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Softwarepark Hagenberg

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Softwarepark Hagenberg (Ortschafts­bestandteilf0)
Softwarepark Hagenberg (Österreich)
Softwarepark Hagenberg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Freistadt (FR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Freistadt
Pol. Gemeinde Hagenberg im Mühlkreis  (KG Hagenberg)
Ortschaft Hagenberg im Mühlkreis
Koordinaten 48° 22′ 10″ N, 14° 30′ 50″ OKoordinaten: 48° 22′ 10″ N, 14° 30′ 50″ O
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Höhe 450 m ü. A.
Gebäudestand 18 (Adressen, 2013)
Postleitzahl 4232 Hagenberg im Mühlkreis
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Hagenberg im Mühlkreis (40604 000)
Bild
Areal der Fachhochschule (Campus Hagenberg)
gegründet 1989
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS

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Der Softwarepark Hagenberg (SWP Hagenberg) ist ein Universitäts- (Campus Hagenberg), Forschungs-/Technologie- und Gründerzentrum in der Gemeinde Hagenberg im Mühlkreis im Bezirk Freistadt, Oberösterreich.

Lage

Das Areal des Technologieparks liegt etwa 20 Kilometer nordöstlich von Linz im Bergland des Mühlviertels, auf um die 450 m ü. A. direkt nordwestlich des Hagenberger Ortskerns. Es umfasst mit Stand 2013 etwa 20 Adressen.

Geschichte

Der Softwarepark Hagenberg<ref name="Geschichte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte (Memento vom 3. Mai 2013 im Internet Archive), softwarepark.at – Softwarepark: Über uns</ref><ref name="Wirtschaftsblatt Leitner">Karl Leitner: 20 Millionen € für den Softwarepark Hagenberg. In: WirtschaftsBlatt. 24. Februar 2009, abgerufen am 28. Juli 2009</ref><ref name="OÖN Rubasch">Ulrike Rubasch: Softwarepark will Anzahl der Mitarbeiter verdoppeln. auf: nachrichten.at 4. Februar 2009, abgerufen am 28. Juli 2009</ref> wurde 1989 von Bruno Buchberger, Leiter des Research Institute for Symbolic Computation (RISC)<ref name="RISC" group="#"/> der Universität Linz, begründet. Die vier Gründungspartner des Softwareparks sind das Land Oberösterreich (über die OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft mbH. TGM, die Wirtschaftsagentur des Landes), die Johannes Kepler Universität Linz (JKU), die Gemeinde Hagenberg und die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (über die Softwarepark Schloß Hagenberg Errichtungs- und Betriebsges.m.b.H.).<ref name="firmenabc.at"> Firma Softwarepark Schloß Hagenberg Errichtungs- und Betriebsges.m.b.H. in Linz. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at</ref> Der Technologiepark beruht auf dem Zusammenspiel von Forschung, Ausbildung und Wirtschaft im Fachgebiet der Software und wird seither unter Buchbergers Führung aufgebaut und systematisch ausgebaut. Das dient insbesondere auch zur Förderung des strukturschwachen Raumes nördlich Linz, der damit ein wirtschaftliches Impulszentrum erhielt. Der Gründer wurde für sein Engagement 2010 als Österreicher des Jahres ausgezeichnet.<ref>Österreicher des Jahres in der Kategorie Forschung. Monitor. Abgerufen am 10. Januar 2011.</ref><ref>Bruno Buchberger als Österreicher des Jahres ausgezeichnet. FH OÖ News, 27. Oktober 2010.</ref>

1993 wurde der Campus Hagenberg der Fachhochschule OÖ begründet und als Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien eingerichtet.<ref name="Geschichte"/> 2004 folgte ein zweites Fachhochschulgebäude, 2011/12 ein drittes.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fh-ooe.atAusbau FH OÖ Campus Hagenberg: Neues FH Research Center für Forschung und Lehre (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ). FH OÖ News, 1. April 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FH OÖ eröffnet drittes Gebäude für Forschung und Lehre (Memento vom 28. Februar 2013 im Internet Archive) gemeinde Hagenberg, 31. Oktober 2012</ref>

1997/98 wurde hier das Software Competence Center Hagenberg (SCCH)<ref name="SCCH" group="#"/> als Kompetenzzentrum aufgebaut und im Juli 1999 in das Kplus-Kompetenzzentren-Programm (heute COMET) des Wissenschaftsministeriums aufgenommen.

2002/03 wurde mit dem Bundesoberstufenrealgymnasium Hagenberg, einer Expositur des BORG Linz,<ref name="BORG" group="#"/> mit Schulschwerpunkt für Kommunikation, eine facheinschlägige höhere Schule geschaffen.<ref name="Geschichte"/>

2011/12 wurden mit dem JKU Christian Doppler Labors für Client Centric Cloud Computing (CDCC)<ref name="CDCC"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />JKU eröffnet CD-Labor im Softwarepark Hagenberg (Memento vom 16. April 2016 im Internet Archive). jku.at › Universität › Aktuelles, 8. Juni 2011</ref> und dem Josef-Ressel-Zentrum<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Josef Ressel Zentren“ – Forschungslabors an Fachhochschulen für die Wirtschaft (Memento vom 8. Mai 2013 im Internet Archive). BMWFJ > Forschung & Innovation > Förderungen.</ref> für User-friendly Secure Mobile Environments (u’smile)<ref name="usmile" group="#"/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zweites Josef-Ressel-Zentrum für die FH OÖ (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive). FH OÖ News, 6. Juli 2012</ref> zwei weitere Forschungseinrichtungen des Bundes (Wirtschaftsministerium, Innovationsministerium) am FH OÖ Campus angesiedelt.

