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Weingut Schweinhardt

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Das Weingut Bürgermeister Schweinhardt ist ein familiengeführtes Weingut. Es bewirtschaftet Besitz in den Weinbaugebieten Nahe und Mittelrhein. Der Betrieb liegt in der Ortsmitte von Langenlonsheim am Unterlauf der Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bingen.

Beschreibung

Seit 1859 betreibt die Familie Schweinhardt in Langenlonsheim Weinbau.<ref name="Wein-Plus" /> Benannt ist das Weingut nach Willi Schweinhardt, dem ehemaligen Rheinland-Pfälzischen Landtagsabgeordneten und Bürgermeister von Langenlonsheim. Kellermeister im Weingut ist seit 1993 Axel Schweinhardt.<ref name="Genuss"> Hans Wilhelm Apelt Genuss ist alles - Das Weinkochbuch. Verlag Sigloch Edition, 1. Auflage, 1. November 2007, ISBN 978-3-89393-310-5, S. 116</ref> 2007 übernahm er das Weingut von seinem Vater Wilhelm Schweinhardt als Inhaber. Als Besonderheit wird von der Winzerfamilie die Terroir-Vielfalt der Böden gesehen. Neben den Weinen werden in der hofeigenen Abfindungsbrennerei aus den Trauben auch Edelbrände gewonnen<ref name="Genuss"/>.

Das Unternehmen bewirtschaftet eine Rebfläche von 34 Hektar (Stand 2010), davon acht Hektar in Steillagen mit einer Produktion von insgesamt 150.000 Flaschen. Zu den Spitzenlagen und -böden gehören der Langenlonsheimer Rothenberg (Rotschiefer), der Langenlonsheimer Königsschild (Muschelkalk) und der Langenlonsheimer Löhrer Berg (Terrassenschotter, Kies). Weitere Spitzenlagen in der Weinbauregion Mittelrhein sind der Kauber Backofen (Blauschiefer), Oberweseler Oelsberg (Grünschiefer) und der Oberweseler Goldemund (Grünschiefer).
Seit 1993 werden alle Flächen nach den Richtlinien des „kontrolliert umweltschonenden Weinbaus“ bewirtschaftet.<ref name="Wein-Plus">Weinportal Wein-Plus.eu Betreiber Wein-Plus GmbH, zuletzt abgerufen am 4. September 2012</ref> Außerdem werden die Trauben zu 100 Prozent mit der Hand gelesen.<ref>Vorstellung des Weingutes auf der Internetseite von Gault Millau zuletzt abgerufen am 28. Dezember 2010</ref>

Rebsortenspiegel

An Rebsorten werden Riesling mit 50 Prozent und Grau- und Weißburgunder und Chardonnay mit 25 Prozent angebaut. Im kleinen Umfang sind die Flächen noch mit Scheurebe, Kerner, Bacchus, Gewürztraminer und Silvaner bestockt. Dazu kommen etwa 20 Prozent Rotwein mit den Rebsorten Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser, Merlot, Cabernet Sauvignon und Frühburgunder.<ref name="Wein-Plus" />

Prämierungen

Das Weingut erhielt acht Bundesehrenpreise. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz verlieh bei der Landesprämierung für Wein und Sekt in den letzten Jahren – zuletzt im Oktober 2009<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> – vier Staatsehrenpreise an den Winzer. Der „Gault Millau WeinGuide“ bewertete das Weingut zuletzt mit 3 Trauben, nachdem es 1999 mit fünf Trauben bewertet worden und „Winzer des Jahres“ geworden war.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.weinland-nahe.deWeinland Nahe (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive )</ref> 2008 erhielt Schweinhardt im Weinführer von Gerhard Eichelmann 4 Sterne.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 53′ 40″ N, 7° 54′ 0″ O

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