien Wählergemeinschaft“ (FWG), und ein Mitglied des Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Ortsbeiratswahl Volpertshausen. In: Votemanager. Gemeinde Hüttenberg, abgerufen im Februar 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Markus Droß (FWG) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Volpertshausen. In: Gremien. Gemeinde Hüttenberg, abgerufen im Februar 2024.</ref>

Kulturdenkmäler

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Infrastruktur

Literatur

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Volpertshausen, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 21. November 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="DF-2015"> Zahlen, Daten, Fakten. In: Internetauftritt. Gemeinde Hüttenberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 22. Juni 2018. (Daten aus Web-Archiv) </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 14 und 54, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021;. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein