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Eberhard Bachmann

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Januar 2026 um 13:52 Uhr durch imported>F. Peter Müller (Ausstellungen (Auswahl): 1969 Rostock korrigiert).
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Eberhard Bachmann (* 17. Februar 1924 in Meißen; † Juni 2008 in Dresden) war ein deutscher Maler und Bildhauer.

Leben

Nach der Schule absolvierte Bachmann 1938–1942 eine Lehre als Modelleur in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen.<ref name=" Datenbank BiB "><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref> Er wurde danach zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Zweiten Weltkrieg teil, wurde verwundet und geriet in Kriegsgefangenschaft.

Nach der Entlassung arbeitete er 1945/1947 in Meißen als Modelleur.1947 nahm er an der „1. Meißner Kunstausstellung“ teil.

Von 1947 bis 1949 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Eugen Hoffmann, dann wechselte er an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee als Meisterschüler von Heinrich Drake. Nach dem Abschluss 1954 lebte Bachmann als freier Künstler in Berlin-Alt-Hohenschönhausen.<ref>100. Geburtstag von Eberhard Bachmann: Lichtenberg erinnert an den Bildhauer und Maler. In: Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg. 5. Februar 2024, abgerufen am 6. Februar 2024.</ref> Schließlich trat er 1961 selbst ein Lehramt an der Weißenseer Kunsthochschule an und bekam 1977 eine Professur für das Fach Plastisch-räumliche Grundlagen, das er bis 1989 lehrte.<ref name="Sonne">Lichtenberg-Kalender: Sonnenanbeterin. In: (Lichtenberger) Rathausnachrichten vom 10. Januar 2009.</ref><ref name="ML">Eberhard Bachmann - Maler und Bildhauer. Museum Lichtenberg, abgerufen am 7. April 2023.</ref> Bachmann war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1966 wurde er mit dem Kunstpreis des FDGB geehrt.

Bachmann war verheiratet und hatte drei Kinder.<ref name="Sonne"/>

Er war persönliches Mitglied des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Übersicht der Mitglieder des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt (Memento vom 5. Dezember 2010 im Internet Archive).</ref>

Werke

Datei:Berlin, Mitte, Schumannstraße, Deutsches Theater, Büste Otto Brahm.jpg
Büste Otto Brahm vor dem Deutschen Theater

Er schuf zuerst hauptsächlich Statuen, malte ab den 1980er-Jahren aber auch Landschaften, Stillleben und Porträts. Beim Porträtieren legte er besonderen Wert auf einen Dialog mit seinem Gegenüber, wodurch die Darstellung besonders lebendig wurde, und trotzdem auf das Wesentliche beschränkt blieb. Im Jahr 2009 wurde ein großer Teil seines Nachlasses in der Kunstgalerie 100 in Berlin-Hohenschönhausen gezeigt. Bereits 1987 und im Jahr 2004<ref name="ML" /> waren an gleicher Stelle Werksausstellungen zu sehen.<ref name=MoPo> Galerie erinnert an Eberhard Bachmann. In: Berliner Morgenpost, 24. Januar 2009; abgerufen am 12. April 2010</ref>

Datei:Denkmal Weißensee.JPG
Trümmerfrauen-Denkmal in Berlin-Weißensee
Datei:Springbrunnen Freundschaftsinsel(Potsdam).jpg
Springbrunnen in Potsdam
Auswahl

Ausstellungen (Auswahl)

(B = Beteiligungen; ohne Buchstabe = Einzelausstellung)

  • 1956: Warschau (B)
  • 1957: Wien (B)
  • 1968: Halle/Saale, Staatliche Galerie Moritzburg („Sieger der Geschichte. Die Arbeiterpersönlichkeit in der bildenden Kunst der Deutschen Demokratischen Republik“) (B)
  • 1969: Rostock, "Plastik im Zoo" (B)
  • 1970: Berlin, Altes Museum („Im Geiste Lenins“)
  • 1973: Berlin, Treptower Park ("Plastik und Blumen") (B)
  • 1975: Wanderausstellung "Kleinplastik und Grafik" (B)
  • 1979: Plastik-Ausstellung, Magdeburg (B)
  • 1980: Berlin, Galerie am Prater („Retrospektive Berlin“) (B)
  • 1980: Plastik im Park, Gera (B)
  • 1954, 1958, 1972, 1981, 1983, 1986: Bezirkskunstausstellungen, Berlin (B)
  • 1958–1983: IV.–IX. Deutsche Kunstausstellungen in Dresden (B)
  • 1991: Restaurant „Mundart“, Berlin-Charlottenburg
  • 1992: Galerie Grahl, Berlin
    Ärztehaus Rudolf Virchow, Berlin-Hohenschönhausen
    Galerie Arcus, Berlin-Hohenschönhausen
  • 1993: Ambulatorium Syringenweg, Berlin-Prenzlauer Berg
    Humboldt-Universität zu Berlin (Foyer Hauptgebäude)
  • 1995: Bezirksamt Hohenschönhausen
  • 1997: Tennisclub Schwarz-Gold, Berlin-Hohenschönhausen, Roedernstraße
  • 1987, 1994, 2009<ref name=MoPo/>: Galerie 100, Berlin-Hohenschönhausen, Konrad-Wolf-Straße
  • 2009: Galerie Josefa Adamce, Prag<ref>Übersicht der Aussteller in der Prager Galerie, abgerufen am 24. Oktober 2012</ref>

Veröffentlichungen

  • Einige Betrachtungen zum Grunderlebnis und zur Beurteilung körperhaft-räumlicher Werte und Qualitäten. In: Kunsthochschule Berlin, Beiträge 8/9 (1982)

Literatur

  • Wolfgang Hüttl: Junge bildende Künstler der DDR. Leipzig 1965, S. 11ff.
  • Ullrich Kuhirt: Kollektion Eberhard Bachmann. Seemann-Verlag, Leipzig 1983.
  • Eberhard Bachmann zum 75. Geburtstag. Ausstellungskatalog. Hrsg. Galerie 100, Berlin 1999 (zu einer Ausstellung von Februar bis April).
  • Bachmann, Eberhard. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 39.

Weblinks

Commons: Eberhard Bachmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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