Enzesfeld
| Enzesfeld (Marktort) Katastralgemeinde Enzesfeld | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Baden (BN), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Baden | |||||
| Pol. Gemeinde | Enzesfeld-Lindabrunn | |||||
| Ortschaft | Enzesfeld-Lindabrunn | |||||
| Koordinaten | 47° 55′ 12″ N, 16° 10′ 35″ O
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| Höhe | 310 m ü. A. | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Katastralgemeindenummer | 04307 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Enzesfeld ist ein Ort und eine Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden in Niederösterreich. Bis Ende 1969 war Enzesfeld eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das ehemalige Straßendorf liegt am Ausgang des Triestingtales in das Steinfeld südlich von Hirtenberg. Zur Ortschaft zählt auch der Julienhof und weitere Einzellagen. Am umfasste der Ort Lua−Fehler: expandTemplate: template "Metadaten Einwohnerzahl AT ZSpr" does not exist Einwohner.<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT ZSpr">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT ZSpr</ref>
Geschichte
Der Ort wurde um 1130 urkundlich genannt. 1482 entstanden durch Matthias Corvinus schwere Zerstörungen, 1683 durch den Türkenkrieg.
1590 als Markt bezeichnet ist man später davon abgekommen. 1938 erfolgte die Erhebung zu einem Markt.
1905 gründete der Industrielle Anton Keller eine Metallwaren- und Munitionsfabrik, 1938 umgewandelt in die Enzesfelder Metallwaren AG, seit 1961 Enzesfeld-Caro Metallwerke AG.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Enzesfeld zwei Bäcker, eine Bierniederlage, zwei Brennstoffhändler, drei Fleischer, drei Friseure, zwei Fuhrwerker, ein Gärtner, fünf Gastwirte, fünf Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Maler, ein Mechaniker, zwei Milchhandlungen, ein Sattler, ein Schmied, ein Schneider, drei Schuster, ein Trafikant, eine Trödlerin, ein Zuckerbäcker und einige Landwirte ansässig. Weiters gab es im Ort die Kreditkasse für Handel, Gewerbe und Landwirtschaft für Enzesfeld u. Umgebung, ein Elektrizitätswerk der Gemeinde, die Enzesfelder Metallwerke AG und einen Arbeiter-Konsumverein.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 235</ref>
Mit 1. Jänner 1970 vereinigten sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Enzesfeld und Lindabrunn zu Enzesfeld-Lindabrunn.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Verbauung
Entlang der Schloßstraße als ältestem Straßenzug bestand ursprünglich eine giebelständige dörfliche Verbauung mit Haken- und Dreiseithöfen, welche im 19. Jahrhundert durch Zu- und Neubauten unterschiedlich verändert wurde. Im 20. Jahrhundert erfolgte eine rasche Vergrößerung des Ortes durch Arbeitersiedlungen und Einfamilienwohnhäuser.
Öffentliche Einrichtungen
In Enzesfeld befindet sich ein Kindergarten,<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> der zweite Kindergarten wurde 2025 eröffnet. Es gibt eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 30. September 2020.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Schloss Enzesfeld mit Meierei und Forstamt
- Katholische Pfarrkirche Enzesfeld hl. Margareta
- Ehemaliges Bürgerspital und ehemalige Spitalskirche
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Enzesfeld. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003. S. 397–401.
Weblinks
- Enzesfeld in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Enzesfeld-Lindabrunn