Rund 100 Millionen € aus privater und öffentlicher Hand wurden bis 2009 in den Softwarepark Hagenberg investiert.<ref name="OÖN Rubasch" /> Bis 2012 wurden im Rahmen der Wirtschaftsplanung Innovatives OÖ 2010plus weitere 20 Millionen € investiert, unter anderem in den Ausbau des Forschungsinstitutes RISC,<ref>Spatenstich für neues FH Research Center in Hagenberg. FH OÖ News, 29. Juni 2011</ref> ein Hotel und eine Sporthalle.<ref name="Pressekonferenz 2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Information zur Pressekonferenz mit Doris Hummer, Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Gerald Reisinger, Geschäftsführer FH OÖ, Witold Jacak, Dekan der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien, FH OÖ Campus Hagenberg, Architekt Franz Kneidinger, Architekturbüro Kneidinger, am 1. April 2011 zum Thema „Ausbau FH OÖ Campus Hagenberg: Neues FH Research Center für Forschung und Lehre“ – Weitere 50 Millionen € an Investition sind für den Ausbau von Firmen und Forschungsinstituten im Softwarepark Hagenberg bis 2014 geplant. (Memento vom 16. Januar 2015 im Internet Archive) Amt der OÖ Landesregierung, Pressedienst (pdf, land-oberoesterreich.gv.at; 935 kB);
Anhang: Ansichten des neuen FH Research Centers am Campus Hagenberg – Architektur und Plan (pdf S. 10).</ref><ref name="Wirtschaftsblatt Leitner" /><ref name="OÖN Rubasch" /><ref name="Wirtschaftsblatt Gansrigler" />

2013 waren 10 Forschungsinstitute, 50 Unternehmen und 20 Ausbildungsgänge im Softwarepark Hagenberg ansässig. Der F&E-Umsatz am Ort lag schon 2010 bei knapp 10 Millionen €.<ref name="Pressekonferenz 2011"/> Ausgehend von Buchbergers Forschungsinstitut RISC, entstanden im Softwarepark Hagenberg etwa 1000 Arbeitsplätze, davon 400 aus einem Umkreis von 15 Kilometern.<ref name="Wirtschaftsblatt Gansrigler">Franz Gansrigler: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weitere 50 Millionen € für das Wunder von Hagenberg. (Memento vom 7. März 2012 im Internet Archive) In: WirtschaftsBlatt. 19. März 2008, abgerufen am 28. Juli 2009</ref><ref name="OÖN Rubasch" /> An der FH OÖ und den Universitätsinstituten studieren mittlerweile 1500 Personen.

Mit dem FH-Studiengang International Studies in Informatics,<ref name="ISI" group="#"/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />JKU International Master’s Program (Memento vom 25. November 2013 im Internet Archive), softwarepark-hagenberg.com</ref> oder dem International Incubator Hagenberg,<ref name="incubator" group="#"/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />International Incubator Hagenberg (Memento vom 21. Mai 2015 im Internet Archive), softwarepark-hagenberg.com</ref> einer Initiative der tech2b Inkubator GmbH des Landes Oberösterreich (Upper Austrian Research, Forschungsagentur des Landes), setzt der Softwarepark jüngst verstärkt auf internationale Aktivitäten.

Ansässige Institutionen und Infrastruktur

Am Softwarepark finden sich folgende wissenschaftliche und wirtschaftliche Institutionen (Auswahl, Stand 4/2015):<ref name="TZT Mieter"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einrichtungen Unternehmen Infrastruktur (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), softwarepark-hagenberg.com, abgerufen am 7. April 2013.</ref>

  • COUNT IT Group - Unternehmensdienstleister für Digital Solutions und TAX&HR Services<ref group="#">COUNT IT Group</ref>
  • Softwarepark Infopoint (an der Hauptstraße im Ort, Neue Mitte)
  • Studentenheim, Hotel/Gästehaus (Hotel Sommerhaus), Wohnanlage
  • Mehrzwecksporthalle (Softwarepark Arena)

Literatur

  • Bruno Buchberger u. a. (Hrsg.): Hagenberg Research. Springer Verlag, Heidelberg u. a. 2009, ISBN 978-3-642-02126-8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

<references group="#"/>

Einzelnachweise

<references />

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Katastralgemeinden: Hagenberg | Schmidsberg

Ortschaften: Anitzberg | Hagenberg im Mühlkreis | Stöcklgraben | Mahrersdorf | Niederaich | Oberaich | Penzendorf | Schmidsberg | Veichter

Marktort: Hagenberg im Mühlkreis | Weiler: Niederaich | Rotten: Anitzberg • Mahrersdorf • Miniberg • Oberaich • Stöcklgraben • Veichter | Siedlungen: Straßhäuser • Teichweg • Zainze | Zerstreute Häuser: Penzendorf • Schmidsberg | Sonstige Ortslagen: Softwarepark

Zählsprengel: Hagenberg im Mühlkreis

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