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Eifelverein

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Eifelverein
(EV)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 22. Mai 1888 in Bad Bertrich
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Düren
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Heimatkundliche und kulturelle Tätigkeit; Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltschutz; Strukturelle Förderung; Jugend- und Familienarbeit; Internationale Beziehungen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Satzung des Eifelverein e. V. (Hauptverein) (Memento vom 12. August 2013 im Internet Archive)</ref>
Vorsitz Ralf Nolten
Geschäftsführung Manfred Rippinger
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 23.000 (2021)<ref name="Mitglieder" />
Website eifelverein.de
Datei:Markierungsschilder Eifelverein.jpg
Durch den Eifelverein angebrachte Wegweiser in Schweich

Der Eifelverein e. V. (kurz EV) mit Sitz in Düren ist mit 23.000 Mitgliedern<ref name="Mitglieder">Herzlich Willkommen beim Eifelverein</ref> einer der größten Wandervereine in Deutschland, der sich aber auch der „Pflege des heimischen Brauchtums, dem Denkmalschutz und der Denkmalpflege … in besonderer Weise verpflichtet“ fühlt (§ 3, Ziff. 1 der Satzung). Er ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Wittlich (VR 30227). Die Hauptgeschäftsstelle des Vereins, der in 160 Ortsgruppen organisiert ist, befindet sich in Düren. Hauptvorsitzender ist Ralf Nolten<ref>Sandra Kinkel: Der Eifelverein will „Räume für Tourismus schaffen“. In: aachener-zeitung.de. 9. Juli 2023, abgerufen am 17. Februar 2024.</ref>.

Struktur

Der Verein wurde am 22. Mai 1888 im Kursaal von Bad Bertrich von Adolf Dronke gegründet und feierte somit 2013 sein 125-jähriges Bestehen<ref>Prüm: Eifelverein feiert 125. Geburtstag volksfreund.de, Internetausgabe des Trierischen Volksfreunds, 25. Mai 2013</ref>.

Datei:Schilsbachtal.JPG
Jugendferienheim Schilsbachtal

Zu den Tätigkeitsgebieten zählen der Wandersport, darunter die Pflege von 15 Hauptwanderwegen, die Ausbildung von Wanderführern, der Naturschutz und die Kulturpflege sowie die Jugendarbeit. Er gibt neben verschiedenen Büchern, Wanderkarten und Streckenführern das „Eifeljahrbuch“ sowie in unregelmäßigen Abständen, durchschnittlich fünf Mal im Jahr, die Mitgliederzeitschrift „Die Eifel“ heraus. Der Eifelverein ist gemeinsam mit dem „Geschichts- & Altertumsverein für Mayen und Umgebung“, der Stadt Mayen und dem Landkreis Mayen-Koblenz Träger des Eifelmuseums in der Genovevaburg Mayen. Er unterhält im Schilsbachtal das Jugendferienheim „Schilsbachtal“ unmittelbar an der Rurtalsperre in Schwammenauel in der Gemeinde Simmerath-Woffelsbach. Der Verein besitzt seit 1899 die Niederburg bei Manderscheid, deren Ruine seitdem behutsam renoviert wird und auch für Veranstaltungen zur Verfügung steht.

Der Eifelverein ist auf deutscher Seite Träger der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen (EVEA), dem seit 1955 Belgien, Frankreich (bis 1998), Luxemburg und Deutschland angehören. Von 1983 bis 1993 organisierte der Eifelverein die Euregio-Sternwanderung am Dreiländerpunkt Vaals, dem Berührungspunkt von Belgien, den Niederlanden und Deutschland.

Zwei Hauptwanderwege wurden nach ehemaligen Vorsitzenden benannt, darunter der „Josef-Schramm-Weg“ (zwischen Kreuzau und Trier) sowie der „Karl-Kaufmann-Weg“ (zwischen Brühl und Trier). Während der „Josef-Schramm-Weg“ bereits 2017 wegen der NSDAP-Mitgliedschaft des Namensträgers in „Felsenweg“ umbenannt worden ist, wurde der Name „Karl-Kaufmann-Weg“ – nicht zuletzt auf Druck der anonymen Wandergruppe Eifelgold – aus ähnlichen Gründen 2019 in „Ville-Eifel-Weg“ geändert.<ref>Christoph Pauli: Die Aufkleber am Karl-Kaufmann-Weg. In: Aachener Nachrichten. 17. Mai 2019.</ref>

Vorsitzende

  • 1888–1898: Adolf Dronke, Lehrer
  • 1898–1904: Hans Eduard von Voigt, Generalmajor
  • 1904–1938: Karl Kaufmann, Landrat
  • 1938–1948: Josef Schramm, Landrat
  • 1948–1954: Ludwig Rintelen, Landrat
  • 1954–1973: Josef Schramm, Landrat
  • 1973–1991: Konrad Schubach, Landrat; Ehrenvorsitzender; Namensgeber des mit 2.555 Euro dotierten „Konrad-Schubach-Natur- und Kulturpreises“, der vom Eifelverein für besonderes Engagement im Naturschutz verliehen wird.
  • 1991–1997: Gerhard Schwetje, Landrat und Regierungspräsident in Trier
  • 1997–2011: Hans Klein, Ingenieur; Ehrenvorsitzender
  • 2011–2019: Mathilde Weinandy, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin von Prüm
  • 2019–2023: Rolf Seel, ehem. Landtagsabgeordneter
  • seit 2023: Ralf Nolten

Auszeichnungen

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Ortsgruppe Bonn Medaille 1913 zur 25-Jahrfeier
gewidmet dem jüdischen Mitglied
Siegmund Katz (1838 Bonn – 1928 ebenda)

Die folgenden Ortsgruppen erhielten die 1983 durch den damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens gestiftete Eichendorff-Plakette, die höchste staatliche Auszeichnung für Gebirgs- und Wandervereine:

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Literatur

  • Alfred Herrmann (Hrsg.): Eifel-Festschrift. Zur 25-jährigen Jubelfeier des Eifelvereins. Bonn 1913 [1]
  • Eifelverein (Hrsg.): Die Eifel 1888–1988. Zum 100-jährigen Jubiläum des Eifelvereins. Düren 1988, ISBN 3-921805-17-1
  • Wolfgang Schmid (Hrsg. für Eifelverein): 125 Jahre Eifelverein : Bd. 1: Der Eifelverein auf seinem Weg durch die Geschichte, Düren 2013, ISBN 978-3-921805-90-9

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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